Prolog
Michi´s sicht

Meine „Zwillingsschwester“ Sabs und ich sind seit der Geburt befreundet. Unsere Eltern waren in der gleichen zeit in einem Geburtsvorbereitungskurs. Dadurch haben sich unsere Eltern kennen gelernt. Sabs und ich wurden beide am 13.04.91 geboren, im gleichen Krankenhaus. Nach unserer Geburt haben sich unsere Mütter auseinander gelebt. Zum Glück ist da alles passiert nachdem wir zusammen in den Kindergarten gekommen sind, sonst wäre der Kontakt zu Sabs abgebrochen.
Sabs war so ziemlich jeden Tag bei mir und ging nur nach hause um zu schlafen, wobei das auch nur unter der Woche galt weil am Wochenende sie immer bei mir geschlafen hat.
Heute war der 18.06.96, ein Tag der 4 leben komplett verändern sollte. Alles hatte ganz normal angefangen. Meine Mum hatte mich in den Kindergarten gebracht und mir erzählt dass wir neue Nachbarn bekommen.
„Also ich hab gehört das die neuen Nachbarn auch 2 Kinder haben. Wäre doch schön dann müsstest du nicht immer nur mit Sabs spielen??!!!“
Meine Mutter mochte Sabs noch nie, aber verbieten sich mit ihr zu treffen wollte sie es mit nicht, aber wahrscheinlich nur weil mein Vater sich dafür eingesetzt hat.
Den ganzen Weg zum Kindergarten hat sie mir erzählt wie toll das doch ist mit den neuen Nachbarn, zwischendurch wurde ich angemeckert ich sollte doch auch mal was sagen und nicht nur schweigen weil das unhöflich wäre. Beim Kindergarten angekommen war sie stinksauer und ging einfach und sagte nur noch:“ Bis nachher.“
Ich konnte meine Mutter noch nie leiden, sie war immer so streng. Kathrin, meine Gruppenleitern kam sofort zu mir und Begrüßte mich. Nach kurzem suchen fand ich dann auch schon Sabs die in einer Ecke saß und Frühstückte.
“ Hallo Sabs.“
„HI michi, na wie geht’s?“
„Ganz gut, nur meine Mutter wieder mal…..“ plötzlich merkte ich wie sich jemand hinter mir sich räusperte:
„Ach komm so schlimm kann man seine Mutter doch nicht finden, besonders nicht in deinem alter!“ Kathrin stand hinter mir und hatte uns mal wieder belauscht. Sie wusste immer alles was in dem Kindergarten abging.
„Doch ich schon und das hab ich dir schon oft gesagt.“
Sabs stand auf und nahm mich an die Hand. Zusammen gingen wir nach draußen. Wenn Kathrin noch weiter geredet hätte, hätte ich angefangen zu heulen. (Ich fang immer an zu heulen wenn ich mich aufrege). Sabs und ich brauchten keine Worte, wir konnten Gedenken lesen. Schweigend saßen wir oben auf der Tunnel rutsche.
„Wir bekommen neue Nachbarn. Die haben auch 2 Kinder. Meine Mutter ist natürlich voll Glücklich.“
„Hey stellt dir doch mal vor das wären Jungs. Dann könnten wir beide freunde haben. Da ich ja heute wieso zu dir komme, können wir die Kinder ja mal abchecken.“ Unwirrkürlich breitete sich ein grinsen auf meinem Geschicht aus. Es war immer so witzig wenn Sabs die Sätze ihrer älteren Schwester nachsprach. Sie wusste selbst nie was das hieß aber sagte es einfach.
Als der Kindergarten um 15Uhr dann endlich zu ende war gingen Sabs und ich zusammen zu mir. Bei dem gegenüberliegendem haus stand ein rießen großer LKW, mit lauter Möbeln und Kartons.
„Boah, man haben die viele Sachen!!!“ entfuhr es Sabs.
Stumm nickte ich und staunte nicht schlecht. Ich sah zu unserem Haus und überlegte ob wir auch so viele Sachen hatten. Plötzlich wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Erschreckt drehte ich mich um und sah ein Kombi in die gegenüberliegende einfahrt einbiegen. Eine Frau stieg aus und ging an die Hinter Tür und öffnete. Sie. Ein Mann stieg ebenfalls aus und ging ebenfalls nach hinten um die andere Tür zu öffnen. Es kamen 2 Haargenau gleiche Jungs aus dem Auto. Ängstlich nahmen sich die Jungs an die hand und folgten den Eltern in ihr neues zu hause. Sabs und ich setzten uns langsam wieder in Bewegung Richtung Haustür von uns. Wir gingen rein sagten kurz hallo und waren dann auch schon auf dem Weg nach oben in mein Zimmer, als ich auf einmal einen rießen Schlag hörte. Erschrocken drehte ich mich um und sah das Sabs die halbe Treppe runter gefallen war und jetzt stöhnen vor schmerz auf dem Rücken lag. Sie sah mich an und wir mussten beide nur noch lachen wie die bekloppten. Ich ging runter und half ihr wieder auf die Beine und gingen dann lachend in mein Zimmer. Wir schmissen unsere Rücksacke in eine Ecke als es an der Tür klopfte.
“Hey meine Süßen! Also ich geh jetzt mal rüber zu den Nachbarn und bevor ihr fragt , nein ihr dürft nicht mit, ich lade sie für heute Abend zum Essen ein. Sabs ich denke mal das du wieder hier isst???“ Das war mein Dad erkannte uns so gut wie niemand, außer wir uns selbst.
„aber natürlich dad.“ Sagte Sabs mit so einem fetten grinsen.
„Sag mal , tut das denn nicht weh so zu grinsen????“ Prüferisch sah ich ihr lächeln an was dann auch schon wieder verschwunden war.
„Pf bin halt nicht so ne Memme wie du!!!“ und strengte mir die Zunge raus. Zwischen uns begann dann eine kleine Rauferei. Ich hörte nur noch meinen bzw. unseren Dad sagen:
„Ich geh dann mal rüber, treibts nicht zu bunt.!!!“ Lachend schloss er die Tür.
Um 18 Uhr klingelte es an der Tür. Wie von der Tarantel gestochen sprangen Sabs und ich auf ließen unsere Malsachen stehen und liegen. Vor der Tür blieben wir wie angewurzelt stehen und warteten dass meine Mum kam um die Tür zu öffnen da ich das noch nicht durfte. Als sie dann kam merkte ich einen Ellenbogen in den Rippen hatte, von Sabs natürlich.
„Sag mal, musst du so grunzen??“
„Was willst du??“
„Na du hast dich eben angehört wie ein Schweinchen!!“
„OH okay tschuldigung.“ Man wieso war ich denn so aufgeregt?? Aber Sabs ging es nicht besser. Vor Aufregung fing sie an von eine aufs andere Bein ihr gewicht zu verlagern. Dann öffnete meine Mutter die Tür und gab den Erwachsenen die hand dann den Kindern. Die Erwachsenen strecken uns die Hand aus, etwas zögernd nahm ich die hand der Frau und schüttelte sie.
„Hallo, ich bin Simone und das ist Gordon und meine Söhne Tom und Bill, sie sind Zwillinge deswegen sehen sie ich so ähnlich.“ Als sie alle Vorstellte zeigte sie jeweils auf diese Person.
Gordon streckte mir in zwischen auch seine Hand hin und meinte.
„Du bist also die kleine Tochter Michi und du ihre Freundin Sabs, hab ich recht??“
Sabs und ich nickten nur stumm. Die Erwachsenen gingen raus, sodass jetzt nur wir 4 Kinder da standen und nicht so recht wussten was wir machen sollten.
„Kinder kommt essen.“ Hörte ich meinen Vater rufen. Total schüchtern drehten wir uns in Richtung Küche und wollten losgehen, als Sabs voll in mich rein gerannt ist und ich mich voll auf Bill geschmissen hatte. Tom half ihr wieder hoch und ich rollte mich hochrot von Bill der auch schon wieder auf den Beinen war um mir hoch zu helfen.
„Hey das muss dir jetzt nicht peinlich sein.“ Sagten die Zwillinge lachend. Eigentlich wollte ich ja nicht lachen da mir das wirklich peinlich war aber da alle lachten konnte ich es mir auch nicht mehr verkneifen. Zusammen gingen wir in die Küche und aßen etwas. Nach dem essen sind wir 4 zusammen auf mein Zimmer um etwas zu spielen.

Das war jetzt vor genau 8 Jahren und heute, am 18.6.04, ist aus dieser Begegnung eine Freundschaft geworden die niemand zerstören kann………………




„Ahhhhhhhhhhhhhhhhhh“ erschreckt fiel ich aus dem Bett und wurde aus einem wunderschönen Traum unsanft geweckt.
„Sama Sabs, was geht´n bei dir ab wir haben“ ich sah auf die Uhr von meinem Handy „7.30Uhr!!!“
„DA DA DA DA……… eine SPINNE!!!!!!!!!!!!“
Langsam folgte ich Sabs blicke und sah eine rießen große schwarze Spinne in der Ecke hängen. Langsam blickte ich zu Sabs die genau dasselbe dachte wie ich „wer geht als erstes??“ „Ich steh jetzt ganz langsam aus und hol mein Dad und du kannst ja auch kommen wenn du willst oder bleibst hier bei der S-P-I-N-N-E“ Bei jeden Buchsrabe bin ich wie eine Spinne Sabs Arm hochgegangen, die sprang dann sofort auf und war dann auch schon aus dem Zimmer in die Küche gerannt. „ Eigentlich wollte ich doch zuerst gehen!“ rief ich ihr noch etwas beleidigt hinterher. Nun stand auch ich auf wie üblich sah ich erst in mein Spiegel der gegenüber von meinem Bett hing. Sofort kam der neue Schreck. Noch eine Spinne, genau wie die andere, genau so fett und schwarz. Mit einem Satz war ich in den Flur gesprungen und lief bzw. fiel in Bills Arme. Er war da wohl nicht so drauf vorbereitet gewesen mich so stürmisch zu finden. Zusammen fielen wir auf den Boden.
„So fit schon am Morgen?? Kenn ich ja ga net von dir!“
„Naja wenn du mal in mein Zimmer gehst dann wüsstest du warum wir schon so fit sind am Morgen.“ Langsam stand ich vol Bill auf und streckte ihm meine Hand hin um ihn hoch zu helfen. “Was isen da so schlimm Sabs meinte auch so sie geht da nie mehr rein.?!“
„Du kannst ja gehen und wenn du dann schon mal drin bist kannst du dann bitte alle Sachen von Sabs mitbringen und dann auch noch für mich Sachen für ca. 3Wochen mitbringen. Ich kann ja sicherlich bei euch erst mal Wohnen?“
„Ähm, ich denk schon müssen aber erst mal unsere Eltern fragen. Ich mein unsere Eltern sind da gechillter als deine Mum.“
„Mir egal was die sagt!! Hier ist irgendwo ein Nest.“ So lies ich Bill einfach stehen und ging in die Küche, wo aber niemand mehr war. Man sah nur noch die Reste von einem Frühstück von den Twins und ich denke mal Sabs hatte auch mit gemacht. Kein Wunder das wir irgendwo ein Spinnennest hatten. Wenn man so Freunde hatte die alles offen stehen lassen und nicht mal abwaschen. Also fing ich an die Küche sauber zu machen.


°°°°°°°°Bills Sicht°°°°°°°°

Man was machten die denn alle fürn aufstand?? Was könnte denn so schlimmes drin sein das die alle so paras bekommen. Ich ging rein suchte die Sachen von Sabs und ein paar Sachen für mich zusammen. War gar nicht so leicht weil alle Klamotten von den zwo auf dem Boden lag und so nicht unterscheiden konnte was wem gehörte. „Ach egal, wen juckts denn. Die ziehen doch wieso immer die Sachen von der andern an.“ Voll Bepackt schaute ich noch mal ins Zimmer um meine Harre zu checken. „Oh mein Gott.“ Langsam drehte ich mich um und sah warum die zwei so aufgeregt waren. „WOAH“ und schon war ich mit den Klamotten der zwei aus dem Zimmer , ins Wohnzimmer gejumpt. „Was gehtn mit dir ab Bruderherz?“ Tom sah mich skeptisch an. „Jor, was war denn so schlimm? Wir haben nur ein großes wow gehört!!“
Sagte Michi und grinste dabei so dass ich sie am liebsten umgebracht hätte. „Naja erstens war das kein wow sondern ein WOAH und zweitens ich glaub ihr wisst was da oben is und du hast mich einfach da rein gehen lassen!!! Du weißt wie sehr ich Insekten ich hasse und verabscheue!!!“ Ich schaute Michi ziemlich vorwurfsvoll an. „Ach man Bill, sie kann auch nix dafür das du son Weichei bist!!“ „Na wenn du doch so mutig bist dann geh du doch hoch und töte die Spinnen!“ „Nee, geht gerade net Sabs is gerade wieder auf mir eingepennt und ich will sie nicht wecken.“ Triumphierend sah er mich an. Ich setzte mich zu den andern auf die Couch. „Danke für die Klamotten. Ähm habt ihr vielleicht mein Vater gesehen??“
„Jor der is gerade gegangen als wir gekommen sind. Warum?“
„Naja weil ich da oben in meinem Zimmer zwei rießen Spinnen habe und niemand die weg macht. Und außerdem glaub ich ma das hier irgendwo ein Nest ich.“
Tom beachtete gar nicht was Michi gerade gesagt hatte. Etwas verwundert sah sie mich an. Ich zuckte mit den Schultern und gab ihr ein Zeichen, dass sie mit den Finger auf den Rücken hoch gehen sollte.
„Michi, ich glaub da neben Tom kommt irgendwas Schwarzes raus gegrabbelt. Ich glaub wir haben das Nest gefunden!“
Tom sprang auf und Sabs landetet ziemlich unsanft auf dem Boden. Tom kratze sich am Rücken wir Michi ihn mir den Fingern gekitzelt hat. „Ey ihr seit doch bescheuert.!“ Wir bekam uns gar nicht mehr ein vor lachen als Tom sich wieder zu uns auf die Couch setzte und man Sabs nur noch vom Boden hörte:“ Wasen so wischtzig?“ Ich half ihr wieder auf die Couch. Nachdem wir uns beruhigt hatten schickten uns die Mädels aus dem Zimmer um sich um zu ziehen. Tom und ich probierten natürlich rein zuschielen. Zu schade das sie was übers Schlüsselloch gehängt hatten

Nach ein paar Minuten, und blauen Flecken die Tom und ich uns gegenseitig gemacht haben, haben die Mädels das Wohnzimmer frei gegeben. Langsam mit schmerzendem Armen gingen wir wieder zu ihnen ins Wohnzimmer und setzen und auf die Couch. Als erstes Tom dann Michi dann Sabs und dann ich. „So und was machen wir heute?“ unterbrach Sabs die stille. „Naja, eigentlich wollte ich heut noch mal für die Englischarbeit Morgen lernen.“ „Michi, nein, wir haben Sonntag und bald Ferien und guckt doch ma aus dem Fenster, wer weiß wann wieder mal so geiles Wetter draußen ist!!“ Protestierte Tom und sah Michi mit seinem Dackelblick an. „Nein, sry es geht echt net. Nicht jeder kann das so wie ihr einfach ma zur Arbeit gehen und ma so locker vom Hocker ne 2 zu schreiben. Ich muss lernen.“ „Aba das Wetter muss man doch ausnutzen.“ Mischte ich mich nun auch ein. „Dann lern ich halt draußen und ihr könnt mir ja Gesellschaft leisten, wenn wir wollt.“ „Ach, ähm, nöö. Da fällt mir ein da hat heute sone Band Probe. In der Saalburgerstraße 54. Das is son altes Fabrik Gebäude. Ich hab gehört die heißt Devlish oder so und Michi ich dachte das wäre deine Lieblingsband.“ „Ach bitte jetzt guckt doch net alle so.“ Nach kurzem zögern stimmte sie dann doch zu.
Gerade als wir losgehen wollte blieb Sabs stehen.
„Michi, sagst du deinem Vater bescheid? Also das mit den Spinnen meine ich.“ „Achso, ja klar wartet kurz ich ruf ihn gerade mal aufm Handy an.“
Nach ein paar Minuten kam Michi dann wieder und meinte :“so alles geklärt und ich darf sogar bei euch pennen.“ Grinsend gingen wir dann Richtung Proberaum, wo wir uns mit Georg, der Bassist, und Gustav, der Drummer, treffen wollten. Ich ging mit Sabs vorne und Tom und Michi liefen hinter uns. Ab und zu drehte ich mich um weil von einem vom beiden immer ein Seufzer kam. Kurz vor dem Proberaum drehte ich mich zu den zwei um und sah wie sie Arm in Arm liefen. Tom´s Hand war verdammt nah am Arsch so wie es von vorne aussah und bei Michi sah es auch nicht anders aus. Ich stoppte kurz und wartete bis direkt neben Tom stand und ihn dann weg zog. Etwas verwirrt schauten uns die Mädels nach. „Was war da denn wenn ich fragen darf?“ „ Was denn? Wir sind dich nur Arm in Arm gelaufen??“
„ Achso und deswegen musst du ihr gleich an Arsch gehen oder was?“ „Man Bill was hast du denn für Komplexe? Sie ist meine beste Freundin ich würde nie was mit ihr anfangen! Und selbst wenn da was laufen würde, wäre es doch am wenigsten dein Problem oder?!“ “Natürlich wäre das auch mein Problem weil sie genauso meine Freundin ist okay!“ „Schon klar, außerdem weißt du doch, ich will bei nem anderen Mädchen landen.!“ ) Zwinkernd ging er wieder zurück und nahm nun beide Mädels in den Arm . Kopfschüttelnt ging ich zu den anderen. Nach 5 min. erreichten wir dann endlich den Proberaum wo auch schon Georg und Gustav uns sehnsüchtig erwarteten. „Man endlich dachte schon ihr kommt gar net mehr!“ meinte Gustav als erstes. Die Mädels gaben den beiden Küsschen als Begrüßung und Tom und ich Begrüßten sie mit einem Handschlag. „Naja, bessa spät als nie ne?“ sagt Tom grinsend. „Sag mal Tom ich dachte du wärst erst 12 oda?“ fragte Georg etwas verunsichert. „Jor, warum?“ „Hmm nur so. Ich mein erst 12 Jahre jung und schon zwei Freundinnen auf einmal!“ „Ey was gehtn? Von wem hab ich das wohl Georg hmm? Außerdem früh übt sich ne!“ „Was soll das denn heißen Freundinnen.“ Protestierte Sabs und die zwo gingen sofort weg von Tom, Michi zu mir und Sabs zu Gustav. „Tja sieht man mal was sich mehr auszahlt. Macho sein oder Treu sein.“ Meinte Gustav mit einem grinsen. So gingen wir rein und fingen an zu proben.


Kapitel 2

°°°°°°°°°°°Michi´s sicht°°°°°°°°°°°

Um 15 Uhr waren sie dann fertig mit proben und setzten uns zu uns auf Sofa. Alle tranken Red Bull außer ich, ich fand das Getränk abscheulich, ich trank wie immer Im Proberaum meine Milch. „Sag mal, warum trinkst du eigentlich nur hier Milch??? Ich hab dich noch nie zu hause oda so Milch trinken sehen, nur Kakao.“ Fragte Gustav mich. Stirnrunzelnt sah ich an. „Gute frage, ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung.“ „Achso na dann.“ Dann war es wieder ruhig. Man das geschweige nervt. Was gehtn heut mit den allen ab? „JA stimmt. Unterhaltet uns mal!“ sagte nun Sabs. Hatte ich da denn eben laut gesagt? „Naja wir können nicht reden!“
„Und was war dann das eben Georg ?“ „Wörter“ Gab Gustav zurück. Verständnislos sahen wir alle Gustav an. ´“ Also Wörter sind aneinander gereihte Buchstaben und…….“ „Jaja schon kla. Was Wörter und Buchstaben sind. Ich wollte wissen warum ihr nicht reden könnt.?!“„ Sonst verlabern die sich noch wegen……“ fing Tom gerade an zu erzählen als Bill dann meinte „unserem Geburtstag! Nicht waHr TOM:“ sagte Bill mit einer warnendem Tonfall in der Stimme. Ich beobachtet das ganze nur da ich raus finden wollte was sie vorhatten. Es hatte alles seine Vorteile und Nachteile wenn man sich so lange kennt. Bill sah zu mir und ich sah ihm direkt in die Augen. Sofort guckte er weg da er merkte dass ich probierte seine Gedanken zu lesen. Ich musste grinsen. Ich sag’s ja alles hat seine vor und nachteile. „Aber ihr habt doch erst in 3 Monaten Geburtstag!?“ „Ja schon, nur eine guter Geburtstag muss früh geplant werden nicht wahr?!“ „Stimmt schon, aber das müsste doch eigentlich so sein das wir da Planen und vor euch Geheimhalten müssen.“ Sagte Sabs misstrauisch an Tom gewand. „Da hat sie Recht.“ „Man Georg auf welcher Seite stehst du eigentlich?“ „Ähm na wenn du so fragst……..“ „Wenn du jetzt was falsches sagst gibst ärger.“ Drohte Tom mit der geballten Faust auf Georg gerichtet. „Jetzt lass ihn doch, das ist eine schwere Entscheidung.“ Sabs stand auf und ging auf Georg zu und setzte sich auf sein Schoß und schmiegte sich Richtig an ihn. „Ey das ins unfair.“ Lies Bill jetzt auch wieder was von sich hören. „Nöö, warum das sind die Weiblichen Vorzüge!“ Sabs drängte sich immer näher an Georg, obwohl das eigentlich gar nicht mehr ging. „Ähm na wenn das so ist, dann bin ich wohl auf der Seite von den ……….Mädels.“ Sabs drückte ihm ein Kuss auf die Wange und stieg sofort wieder runter von ihm. „Ey was soll´n das jetzt?“ Warum gehst du jetzt?! Jetzt wollte ich gerade anfangen ein bisschen zu Fummeln!“ „Naja Pech gehabt, Fummeln darf nur einer und das bist NICHT du. Und zweitens bin ich noch Minderjährig.“ Wir fünf schauten Sabs entgeistert an . „WER darf dann an DIR Fummeln?“ kam es von Gustav. Wir vier nickten nur stumm. Etwas errötet sah sie uns an „ähm das geht euch nix an!“ schrie sie uns alle an und rannte dann aus dem Proberaum. „Ich geh mal nach ihr gucken.“ Und schon war ich weg!
°°°°°°°°°°°°°°°°Sabs Sicht°°°°°°°°°°°°°

Oh man warum mussten die denn unbedingt auf DAS Thema kommen und wieso musste DER Junge gerade dabei sein. WARUM, WARUM, WARUM. Ich lief aus dem Gebäude Richtung Bushalte, da ich keine Lust hatte nach Loitsche zurück zu laufen. Bei einer großen Kreuzung musste ich stehen bleiben da es rot war und ich nicht mehr konnte. „SABS“ schrie jemand hinterm mir. Ich wollte jetzt niemand sehen und rannte weiter über die Kreuzung mir war es egal ob die Autos weiterfuhren oder hupten. Kurz bevor ich die andere Seite erreichte bremste ein Auto genau vor mir und hätte mich beinah umgefahren. Eine junge Frau stieg aus und schrie mich an“ Sag mal spinnst du? DU kannst doch nicht einfach über die Straße rennen wenn die Autos fahren…….“ Ich sah die Frau kurz an und lief dann weiter. Sie hatte mir noch etwas hinterher geschrieen, was ich aber nicht verstanden hatte, da mich Michi mittlerweile eingeholt hatte und mich an der Hand zog um mich zum stehen bleiben zu zwingen. Ich drehte mich um und viel ihr um den Hals. Ich lies meinen Tränen nun endgültig freien lauf. Ich weiß nicht wie lange wir dort standen, aba es tat einfach gut in den Arm genommen zu werden von jemand der mich nie verletzen wird. Ich war ihr so dankbar das sie einfach nur da war und nix sagte außer“ Willst du drüber reden?“ „Nein, noch nicht.“ Als ich mich beruhigt hatte und mir die Tränen aus dem Gesicht gewischt hatte, machten wir uns zurück zum Probe -raum.


°°°°°°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°°°°°°°°°°

"Na wo wart ihr so lange? Dachte schon ihr wärt uns fremdgegangen!" Tom grinste uns frech an. "Ach komm halt einfach die klappe Tom okay, du hast keine Ahnung was mit mir los ist!" " Na warum weiß ich wohl nicht was mit dir los ist?! Wir machen hier ein bisschen spaß und dann schreist du uns an und rennst weg was sollen wir denn davon halten???"" Hey Leute is gut. Lasst sie einfach in ruhe." Wir setzten uns wieder zu den anderen auf die durchgessene Couch. Ich setzte mich neben Bill und nahm Sabs in den Arm "was ist denn passiert?" fragte er besorgt. "Sie wollte es mir nicht sagen, zumindest noch nicht." Er sah mich an, nickte dann aber doch. "So kindscha isch glaub wir müsse langsam ma los ne." sagte Tom und erhob sich. "Ähm Tom, was wollen wir denn machen wenn ich fragen darf?" fragte ich ihn. "Naja zu uns nach hause!" "Kommt ihr noch mit oder habt ihr noch was anderes vor??" fragte Bill, Georg und Gustav. "Also ich hab keine Zeit ich muss noch wohin." "Ach komm Gusti, wird bestimmt lustisch. Ich geh doch auch noch mit." Versuchte Georg ihn zu überzeugen. "Nee, keine Zeit echt nicht morgen vielleicht." "Man morgen haben wir schule da muss ich lernen und Hausaufgaben machen!" gab Tom zurück und wir alle konnten ein lachen nicht unterdrücken. "Na, dann komm ich morgen aufjedenfall vorbei will dich doch lernen sehen und dann Vokabeln oda formalen abfragen." sagte Gustav. Wir verabschiedeten uns von Gustav und Georg kam mit uns zu den Twins heim. "Hi Kinder, na wie waren die Proben?" "Perfekt wie immer und ich war natürlich der beste." "Achso is schon klar. Hat jemand Hunger?" "OH was für ne frage natürlich was gibt’s denn zu mampfen?" Nadja tut mir leid ich hatte keine Zeit zu kochen ihr müsst mal wieda zum Megges gehn hier habt ihr 15 €....."
„ Tschüss Mama, danke fürs Geld hab dich lieb." rief Bill seiner Mutter noch über die Schulter. Die Jungs hatten uns schon an der Hand, noch bevor wir tschüss sagen konnten. Nach 10 min. Fußmarsch standen wir dann alle im Megges und überlegten uns was wir essen sollten. "Sag mal Bill, das Geld was uns unsere Mum gegeben hat. Is das nur für uns oda auch für die anderen???" fragte Tom etwas besorgt seinen Bruder. "Nee, Tom ich glaub das war für alle gedacht. Aber das reicht nicht ich hab seit heut morgen nix mehr gegessen." "Ja eben, ich brauch mind. 2 maxi Menüs. Und ich hab kein Geld dabei!" "Tom du kannst meine Pommes haben ich ess die wieso nie, mir reicht der Burger." antwortet ich Tom, da Bill wahrscheinlich genauso viel Hunger hatte wie sein Bruder gab auch sabs Bill ihre Pommes. Wir setzten uns an einen Tisch und unterhielten uns über Gott und die Welt, bis Georg aufstand ohne etwas zu sagen und kamen mit einem Big Mac zurück. Neidisch guckten die Twins ihn an. Als Georg die Blicke von den beiden merkte, schob er sich den halben Big Mac ganz in den Mund und die Pommes gab er den andern zwei. "Ey, alter woher hast du den?" "Ich hab mir den bestellt!?" "Schon klar aber woher hast du das Geld???" "Von zu hause?" "Hast du vielleicht noch was?" "Nein, Tom des brauch ich noch ich hab heut abends nämlich ein date!" "Tom und Bill verschluckten sich an ihren Pommes und ich sah ihn grinsend an "Na wie heißt denn die Glückliche?" fragte ich Georg. „ An..." "Was heißt denn Glückliche wohl eher unglücklicher, nur wer mit mir weg darf is glücklich." "Ja Tom wir wissen es!" Bill nahm eine hand voll Pommes und stopfte sie seinem Bruder in dem Mund. "So jetzt sag. Wie heißt sie und wie alt?" "Also sie heißt Anna ist 14 und wir kenne uns aus der Schule sie ist in meiner Parallelklasse und vor nur Woche hab ich mich dann getraut sie anzusprechen und sie hat dann auch sofort ja gesagt." "Tja alter dann wünsch ich dir mal viel spaß. Wann trefft ihr euch eigentlich?" fragte Bill und sah auf die Uhr. "Äh, um 5 hol ich sie ab. Dann geh wir ins Kino, falls ihr es wissen wollt. Aber ihr kommt nicht!!" "Naja eigentlich wollten wir das nicht wissen aber....." Bill hatte Tom wieder eine Hand voll Pommes in den Mund geschoben "Man Tom halt einfach mal die Klappe okay! Quatsch wir haben wieso was anderes vor!" "Ach was habt ihr denn vor?" "Ach nix das werdet ihr schon früher oder später sehen." "Also wenn du nicht zu spät zu deinem Date kommen willst würde ich mich langsam ma los machen. Wir haben schon viertel vor 5." Kaum hatte Tom den Satz beendet war Georg auch schon aufgestanden und Richtung Tür unterwegs als er sich noch mal umdrehte und meinte "Wünscht mir Glück!" Nach 10 min gingen wir dann auch langsam in Richtung Kaulitz´haus. "Man so hab ich den ja noch nie erlebt!!" Sagte Tom dann irgendwann und sah dabei verträumt in den Himmel. Ich schaute nun auch hoch um zusehen ob es was Interessantes gab. "Ja hast Recht is aba doch süß, findet ihr nicht?" "Doch doch, is man halt nur nicht gewohnt.“ Tom guckte nun wieder gerade aus als er aus der anderen Straßenseite ein Mädchen sah das er anscheinend ziemlich süß fand, da er gar nicht merkte das er direkt auf eine Laterne zu lief. Bill, Sabs (die seit dem Vorfall kein einziges Wort mehr geredet hatte) und ich, sahen uns an und musste jetzt schon lachen und ließen in einfach volle Kanne dagegen laufen. Das Mädchen, mit dem er die ganze Zeit Augenkontakt hatte konnte sich vor lachen nicht mehr auf den Beinen halten und musste in die Hocke gehen genau wie wir. Tom fand das ganze nicht so witzig wie wir, als Bill ihm die Hand hin streckte schlug er sich weg und ging einfach weiter. Sabs rannte Tom hinterher und nach kurzer Zeit liefen sie Arm in Arm die Straße entlang. Bill und ich schwiegen uns mal wieder an, wie so oft in letzter Zeit. Ich weiß auch nicht aber in der letzten zeit hatte ich Bill verändert, nicht zum negativen, nein ganz und gar nicht. Ich weiß auch nicht wie ich es beschreiben sollte. Er verhält sich mir gegenüber anders. "Würde gern wissen was sie gesagt hat das er sich wieder abgeregt hat?!" riss mich Bill auf einmal aus meinen Gedanken. "Was willst du? Hab gerade geträumt." Ein lächeln konnte Bill sich nicht verkneifen "Was die beiden wohl geredet haben das sie jetzt wieder Arm in Arm laufen, ich mein er war ja eben noch ziemlich angepisst." "Jah stimmt schon, aba Tom is auch nur ein "Mann"" " Was soll das denn bidde heißen?" "Naja ihr Männer könnt halt nicht unseren Reizen widerstehen!" "Bah ich könnte das locker, ja komm Bill, wenn ich wollte könnte ich dich längst haben." Bill blieb einen Moment stehn. "Bill kommst du?" Langsam setzte er sich wieder in Bewegung. Dann endlich kamen wir bei den beiden zu hause an, Simone und Gordon waren bei Freunden Eingeladen, wir gingen hoch in Bills Zimmer und schmissen uns erst mal auf Bett.


Kapitel 3

°°°°°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°°°°°°°°°°

Bill machte Musik an und drehte es so laut das man gar nix mehr verstehen konnte. Er kam zu uns und redete kurz mit Tom die dann nur meinten „Nicht runter kommen wir sind in 30 Minuten wieda da!“ Bill nahm den Schlüssel aus der Tür, noch bevor ich realisierte was sie machten war die Tür schon von außen abgeschlossen. „Was war das denn?“ fragte mich Sabs etwas verwirrt. „Keine Ahnung!“ ich legte mich auf Bills Bett. „Sag mal Sabs! Heute is doch der 18.06 oda??“ „Ja warum?“ „Naja wir waren doch letztens in der Stadt gel, und da haben wir doch Geschenke für die Twins geholt, weil wir ja uns bald 8 Jahre kennen und naja dieser Tag ist halt heute.“ „Oh shit stimmt. Was machen wir denn jetzt dich Geschenke sind doch bei mir zu hause.“ „Sabs, wir klettern einfach ausm Fenster und dann …………“ „ Ja klar wie willst du denn bitte hier raus klettern?“ Sie zeigte aus dem Fenster. Ich stieg vom Bett und ging und sah ausm Fenster. „oh okay geil . Aber hatten die nicht mal ne Leiter dran??“ „Nee nicht wirklich!“ „Okay dann bleiben wir eben hier und geben ihnen die Geschenke Morgen.“ „Is aber schon ein bissi scheiße!“ „Ja schon Sabs, aber was willst du denn machen?!“ „Naja, Bill will sich doch noch ein Zungenpiercing machen, dem schreiben wir ein Gutschein für den Piercing. Und Tom schenken wir……….?“ „Ein Gutschein für 3Caps?!“ „Jor machen wir. Also ich mach den für Tom und du Bill okay?“ „Jo mach ich.“ Also fing ich an den Gutschein für Bill zu schreiben und Sabs den für Tom.

°°°°°°°°°°°°°Bills Sicht°°°°°°°°°

Als Tom und ich unten im Wohnzimmer anfingen alles zu dekorieren, dachte ich darüber nach was Michi vorhin zu mir sagte. „Mann Bill, entweder hilfst du mir oda verpisst dich hoch zu den Mädels oda erzählst mir was verdammt noch mal mit dir los ist!“ Tom sah mich durchdringend an. „ Also, vorhin als wir vom Megges Heim gelaufen sind, hast du ja Sabs in den Arm genommen.“ „ja und?!“ „Lass mich doch Ausreden.!“ „Tschuldigung.“ „Na egal. Aufjedenfall hab ich dann Michi gefragt was sie dir wohl gesagt hat das du Sabs wieder in den Arm nimmst. Michi meinte dann irgendwas von Weiblichen Reizen die wir Jungs nicht wieder stehen können. Ich meinte dann natürlich ich könnte das und sie so wenn ich dich haben wollte könnte ich dich schon längst haben.“ „Und jetzt denkst du das du keine Chance bei ihr hast?!“ „ Ja was würdest du denn denken wenn das Mädchen das du liebst, zu dir sagt wenn ich dich haben wollte könnte ich dich schon längst haben?!“ „Stimmt würd ich auch denken. Aber ich würde mich einfach ablenken. Nicht nur an einem Mädel hängen.“ „ Tom ich bin aber nicht DU! Ich bin nicht so der Typ der Mädchen nur zum ficken nimmt!!“ „Das hab ich ja auch nicht gesagt das du, das machen sollst. Du sollst dich ablenken. Lern neue Mädchen kennen. Vielleicht ist ja eine dabei die dich mehr Interessiert als Michi!“ „Hmm, wer weiß vielleicht hast du recht und ich sollte mich ablenken.“ „Und weißt du was noch passieren kann wenn du neue Mädels kenne lernst?“ ich schüttelte den Kopf. „Vielleicht wird sie eifersüchtig und merkt wie viel du ihr bedeutest!“
„Hmm, stimmt. Okay wir sind fertig. Gehen wir die Mädels holen.“ Zusammen gingen wir die Treppe hoch. Vor der Tür meinte Tom noch. “Bill tust du mir ein Gefallen?“ „Wasen?“ „Lach okay. Sonst fällts auf das was nicht stimmt!“ ich nickt nur und setzte mein schönstes Grinsen auf. Tom schloss die Tür auf und da lagen beide auf meinem bett und laberten mal wieder über Gott und die Welt. So wie ich sie da liegen sah wünschte ich mir mich einfach dazu zu legen und sie fest an mich zu drücken. Tom stupste mich an und grinste mich aufmuntern an. „So Mädels auf gehtzz, wir sind fertig.“ Sagte Tom mit so einem Grinsen da es schon fast eine Grimasse war. Langsam erhoben sie sich und folgten uns runter ins Wohnzimmer. Bevor wir rein gingen hielt ich Michi kurz fest und umarmte sie. Etwas Verwirrt lies sie die Umarmung zu und erwiderte sie. „Für was war das denn?“ „Einfach nur so, weil du einfach immer da bist!“ Grinsend nahm sie mich noch mal in den Arm und wir gingen dann auch zu den andern. Sabs lag schon auf der ausgezogenen Couch und Tom stand vor dem Fernseher. Ich stellte mich zu Tom und Michi setzte sich auch auf die Couch. „AAAAAlllllsssssoooooooo. Ich weiß nicht ob ihr wisst was für ein Tag heute ist?!“ Erwartungsvoll sahen wir die Mädels an. Diese jedoch zuckten nur mit dem Schultern. „Na okay, eigentlich ist das ja immer anders rum, also das die Jungs die wichtigen Termine vergessen, wir sind euch aber nicht böse.“ Tom sprach ziemlich geschwollen, sodass wir uns alle ein lachen verkneifen musste. Ich sprach weiter:“ Heute, genau vor 8 Jahren haben wir uns das erste mal getroffen. Deswegen haben wir hier ein DVD Abend vorbereitet. Als erstes wollen wir euch ein Video zeigen was wir zusammen mit einem Freund selbst zusammen geschnitten haben.“ Wir gingen dann zur Couch ich legte mich neben michi und Tom neben Sabs. Tom startete den Film.


°°°°°°°°°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°°°°°°°°

Man war das süß. Lauter Bilder und Filme die unsere Eltern gedreht haben als wir noch jung und unschuldig waren (wer´s glaubt unschuldig).Ich weiß nicht wie lange der Film ging vielleicht ne halbe Stunde aber ich musste die tränen unterdrücken. Am Ende kam dann noch ein Herz in Flammen, mit Flügeln. Im Herz stand „Auf die nächsten 8 Jahre in den wir mehr spaß haben als je zu vor!“ Tom stoppte den Film und ich konnte nix mehr machen. Die Tränen flossen einfach nur so, Sabs ging’s da nicht anders ihr liefen auch die Tränen unaufhaltsam das Gesicht runter. Ich drehte mich um wo schon Bill mit ausgestreckten Armen auf mich wartete. Dankend lies ich mich in seine Armen nieder. Tom ging zu Sabs und nahm sie auch in den Arm.
„Das…das…das is so verdammt süß. Das hätte ich nie gedacht, das ihr so was *schnief* für uns tut.“
„Och Süße is doch klar wir sind die besten freunde und daran wird sich nie etwas ändern.“ Sabs konnte gar nichts sagen sie heulte einfach nur weiter.
„So sollen wir jetzt mit dem richtigen Film anfangen?!“ Fragte Tom dann nach unzähligen verbrauchten Taschentüchern.
„Mir ist das jetzt voll peinlich, was wir für euch haben ist nicht mal halb so toll.“ Meldetet sich nun auch mal wieder sabs zu Wort.
Sie zog den Gutschein für Tom aus ihrer Hosentasche und ich den für Bill. Neugierig lasen sie die Briefe durch und kamen dann auch zu uns und umarmten uns.
„Hey das ich echt cool von euch wirklich. Ichn freu mich riesig.“ Kam es von Tom. Ich sah in seine Augen, keine lüge. Erleichtert guckte ich nun zu Bill, in dessen Armen ich schon wieder lag.
„Bill was ist mit deinem Geschenk?“ fragend sah ich zu Bill der immer noch auf sein Gutschein sah.
„Also an sich is das ne ganz gute Idee nur“ es breitet sich ein lächeln auf seinem Lippen aus. „Nur wenn ihr euch auch eins macht!“
Sabs sah Bill an als wäre er von einem anderen Stern. Sie hasste Piercings.
„Bill, nein, das kannst du ja mal vergessen!“ gab sie sofort schnippisch zurück.
„Also ich bin dabei! Wenn meine Eltern es mit erlauben natürlich. Sonst musst du das leider alleine machen.“ „Okay so lange du fragst, hab ich kein Problem damit!“ Nun Grinste auch er wie ein Honigkuchenpferd. Tom gab Sabs und mir jeweils eine DVD, von dem Film den sie selbst gemacht hatten. Er legte sich neben Sabs und ich blieb in Bills Armen liegen. „Danke, der Film ist echt der Hammer.“ „Kein Problem. Danke fürs Piercing.“ „Gefällts dir wirklich?“ „Ja klar, alles was von euch kommt find ich echt klasse!“
Vom Film bekam ich nicht viel mit da ich ziemlich müde war und sofort einschlief.

Kurz bevor der Film wieder aufhörte wachte ich wieder auf und sah mich nach den anderen um. Bill sah gespannt auf den Fernseher genau wie Tom und Sabs vergrub ihr Gesicht unter der Decke. Da ich wieso nix von dem Film mitbekam, legte ich mich bequem hin und schlief wieder ein. „Gute Nacht süße. Ich trag dich dann nachher hoch okay.“ „Danke. Aba ich kann auch jetzt schon hoch gehen.“ „Nein, nein, bleib nur.!“

Kapitel 4

Ich wachte am nächsten Morgen eingequetscht zwischen Sabs und Bill auf. Sabs lag neben mir, ich hatte ihren Ellenbogen in den Rippen, was nicht gerade sehr angenehm war. Bill lag halb auf mir und hatte den Arm um meinen Hals geschlungen das wenn ich mich jetzt Bewegen würde er mich erwürgen würde. Tom lag Quer über unseren Füßen ausgestreckt. Ich probierte wieder einzuschlafen was jedoch nicht funktionierte, da meine Füße eingeschlafen waren. Ich versuchte Tom wach zu bekommen indem ich mit den Beinen hin und her wackelte. Es störte ihn aber nicht weiter, er drehte sich nur um und schlief unbekümmert weiter. "Hmm, war ja nicht wirklich hilfreich." Ich sah zu Sabs ich stieß sie mit dem Ellebogen an die ließ aber nur ein kurzes Stöhnen von sich vernehmen. "Warum schlafen wir eigentlich alle in einem Bett?" brummelte ich vor mich hin. "Weil die andern zwei kein bog hatten alleine in einem Zimmer zu schlafen." Ich sah zu Bill der anscheinend schon ne ganze Zeit wach war. "Wie lang bist du schon wach?" "Lang genug um mitzubekommen das der Versuch fehlgeschlagen ist Tom zu wecken." "Na das nenn ich doch mal nett, du weißt das ich wach bin und es nicht schaffe auszustehen und DU hältst es noch nicht mal führ nötig mir zu helfen." sagte ich gespielt eingeschnappt und drehte den Kopf von ihm weg. Bill hörte man nur noch lachen und dann drückte er mir ein Kuss auf die Wange:" Sry Süße." Man hörte nur noch ein Dumpfen Schlag und ein in meine Beine kam wieda Blut.
"AUA" jetzt bekam Bill von mir ein Küsschen "Danke"
"Mann, ihr spinnt doch wir haben erst...“ stille " 5.30Uhr. Wir müssen erst in ner Stunde aufstehn." Sabs war wohl von dem Schlag wach geworden. Sie drehte sich um und schlief einfach weiter als ob nix passiert wäre. Tom kam wieder vom Boden auf die Couch geklettert und schlief einfach weiter. "Auf, gehn wir lieber raus hier sonst, passiert noch was, was wir nicht verantworten können." lachend stiegen wir aus dem Bett und machten uns auf den Weg in die Küche.
Ich setzte mich auf die Arbeitsplatte und beobachtete ein Eichhörnchen das gerade am Baum hoch kletterte.
"Sag mal, wann habt ihr wieder mal ein Auftritt?" "Am Freitag, im Chaos um 21 Uhr. Willst du dann auch kommen?" "Ähm ja klar. Wenn´s euch nix ausmacht, kann ich dann jemand mitbringen?" Bill suchte mein Blick, ich sah ihn an und wünscht er hätte nicht so Wunderschöne Braune Augen. Ich wich dem Blick von ihm aus und sah auf dem Boden. "Na klar, warum sollte ich etwas dagegen haben??" "Ich weiß nicht, war ja nur so ein Gedanke." Enttäuscht sah ich Bill wieder an. Er bemerkte meinen Tonfall gar nicht und meinen Blick der vor Enttäuschung strotzte. Er war gerade aus dem Kühlschrank wieder aufgetaucht als er mich grinsend ansah. "Wie heißt denn der Glückliche?" "Max." Bill machte uns gerade ein rießen Sandwich zum Frühstück als jemand in die Küche kam. "Oh Tschuldigung, wollte nicht stören." Simone war gerade in die Küche und machte wieder kehrt als sie uns sah. "Kein Problem Mum."

°°°°°°°°°°°°Bills Sicht°°°°°°°°°°°

Es brach mir jetzt schon das Herz, sie von einem anderen Jungen reden hörte.“ Mit Zwiebeln??" "Nein danke." Ich Schnitt das Sandwich in der Mitte durch sodass es zwei Dreiecke ergab. Eine hälfte gab ich ihr die andere aß ich selbst. Ich stellte mich vor ihr ihn, in meiner ganzen Körpergröße und sah sie einfach an. Sie bemerkte meine Blick bzw. starren. Jetzt saßen wir uns in der Küche gegenüber und sahen uns einfach in die Augen. Ich unterbrach den Blickkontakt zwischen uns und schaute mein Sandwich an. Ich stopfte mir den letzten bissen in Mund "Ich geh mich dann mal fertig machen." Ich verschwand im Bad und musste mir erst mal Wasser ins Gesicht spritzen " Nein sie hat nicht von einem anderen Jungen erzählt. Und nein sie hat auch nicht gesagt dass sie ihn am Freitag mitbringt. Scheiße!!!" Ich ging erst mal Duschen, danach ging ich in mein Zimmer und suchte mir Klamotten aus. Tom war auch schon wach und in sein Zimmer verschwunden. Man hörte klar und deutlich Hip Hop Musik aus seinem Zimmer. Sabs lag immer noch bei mir im Bett. Jedenfalls war sie wach und beobachtet mich wie ich mir Klamotten aus dem Schrank nahm. "Wieso sagst du ihr nicht das du was von ihr willst?" "Warum sollte ich, sie trifft sich ja mit diesem kp, wieder heißt." "Max. Aber doch nur um sich abzulenken. Ich mein ich seh doch......." Plötzlich ging die Tür auf und sie stand im Zimmer fertig angezogen, Geschminkt und was halt so dazu gehört. "Ihr könnt ruhig weiter reden. Oda haben wir seit neustem Geheimnisse voreinander?" ich ging einfach raus ohne noch etwas dazu zu sagen.

°°°°°°°°°°°Sabs Sicht°°°°°°°°°

Kaum war Bill aus dem Zimmer als sich Michi schon wieder neben mich aufs Bett schmiss." Warum sagst du es ihm nicht einfach? Ich mein er ist genauso in dich verknallt wie du in ihn." "Warum sagst du nicht dass du Gustav liebst?" Sabs stand auf und ging zum Fenster. Es wurde langsam heller und man konnte draußen wieder alles erkennen. "Woher soll ich wissen dass ich nicht einen Korb bekomme. Weißt du die Sache ist genau das selbe wie bei dir und Bill, außer mit dem unterschied, das Gustav es nicht so offensichtlich macht ob er mich liebt oder nicht, und nur mal angenommen er würde mich echt lieben und die Beziehung nicht klappen würde, würde das mit der Freundschaft bestimmt auch nicht mehr funktionieren." Meine Stimme zitterte und ich merkte wie mir Tränen in die Augen stiegen. "Ach komm, red doch nicht son Stuss. Ich sag dir was. Ich quetsche für dich Gustav mal ein bisschen aus okay." Ich drehte mich um und sah sie an." Danke schnucki." ;-)
In diesem Moment kam Bill perfekt gestylt wie immer ins Zimmer und setzte sich neben uns. Tom kam auch wieder und war auch schon fertig angezogen. "Also ich geh dann mal mich fertig machen." Ich nahm meine Sachen mit und machte mich fertig.
Um halb 8 machten wir uns auf den Weg zur Bushalte. Tom war der einigste der anscheinend keine Probleme in Sachen liebe hatte. Mit gespielter Fröhlichkeit setzten wir uns in den Bus. Michi sah im Bus jemand den sie kannte und sagte dass sie gleich nachkommen wollte. Sie setzte sich neben ein Jungen und begrüßte ihn mit backen Küsschen. Bill war die Eifersucht ins Gesicht geschrieben. Wir setzten uns in die hintersten Reihe und Tom fing an zu erzählen" Also leutzz ich hab gute Nachrichten für mich. Da kommt ein neues Mädel heut zu mir in die Klasse und wenn ich Glück hab sieht die echt geil aus und ich könnte was mit ihr anfangen." "Tom du könntest auch mit nem Mädel was anfangen was hässlich ist." gab Bill dann zurück und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. "Was soll ich denn mit sonem Besen bitte anstellen?? Mit der kann ich mich doch nicht sehen lassen. Der Junge der alle Mädels bekommt, geht dann mit sonem Besen??!! Ne, ne da könnt ihr lang drauf warten." "Auf was können wir lang drauf warten?" Michi setzte sich zu uns. "Ach nix, nur das Tom nie etwas mit einem Mädchen anfangen würde was etwas übergewichtig ist." "Das hab ich doch gar nicht gesagt. Ich hab gesagt ich würde nie etwas mit einem Besen anfangen." "Also, du würdest mit einem Mädchen gehen, was voll das schöne Gesicht hat aber dick ist.?!" sagte Bill etwas skeptisch. Mittlerweile Diskutierten die Twins so laut das uns mal wieder jeder im Bus anguckte." Wer waren das vorhin?" "Max, der am Freitag mitkommt." Max sah wirklich gut aus. Braun gebrannt, stahl blaue Augen, ca.1.80, groß (im Gegensatz zu mir 1,60m)Blonde Haare. Der Bus hielt und wir stiegen aus. "Also wir sehen uns dann nachher." Wir verabschiedeten uns von den Jungs da sie eine Klasse über uns waren. Michi und ich gingen hoch in unseren Klassenraum. "Shit, ich wollte gestern eigentlich noch für Englisch lernen." "Tja können wir jetzt auch nix machen. Guck mal wer da kommt." ich zeigte auf den Flur als ich erkannte das das Max war der genau auf unseren Klassenraum zukam. Michi ging raus und die zwei gingen dann zusammen um die Ecke. Nach ein paar Minuten kam Herr Schmitt, unser Englischlehrer und teilte die Arbeiten aus. Von Michi war weit und breit keine spur zu erkennen. Nach 10Minuten kam sie wieder und Ignorierte den Lehrer völlig. Sie nahm ihr Sachen und ging ohne ein Wort zusagen aus dem Klassenzimmer.


Kapitel 5

„Man was war das denn jetzt bitte fürn Auftritt?“ fragte mich Sandra, eine gute Freundin aus der Klasse. „Keine Ahnung. Sie ist im Moment wieso ein bissi neben der Spur.“ „ Hey, Sandra und Sabrina, könnt ihr bitte aushören zu reden. Falls es euch nicht aufgefallen ist wir schreiben hier eine Arbeit.“ Ich hasste es wenn mich Leute Sabrina nannte. Nach der Englischarbeit hatten wir große Pause (wir hatten eine Doppelstunde) . Ich bin sofort zu Bill und Tom gegangen und hab ihnen erzählt was eben passiert ist. „Wie jetzt! Also da kam dieser Max. Sie ist raus gegangen und kam dann 10 min. später wieder rein, hat ihre Sachen genommen und weg war sie? Und was is mit der Englischarbeit? Hat sie die nicht geschrieben?“ „Man Tom wie blöd bist du eigentlich? Wie soll sie denn bitt geschrieben haben wenn sie nur rein ist um ihre Sachen zu holen. Hat sie dir nicht mal Tschüss gesagt?“ „Nein sie ist einfach gegangen, ohne den Lehrer noch mich zu beachten.“ „Das sieht ihr gar nicht ähnlich.“ Meinte ich dann besorgt. „Das hat bestimmt was mit diesem Max zu tun. Du hast doch gesagt das er vorher da war stimmts?“ „Bill, glaubst du dass sie etwas anstellt was sie später bereuen wird?“ fragte ich mit ziemlich viel Angst in der Stimme. „Naja, ich weiß nicht. Wenn sie schon einfach abgehaunen ist dann weiß ich es nicht.“ „Bill du glaubst doch nicht dass sie nix illegales vorhat wenn sie schon die Schule schwänzt.“ Tom hatte Recht, natürlich machte sie etwas was nicht legal war. „Was ist wenn ihr was passiert? Wir müssen sie suchen gehen!“ „Und wo willst du bitte anfangen. Stell dir vor sie dealt oder so, wir haben keine Ahnung wo die Dealer sich immer rum treiben.“ Ich sah Tom an und fasste es einfach nicht was er da sagte. „Tom hörst du dir noch manchmal zu was du sagst. Du hast gerade gesagt wir sollen sie in ihr Unglück rennen lassen.“ Ich drehte mich um und rannte zurück zum Gebäude. Ich fasste es nicht. Sie waren doch auch schon so lange mit ihr befreundet. Warum wollten sie mir nicht helfen? Oben angekommen ging ich zu Sandra und erzählte ihr was ich eben mit den Twins geredet hatte. „Sabs sie haben Recht. Wo würdest du anfangen sie zu suchen? Wenn sie wirklich angefangen hat zu Dealen dann ist sie in dem Schlimmsten vierteln von Magdeburg unterwegs. Und so jemand wie du würde da einen Nerven Zusammenbruch bekommen. Da sind nur Asoziale die dir Wörter an den Kopf werfen würden von wegen deine geile ….. und so was. Ich Könnte mir auch Vorstellen das da ein paar Vergewaltiger rumlaufen. Und ich mein sieh dich an. Du mit deinen Blonden gelockten Haaren, dein Gesicht wie gemalt und deinen Modelmaßen, wäre glaub ich ein beliebtes Ziel.“ Ich sah sie an. „ Du hast wahrscheinlich Recht. Aber was soll ich denn sonst machen?“ „ Warte bis nach der Schule. Vielleicht ist sie ja zu Hause und wenn nicht kannst du ja mit Bill und Tom losgehen und sie suchen und wenn du willst komme ich dann auch mit.“ „Okay dann gehen wir sie dann heute nach der Schule suchen okay?“ „Klar.“ Sie nahm mich in den Arm und ich fühlte wie ich mich langsam wieder entspannte.

°°°°°°°°°°°°°Bills Sicht°°°°°°°°°°°°°°


Nachdem Sabs uns stehen lassen hatte, machten wir uns auch wieder hoch zu unseren Klassen. „Und wie ist die neue Schülerin?“ „Jor schon ziemlich heiß. Braune Haare mit blonden Strähnchen drin, Grüne Augen und ein pe3rfekter Körper. Ach und sie sitzt neben mit. Sie heißt Christina und ist 14. Sie hat am 16.6 Geburtstag, also vor 3Tagen. Aber egal. Vielleicht sollten wir sie doch suchen gehen?!“ Tom sah mich fragend an. „ Ich weiß es selber nicht. Ich hab doch selber auch angst um sie, aber vielleicht ist sie ja zu Hause bei sich und hatte einfach kein bog auf Schule. Okay is auch ne scheiße Idee, aber besser als sone Vorstellung sie könnte irgendwo Dealen. Ich hoffe wirklich dass sie zu Hause bei sich ist. Oder bei uns.“ „Naja dann glaub weiter ganz fest dran, vielleicht ist sie dann ja wirklich bei uns. Aber Bill du weißt genauso gut wie ich das sie da nicht ist. Okay ich muss dann mal. Wir sehn uns nachher.“ Tom ging in seinen Klassenraum und ich ließ mich an der Wand runterrutschen. „Hey, na alles senkrecht?“ Andy kam und setzte sich neben mich auf dem Boden.“ Naja nicht wirklich. Michi ist eben einfach abgehauen und hat nix gesagt. Ich mach mir voll die Sorgen.“ „Kann ich mir Vorstellen. Aber das wird sich sicher bald klären.“ „Hmm, klären vielleicht, aber ich glaub kaum das, das dann damit aus der Welt geschafft ist.“ Ich stellte mich wieder hin da mein Lehrer kam. Andi ging mit mir rein und flüsterte mir noch zu “ Mach dir keine Gedanken alter, wird schon wieder.“ Ich setzte mich auf meinen Platz und sah Andy an. Er sag zurück und ich konnte mir ein lächeln nicht verkneifen, da er voll die bescheuerten Grimassen zog. Andy war immer so positiv eingestellt. Egal um was es ging, er sah immer das Positive. Ich wünscht ich könnte das auch, besonders in diesem Moment. Ich versuchte zwar mir einzureden dass sie zu hause bei mir war, glaubte es aber doch nicht. Ich passte den Rest des Tages nicht mehr auf da meine Gedanken nur bei Michi waren.
Nach der 6. machten wir uns zu viert, auf den Weg zu uns nach Hause. Sandra kam mit da sie sich auch großen Sorgen um sie machte und um Sabs Mut zu zusprechen. Als wir dann vor unseren Haus waren, waren wir alle voller Hoffnung. Wir traten ein und…….


Kapitel 6

…..wurden bitter Enttäuscht. Es war nur meine Mutter. „Mum, hast du vielleicht Michi gesehen?“ fragte ich hoffnungsvoll. „Nein, sollte ich?? War sie denn nicht in der Schule?“ „Ähm doch nur nach der sechsten ist sie schnell abgehauen. Deswegen.“ „Nein hier war sie nicht. Ich hab Nudeln mit Soße gekocht. Wer will kann sich etwas nehmen.“ Alle vier stürmten in die Küche. Zuerst die Mädels da sie Angst hatten das wenn wir zuerst kommen würden nix mehr für sie da wäre. Wir setzten uns alle zusammen an den Küchentisch und beredeten wo wir am besten Suchen könnten.
„Also am besten wäre es wenn wir in der Münchnerstraße anfangen würden. Da sind die meisten Deale unterwegs. Oder in der Schallstraße sind auch viele unterwegs.“
„Is nur mal sone frage aber woher kennst du dich denn so gut mit den Straßen aus wo so die Dealer rumhängen?“
„Mein Bruder war selbst mal Dealer. Können wir das Thema aber bitte lassen?!“
„Oh okay. Tschuldigung.“ Peinlich Berührt stocherte er in seinen Nudeln. Als er plötzlich aufschrie. „Wasen los Tom?“
Er sprang auf und rannte zu Tür. Neugierig standen wir alle auf und folgten ihm zur Tür. Sabs war auch sofort zu Tom gerannt um diese Person zu umarmen. Ich konnte nur vermuten das Michi wieder da war. „Warum machst du so was du hast uns alle einen Schreck eingejagt!“ Ich ging zu ihr und wollte sie umarmen. Etwas war anderes an ihr. Sie war mit ihren Gedanken wo anders. Sie nahm mich zwar auch in den Arm aber die wärme die sie sonst immer Ausstrahlte war verschwunden. Zum Schluss nahm auch noch Sandra sie in den Arm. „Ich hatte einfach keine Lust auf Schule. Ich bin müde lasst mich bitte schlafen ja.“ Sie ging hoch in mein Zimmer und legte sich schlafen.
„Habt ihr, ihre roten Augen gesehen. Sie hat bestimmt gekifft.“ Meinte Sandra dann todernst.
„Meinst du echt? Aber Michi würde nie im leben Kiffen aber……“
„Ich kenn mich damit aus, mein Bruder sah auch immer so aus und wollte alleine sein.“
Ich ging nach oben und setzte mich neben sie aufs Bett. Die anderen riefen mir noch hinter ich sollte lieber hier bleiben. Das war mit jetzt aber egal ich wollte bei ihr sein, sie sollte merken das jemand da ist der sie liebt. Nach eine Zeit schlief ich ein. Als ich am nächsten morgen aufwachte war sie nicht mehr da. Ich ging rüber zu Tom.
„Tom. Ey Tom steh auf.“ Ich rüttelte an ihm rum doch er Bewegte sich kein Stück. Als ich dann näher hin sah bemerkte ich dass jemand neben ihm im Bett lag. Vorsichtig hob ich die Decke an und sah dass Sandra im Arm von Tom lag. Ich ging wieder raus, zurück in mein Zimmer und weckte Sabs, die auf meine Couch pennte.
„Ey, Sabs. Aufstehn.“ Flüsterte ich ihr ins Ohr. Sie Bewegte sich und öffnete dann die Augen. Ihre Augen waren nicht mehr so schön Grün wie sonst, sondern rot. Sie musste geweint haben.
„Hey.“ Hauchte sich, da ihre Stimme noch nicht ganz da war.
„Weißt du wo Michi ist, sie ist nämlich nicht mehr da.“
„Nein, keine Ahnung.“ Sie bekam wieder Tränen in die Augen. Ich nahm sie in den Arm und schaukelte sie hin und her.“ Warum? Warum nimmt sie Drogen? Bill bitte sag’s mir!“
„Wenn Ichs wüßten, würd ich es dir sagen und es ändern. “ Jetzt kamen auch mir die Tränen.
Nach ner viertel Stunde ließen wir uns wieder los und gingen Frühstück.

°°°°°°°°°°°Tom´s Sicht°°°°°°°°°°°°

Heute war Freitag. Ich war seit Montag mit Sandra zusammen und Michi hatte ich seit Mittwoch nicht mehr gesehen. Die andren haben sie am Montag das letzte Mal gesehen. Ich hab mittwochs immer eine Stunde früher aus. Als ich an der Bushalte stand klopfte mit jemand auf den Rücken. Michi. Sie sah schlimm aus. Sie hatte immer noch da selbe an was sie am Montag anhatte. Geduscht hatte sie bestimm auch nicht mehr seit Montag. Ihre Augen rot unterlaufen. Ich hatte richtig Angst vor ihr. Sie sagte nur dass sie unbedingt mit mir und den anderen reden müsste, aber nicht hier sondern am Freitag im Club. Sie ließ mich stehen ohne dass ich auch nur eine Frage stellen konnte.
Wir machten uns von Gustav aus auf den weg Club. Unsere Instrumente waren schon dort. Wir stiegen alle zusammen, sprich Bill der so fertig war das er sich nicht mal mühe gab sich zu Stylen, dann Sabs, Georg, Gustav der sich wirklich rührend um Sabs kümmerte. Sabs hatte ab Dienstag bei Gustav gepennt. Und dann noch Sandra natürlich.
Niemand sagte etwas da er Angst hatte. Etwas Falsches zu sagen da wir alle gereizt waren. Besonders Bill.
„Am Mittwoch hab ich sie gesehen.“
Alle sahen mich an als ob ich ein Ailen wäre.
„Warum hast du´s mir nicht gesagt?“ Bill schrie er war wirklich sauer.
„Ich sollte es niemand sagen. Sie kommt heute in den Club.“
„Wie sah sie aus , geht’s ihr gut was hat sie erzählt.??“
„Sie hat gar nix gesagt nur das sie heute kommt und dann mit uns reden muss. Sie sah gar nicht gut aus. Immer noch die Sachen von Montag an und nicht geduscht.“
Alle waren wieder still und schauten zu Boden.
Nach weitern 6 Minuten fahrt stiegen wir aus und gingen in den Club Backstage, wo auch schon Michi wartete aber diesmal mit frischen Klamotten und geduscht. Aber dir roten Augen waren immer noch da.

Kapitel 7

°°°°°°°°°°°Bills Sicht°°°°°°°°°

Dort saß sie nun. Sie sah so kaputt aus. Saabs ging als erste zu ihr hin und umarmte sie, dann Sandra, dann Gustav, Georg, Tom und dann schlussendlich ich. Ich umarmte sie am längsten. Sabs war in Gustavs Armen und weinte sich die Seele aus dem leib. Michi ging zu ihr und nahm sie wieder in den Arm. „Hey is gut, ich bin doch wieda da!“ Als sie sich hinsetzten rutschte ihr T-Shirt über die Hüften und man sah lauter blau flecke. Besorgt blickte ich zu den anderen, den es auch aufgefallen war.
„Michi was hast du da an der Hüfte?“ fragte Georg etwas verunsichert da er nicht wusste wie sie reagieren würde.
„Ach das. Deswegen muss ich unbedingt mit euch reden!“ Sie sprach so leise als hätte sie Angst jemand könnte sie hören, obwohl die Musik des Clubs leise war konnte man nur etwas verstehen wenn man nicht weiter als einem Meter von der Person weg stand die mit jemandem redete.
Ich setzte mich neben sie auf die Coache. Sie löste sich von Sabs, die sofort wieder in Gustavs Arme viel, sie sah Tom an, der mit Sandra im Arm stand und dann sah sie Georg an und fing an zu erzählen.
„Also das hat alles vor ca. 2Wochen angefangen, als ich Max kennen gelernt habe. Wir haben uns dann letzte Woche getroffen und er hatte Gras dabei. Ich hab dann auch zweimal an dem Joint gezogen. So dang fing es an. Er kam am Montag zu mir, vor der Englischstunde“ dabei sah sie Sabs an “und zwang mich etwas Dope für ihn in die Müncherstraße bringen sollte. Ich brachte es wie abgemacht dahin und der Käufer meinte ich sollte mit machen. Ich wollte nicht und wollte abhauen. Was ich dann auch tat, nur zu schade dass mir Max nicht sagte das wenn ich ein Angebot ausschlage er mich verprügelt. Und naja ab Dienstag bin ich dann nicht mehr zu Schule weil ich Angst hatte das er mich wieder Schlägt.“ Sie brach ab, da sie anfing dabei zu weinen und ich nahm sie in den Arm und drückte sie ganz fest an mich. Bis sie sich von mir wegdrückte und ihr T-Shirt auszog. Was ich sah machte mich so hass erfüllt auf diesen Jungen, das ich ihn jetzt sofort am liebsten getötet hätte. Ein leiser schrei war von Sandra und Sabs zu hören. Ein leise „Oh mein Gott. Scheiße sieht das schlimm aus“ ging von Georg aus der sich nun den Rücken ansah der von Blauen flecken und Blutergüssen übersäht war. Sie zog ihr T-Shirt wieder an und legte ihre Arme um mich. Ich streichelte ich vorsichtig über den Rücken da ich Angst hatte ihr noch mehr weh zu tun. Alle zu geschockt etwas zu sagen, unterbrach dann Tom endlich das schweigen.
„Sag mal. Du hast doch gesagt dass er dich erpresst? Stimmts?“ sie nickte.
„Aber mit was erpresst er dich?“ fragte nun Gustav und sah ziemlich geschockt aus. Sabs hatte ihren Kopf in seiner Brust vergraben genau wie Sandra bei Tom.
„Naja wisst ihr, meine Eltern waren ein paar Jahre bevor ich geboren bin, in einem Unfall verwickelt, wo sie Fahrerflucht gemacht hatten. Der Fahrer des anderen Autos ist durch den Unfall Querschnittsgelähmt und wenn Max dann zur Polizei geht kommen sie in den Knast. Und was soll ich dann machen?“ Sie tat mit so leid, sie so leiden zu sehen zerreißt mir das Herz.
„Aber ich mein früher oder später kommt es wieso raus, und so sehr wie du deine Eltern auch liebst, oder zumindest deinen Vater, musst du dich nicht um ihren Schutz dich kaputt machen lassen.“
„Ja Michi Bill hat Recht.“
„Okay sagen wir meine Eltern kommen wirklich in den Knast weil sie sich stellen. Wo soll ich dann hin??“
„Du kommst dann einfach zu uns.“ Gab Tom mit einem lächeln auf dem Lippen als Antwort.
„Ja, wieso eigentlich nicht du wohnst doch wieso schon fast bei ihnen. Und eine Nacht mehr oder weniger da schlafen macht kein großen unterschied!“
Sagte Gustav zustimmend.
„Ja es wäre besser wenn du wohin kommst denn du schon Jahre kennst und vollstes Vertrauen hast.“ Sandra, war in der letzten Woche eine große Hilfe gewesen. Besonders für Tom.
„Wir gehen morgen alle zusammen zu deinen Eltern und sprechen sie auf die ganze Situation drauf an okay.“
Ich sah sie voller Erwartungen an. Sie nickte nur als auch schon der Typ vom Club Rein kam und meinte „Noch fünf Minuten.“ Tom gab Sandra einen Abschiedskuss, nahm seine Gitarre und folgte dem Typ von eben raus. Vorher warf er Michi noch ein aufmunterten Blick zu ebenfalls wie Sandra, die Tom hinaus folgte und Gustav, Georg und Sabs die nun auch durch die Tür verschwanden.
„Ich will jetzt nicht daraus. Ich will hier bei dir bleiben. Ich hatte solche Angst um dich.“ „Es tut mir leid dass ich einfach so abgehauen bin. Aber ich konnte auch nicht einfach zu euch kommen weil er mich beobachtet hatte. Wenn er gesehen hätte dass ich zu euch gekommen wäre, Gott weiß was dann passiert wäre.“ „Aber wenn er dich Beobachtet, wie kannst du dann hier sein?“ „Naja ich sollte eigentlich gerade bei einem Kunden sein. Er geht nie mit zu Kunden, da er angst hat aufzufliegen.“
Zusammen gingen wir wieder zu den anderen.
„Jetzt kommt eine Band, die noch eine große Zukunft vor sich hat. DEVILISH“
„Ich muss dann mal.“ Ich gab ihr noch ein Abschiedsküsschen und sprang auf die Bühne. Man war ich wieder froh sie wieder bei uns zu haben. Und dieser Max wird sein blaues Wunder erleben.


Kapitel 8

Nachdem Auftritt holte uns Georgs Mutter ab. Zuerst setzte sie Tom, mich und Michi bei uns zu hause ab. Sabs schlief wieder bei Gustav und Sandra schlief wieder mal zu Hause.
"Gute Nacht Süße. Das wird schon wieder!" Tom drückte Michi schnell und intensiv einen Kuss auf die Wange und war auch schon wieder in seinem Zimmer verschwunden. Ich ging ins Bad und machte mich fertig und ging noch mal in die Küche und holte uns noch den Rest des Kuchens den meine Mum Heute gebacken hatte. Ich ging wieder hoch in meine Zimmer und sah wie Michi sich ein Fotoalbum anschaute. "Ich hab´s mit gestern auch angesehen." Vor schreck lies sie das Album fallen und sah mich ängstlich an. Ich ging auf sie zu und hob das Buch wieder auf. Den Kuchen stellte ich erst mal auf meinen Nachttisch.

°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°

Ich war so froh wider bei meinen Freunden zu sein, besonders bei Bill. Ich legte mein Kopf in seinen Schoß. "So Jung müssten wir noch mal sein. Also nicht das wir besonders alt wären. Ich mein wir hatten kaum Probleme und wenn wir welche hatten dann so unwichtige wies mir jetzt vorkommt!" "Ja ich kann dich Verstehen was du meinst. Gestern als ich mir das Album ansah, hab ich gemerkt, das wir damals nur gute Freunde waren!" Etwas verwundert sah ich ihn an. "Was meinst du damit?" "Naja ich weiß nicht wie es dir geht, aber die Woche wo du weg warst hab ich einen Song geschrieben. Ich wusste nicht wie ich meine Gefühle sonst ausdrücken sollte. Willst du ihn hören?" "Na klar was ist das denn für ne Frage?" Ich setzte mich gerade hin damit Bill aufstehen konnte. Er ging zu seinem Schreibtisch und holte ein Zettel raus. "Ich kann ihn noch nicht ganz auswendig. Hört sich blöd an ich weiß, ich schreib selbst ein Text und kann ihn nicht auswendig." Er musste dabei so süß Grinsen, das ihn am liebsten hier und jetzt, sofort Küssen wollte und nie mehr aufhören wollte. Dann fing er an zu singen. Ich habe Bill ja schon öfter Singen gehört aber noch nie ohne Instrumente. Eine Gänsehaut durch lief mein ganzen Körper. Ich war mir nun so sicher wie noch nie im Leben. Ich liebte BILL!

Zum ersten mal alleine, in unserem Versteck
Ich seh noch unsre Namen an der Wand und wich sie wider Weg
Ich würd dir alles anvertraun, warum bist du abgehaun
Komm zurück, nimm mich mit
Komm und rette mich, ich verbrenne innerlich, komm und rette mich, ich schaffs nicht ohne dich, komm und rette mich, rette mich, rette mich
unsre Träume warn gelogen und keine Tränen echt
sag dass, das nicht wahr ist, sag es mir jetzt
vielleicht hörst du irgendwo, mein SOS im Radio, hörst du nicht, hörst du mich nicht
Komm und rette mich, ich verbrenne innerlich, komm und rette mich, ich schaffs nicht ohne dich, komm und rette mich, rette mich, dich und mich, dich und mich, dich und mich
ich seh noch unsre Namen und wich sie wider weg, unsre träume waren gelogen und keine Träne echt, Hörst du mich, hörst du mich nich, komm und rette mich, rette mich, komm und rette mich, ich verbrenne innerlich, komm und rette mich, ich schaffs nicht ohne dich, komm und rette mich, rette mich, rette mich, rette mich, rette mich, dich und mich, hörst du mich nicht,
RETTE MICH

Bill sah mich an und erwartete wohl ein Reaktion von mir. ich stand auf viel ihm um den Hals und fing an zu weinen. Unter Tränen sagt ich ihm dann "Oh mein Gott, Bill, das ist so wunderschön. so was schönes hat mir noch niemand..." ich überlegte. Ja was hatte Bill eigentlich gemacht? Hatte er mir den Song Geschenkt?! "Gewidmet und wenn er auf CD ist, Geschenkt!" half er mir auf die Sprünge. Jetzt standen wir einfach nur in seinem Zimmer, Arm in Arm, den Text noch im Kopf und sahen uns in Augen. Nicht einfach nur wie man z.B. seine Lehrer ansah oder seine Freunde. Bill und ich wussten genau was der andere gerade dachte. Dann kam er näher, seine Hände waren an meinen Hüften. Ich streichelte ihm den Nacken. Ich zog Bills kopf näher an den meinen, sodass sich unsere Nasenspitzen berührten. Ich spürte Bill Atem auf meinen Lippen. Dann berührten sich unsre Lippen. Wir küssten uns ziemlich lange, leidenschaftlich und dennoch sanft. Ich wünschte das dieser Kuss würde nie enden. Letztlich musste auch die schönste Sache ein ende haben. Ich unterbrach den Blickkontakt zwischen uns und sah auf die Uhr "00.10Uhr das heißt es ist der 25.6" sagt ich dann wieder an Bill gewand. "und soll ich mir den Tag rot im Kalender anstreichen." "oh ja am besten ein ganz großes Herz drum rum." ich lächelte und der mist der letzte Woche war wie weggeblasen. Bill und ich legten uns zusammen in sein Bett uns sahen uns in die Augen. Bill küsste mich wieder Ich schloss die Augen und erwiderte den Kuss. Er löste sich von mir. Ich lies die Augen geschlossen und schlief mit einem lächeln ein.

Kapitel 9

°°°°°°°°°Tom´ Sicht°°°°°°°°°°°°°°

Ich saß heute schon um 8 Uhr am Frühstückstisch. Ich konnte einfach nicht schlafen. Das was uns Gestern Michi erzählt hat, hat mich einfach geschockt. „Wieso lies sie sich so ausnutzen? So kannte ich sie gar nicht. Sie wusste so gut wie immer was sie tun sollte bzw. wollte und das hat sie dann probiert mit aller Kraft zu erreichen. Als sie da gestern dann da so gesessen hat, kam es mit vor als ob sie nicht mal ein Ausweg finden wollte.“ Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als meine Mum in die Küche kam.
„Hey mein Spatz. Na wie geht’s dir an so einem schönen sonnigen morgen?“
Wie konnte sie mich das jetzt fragen? War es nicht klar wie es mit nach dem gestrigen Abend ging?
„Wie kannst du mich fragen wie es mit gerade geht?“ ich schaute sie Wut entbrannt an.
„Ja gestern war euer Auftritt und weiter?“ Achso sie wusste es ja noch gar nicht. Sie sah mich besorgt an.
„Tom, was ist gestern passiert?“
„Gestern vor dem Auftritt kam Michi. Wir haben geredet wo sie war und wieso.“ Ich holte kurz Luft und erzählte meiner Mum die ganze Geschichte von gestern Abend.
„Ich hätte aber auch nicht gedacht dass sie sich so unterdrücken lässt!“ Meine Mutter sprach sehr langsam und sah besorgt aus.
„Mum da ist noch was.“ Sie blickte von ihrem Frühstück auf und sah mich aufmerksam an.
„Als wir ihr dann gesagt haben sie soll mit ihren Eltern reden und zu Polizei gehen, da war sie ich weiß nicht, wie ich sagen soll. Also erst mal war sie viel zu schnell davon überzeugt gewesen und zweitens, sie hatte zwar geweint, ich glaub aber nicht das, dass angst Tränen waren. Das kam alles so gespielt rüber, so unecht.“ Ich sah meine Mutter an sie die nur mit dem Kopf nickte.
„Ach Tom, warum sollte sie denn in so einer Situation schauspielern? Und woher weißt du das die Tränen nicht echt waren?“
„Ich weiß es doch selber nicht, aber ich hab sie schon mal richtig weinen sehen und das st noch gar nicht so lange her. Weißt du noch als Bill vor zwei Monaten oder so seine neue Freundin mitgebracht hatte, mit der nur mal ganz nebenbei Schluss ist, kam Michi zu mir und hatte geweint und das sah gestern nicht so aus als ob ihr das so wichtig wäre mit ihren Eltern!“
„Ach sie sind nicht mehr zusammen? Sie waren so ein schönes Paar..“
„Mum!“
„Tschuldigung, sprich sie doch einfach drauf an. Ich mein mehr als es zu verleugnen kann sie es nicht.“
Mit diesem Satz lies sie mich wieder alleine in der Küche. Sollte ich sie wirklich darauf ansprechen? Oder erst mal mit Bill oder einer von den anderen darüber reden?!
Ich ging hoch ins Bad und lies mir erst mal eine Wanne ein und schlief dann auch wieder ein.
„TOM. ES GIBT NOCH ANDERE MENSCHEN IN DEM HAUS DIE AUCH NOIOCH MAL INS BAD WOLLEN! TTOOOOMM“
Etwas widerwillig wachte ich wieder auf und stieg aus der Wanne damit Bill endlich die klappe hielt.
„SO jetzt darfst du.“
„Wurd ja auch endlich Zeit.!“ Und schon war die Tür wieder zu.
„Siehste ma is ganz schön scheiße wenn man so lange warten muss um ins Bad zukommen, gel.“
„Das is was ganz anderes. Ich musste aufs Klo und du musst nur…..“
„Auch immer aufs Klo.“
„Stimmt doch gar nicht. Du musstest noch nie als ich im Bad war.“
„Ach nein und was war bitte gestern oda vorgestern oda…“
„Is gut halt die klappe.“
„Man wisst ihr eigentlich wie bescheuert ihr seid? Ihr brüllt euch durch die Badezimmertür an, wer wann aufs Klo muss.“
Ich drehte mich um sah genau in Michi´s Augen.
„Tja kennst uns doch, oder?“ Wir konnten uns bei de ein grinsen nicht verkneifen.
Sofort ging die Badezimmertür auf und Bill kam raus gestürmt und sie sie auf den Mund! Seit wann sind die denn zusammen? Mir fiel die Kinnlade runter ich dachte des würde noch Jahre dauern bis die zusammen kommen würden.
„Wann?“
„Heute Morgen und 00.10Uhr“
„Wie?“
„Mit „Rette mich““
„Na dann herzlichen Glückwunsch.“ Ich umarmte beide und flüsterte Michi ins Ohr, so da Bill es nicht mitbekam “ Wir müssen nachher mal unter vier Augen reden.“ Sie nickte.
„Ey ihr habt Geheimnisse vor mir.“
„Nein wie k0mmst du darauf?“
„Weil du genickt hast.“ Gespielt ernst und beleidigt sah er uns beide abwechselnd an.
„Na gut ich glaub euch dann mal.“ Ich drehte mich um und wollte in mein Zimmer gehen als Bill meinte „Wir können ja heute ein Pärchentreff machen.“
„Ein was können wir machen?“ Michi ging gerade ins Bad und zuckte nur mit den schultern und musste sich ein lachen verkneifen.
„Ja wir treffen uns dann noch mit Gustav und Sabs…
„Aber die sind noch gar nicht Richtig zusammen!“ hörte man unter Wasser gerausche aus dem Bad.
„Ja eben NOCH nicht. Was ja nicht ist kann ja noch werden.“ Also rufst du dann noch Georg an der soll auch jemand mitbringen du wir treffen uns dann im Alex um 2 okay.“
„Aber was ist mit Polizei und deinen Eltern?“ rief ich ins Bad.
„Ach da gehen wir halt morgen hin.“
„Kann’s sein das ……“ Bill schob mich in mein Zimmer .
„Du rufst jetzt deine Freundin an und Georg auch noch klar?“ Bill schaute ziemlich böse.
„Ähm okay.“ Was war das denn? Warum wollte sie nicht zu Polizei? Und warum nahm sie Bill des wegen auch noch in „Schutz“? Wenn er sie lieben würde, würde er doch nie im leben zulassen das ihr vielleicht etwas noch schlimmeres passiert. Diesem Max trau ich nämlich alles zu.
Ich rief Georg an der genauso verwundert war wie ich aber dennoch zustimmte. Dann rief ich Sandra an und bar sie jetzt schon vorbei zukommen.
15 Minuten nachdem ich aufgelegt hatte stand Michi bei mir im Zimmer.
„DU wolltest reden?“
„Ja und zwar…“ gerade als ich anfangen wollte kam Sandra die Treppen rauf und kam in mein Zimmer. Ich begrüßte sie mit einem Kuss und Michi sie mit einer Umarmung. „Na, wie geht’s dir?“ „Ja den umständen entsprechen. Aber kannst du uns vielleicht mal kurz alleine lassen?“
„Nein, es ist schon besser da sie dabei ist, weil ich mich da nicht so auskenne.“


Kapitel 10

°°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°°°°
„Was soll das denn? Mit was kennt sie sich besser aus? Ich dachte wir wollten unter vier Augen reden?“ meine Stimme überschlug sich. Ich war so aufgeregt und konnte mich nur über mich selbst wundern. Was war denn daran so schlimm das Sandra dabei war?
„Tschuldigung, hab etwas über reagiert. Ich weiß auch nicht was mit mir los ist.“
„Kein Problem. Das ist ganz normal. Wenn du mal überlegst was du in den letzten Tagen so durchgemacht hast.“ Sandra sah mich aufmunternd an.
„Okay was ich nur mal so fragen wollte. Gestern als du da geweint hast, das kam mir nicht so vor als ob das echte Emotionen waren. Ich hab dich schon mal weinen sehen und das gestern sah nicht so aus.“ Er sah mich ängstlich an und stellte sich in eine Position als ob er gleich wegrennen wollte. „Naja weißt du bevor ich zu euch in den Club gekommen bin, musste ich noch mal zu Max. Ich musste wieder Kiffen, ihr wisst ja was sonst passiert wäre. Als ich dann zu euch kam war ich noch immer High und deswegen kam es dir vor als ob das nur gespielt wäre. Glaubst du echt ich würde euch was vor spielen??“
„Ähm nein, aber ich glaub dir einfach nicht das mit dem Autounfall.“
„Naja, das mit dem Autounfall stimmt auch nicht.“ Hilflos sah ich auf den Boden.
„Warum hast du angefangen zu Kiffen?“
„Ich weiß es selber nicht. Da war doch diese Party wo ich Eingeladen war, wo ich ohne euch hin bin. Und naja son Typ, Max, hatte dann Joints dabei. Ich probierte ein paar Züge. Weißt du eigentlich wie gut ich mich in der Zeit fühlte als ich da so High war. Ich konnte einfach alles vergessen.“ Ich fing an zu schreien. „Ich konnte Bill vergessen, ich konnte die Scheidung von meinen Eltern vergessen.“ Bill kam ins Zimmer und schaute zwischen Tom und Sandra und mir hin und her. Er kam zu mir und nahm mich in den Arm. In einem Normalen Ton sprach ich weiter. „Und ich konnte vergessen dass mich meine Eltern13 Jahre angelogen haben.“ „Warum denn angelogen?“ Tom sah etwas verpeilt aus, was ich auch verstehen konnte. Ich wollte gerade Antworten als Bill mir zu vorkam.
„Sie wurde Adoptiert und ihre Eltern haben nix gesagt.“
Tom kam auf mich zu. Bill ließ mich los und nun nahm Tom mich in den Arm.
„Och süße warum hast du uns das denn nicht gestern erzählt?“
„Ich wollte nicht dass die anderen das mitbekommen. Zumindest jetzt noch nicht.“

„Okay also machen wir uns langsam fertig wir treffen uns in ner Stunde mit ihnen.“
Bill nahm mich in den Arm und wir gingen zusammen in sein Zimmer. Ich setzte mich auf sein Bett. Während er Musik anmachte beobachtete ich ihn. Ich hatte echt glück so gute Freunde zu haben und natürlich einen so perfekten Freund.
„Bill?“
„Hmm?!“ er drehte sich zu mir um und Kniete sich vor mich hin. Er legte seien Arme verkreuzt auf meine Knie und legte seine Kopf drauf. Ich streichelte ihm durch Haar. Auch wenn er das nicht besonders mochte sagte er nix und lies mich einfach machen.
„Gibt’s etwas was du mir jemals verheimlichst hast?“ er sah zu mir auf und schüttelte den Kopf. Erleichtert Atmete ich aus als er doch anfing.
„Also naja weißt du da schon mal sone Sache die ich dir nicht erzählt habe.“ Ich sah un angsterfüllt an. Er baute sich in seiner ganzen Größe vor mir auf und streckte mir seine Hand hin. Ich legte meine in die seine und er zog mich an sich ran. Er sah mich tot ernst an und meinte dann.
„Also deine Lieblingstasse, die von Diddle ich hab die Kaputt gemacht, aber ganz aus versehen.“ Man mir fiel ein Stein vom Herzen.“ Verarsch mich nicht noch mal so. Ich dachte da kommt jetzt was ganz schlimmes. Z.B. das du impotent bist oda so. Naja wo bei ich sagen muss das ich wieso keine Kinder will und deshalb kein so großer schock wäre.“ „Aber du willst schon irgendwann mal Sex mit mir haben oda?“ Etwas verunsichert sah er mich an.
„Also wenn man impotent is, kann man aber doch immer noch Sex haben oda?“ „Ähm ja denk schon warum?“ „Naja weil Kinder kriegen und Sex haben was ganz unterschiedliches ist.“ „Also willst du mit mir schon schlafen?“ „Schön, schön das ihr schon eure Zukunft Plant, aber vielleicht wartet ihr doch bis heute Abend, weil wir langsam mal losmüssten. Der Bus kommt in 6 Minuten.“ Ich zog meine Schuhe an und war auch schon auf dem Weg in Flur als ich es mir nicht verkneifen konnte Tom in den Arsch zu zwicken.
„AU! Für was war das denn?“
„Dafür das du so unverschämt bist.“ Ich streckte ihm die Zunge raus. Bill war sofort an meiner Seite und fing an mich zu Küssen.
„Muss ich auch erst unverschämt werden damit du mir in MEIN Arsch zwickst?“ das mein betonte er etwas zu übertrieben.
„Nein musst du nicht ich zwick auch so gern mal in DEINEN Arsch.“ Jetzt betonte ich das deinen genauso übertrieben wie Bill.
„Man frisch verliebte sind echt schlimm!“ Wir waren auf den Weg zu Bushalte. Tom und Sandra blieben alle 10 Meter stehen um zu Knutschen.
„Also, zu uns sagen frisch verliebte sind schlimm und selbst?“ Tom ignorierte Bills Kommentar gekonnt und ließ eine Hand von Sandras Arsch und zeigte und den Mittelfinger.
Bill s mich an und meinte dann „Das können wir doch besser!“ Bill und ich legten einen Hollywood reifen Filmkuss hin. Er nahm mich in den Arm und ich ließ mich nach hinten in seine Arme nieder. Er beugte sich zu mir runter und küsste mich, So Leidenschaftlich das mir am ganzen Körper heiß und kalt wurde, zu gleich.
„Okay das haben wir dann verloren würd ich sagen.“ Tom hatte sich mittlerweile von Sandra gelöst und gab zu verloren zu haben. Bill und ich jedoch dachten noch gar nicht ans aufhören, nein wir wollten gerade erst richtig los legen als Bill auf mir lag und ich auf der Straße.
„AU. Bill sofort runter von mir, meine blauen Flecke.“
„Oh Tschuldigung Schatz, aber da konnte jemand nicht sein Fuß still halten.“ Tom sah unschuldig in den Himmel und fing an zu pfeifen. Die Leute die vorbei liefen warfen uns komische Blicke zu und langsam wurde es mir peinlich so da auf der Straße zu liegen. Sandra zog mich hoch während dessen sich die Twins fast anfingen zu kloppen.
„Hey also wenn ihr uns sucht, wir sind dann schon mal an der Bushalte.“
„Sandra, ich glaub das kannste vergessen. Gehen wir einfach.“ Zusammen gingen wir zu Bushalte die vielleicht noch 20 Meter entfernt war. „Sag mal, wie bist du eigentlich mit Tom zusammen gekommen?“ Sie spielte mit einem Steinchen das auf dem Boden lag.
„Naja als du weg warst, war ich immer bei den Zwillingen und Tom und ich verstanden uns einfach gut und nur mal so nebenbei, ich find ihn schön länger ziemlich süß!“ ich konnte mir ein grinsen nicht verkneifen. Der Bus kam und wir riefen die Jungs. Als sie dann auch im Bus waren setzte ich mich auf Bills Schoß und Sandra bei Tom. „Wir reden nachher weiter okay?“ ich nickte.
„Warum habt ihr etwa Geheimnisse vor uns?“ Tom wechselte sein Blick zwischen mir und Sandra.
„Ach Bruderherz. Das sind Mädchensachen, das würdest du wieso nicht verstehen.“
„Nein aber du. Ich mein wenn man sich Schminkt und so was dann muss man doch auch wissen was die Mädels machen.“
„Nur weil ich mich schminke heißt das noch lange nicht dass ich mehr ein Mädchen bin wie du.“
Noch bevor eine Diskussion ausbrach die wahrscheinlich bis zum Alex gedauert hätte sagten Sandra und ich gleich zeitig
„Hey Jungs Auszeit.“ Sandra und ich sahen uns an und bekam erst mal ein Lachkrampf.
„Wieso lacht ihr denn jetzt?“ Tom verstand mal wieder nur Bahnhof.
„Ach Tom jetzt tu nicht so blöd. Sie haben das gleiche gesagt im selben Moment.“
„Siehst du ich sag doch du verstehst die Mädels.“ Sandra und ich hörten auf zu lachen und küssten unsere Freunde.
„Aber ganz ehrlich Tom, es ist nix falsche Mädchen zu verstehen. Dann weiß man nämlich immer was die Freundin von jemand haben will.“ Sandra war wirklich eine gute Freundin auch wenn ich sie eigentlich nur aus der Schule kannte, war sie mir ans Herz gewachsen. Ich streichelte Bill durch die Haare. Ich strählte ihn an und er sah nicht so glücklich aus, da er angst hatte das ich seine Frisur zerstören könnte. Jetzt waren Tom und Sandra gerade damit beschäftigt darüber zu Diskutieren wie weiblich ein Junge sein durfte. Ich hatte keine Lust den beiden dabei zu zuhören, geschweige denn mit zu rede, also wandte ich an Bill.
„Ach schatz, jetzt guck nicht so, ich mach deine Frisur schon nicht kaputt!“
„Was, nein das ist es gerade nicht, naja dich auch aber…“ er sah mich ängstlich an „..Findest du mich zu weiblich?“ ich konnte mir ein kleines lachen nicht verkneifen. „Also bin ich doch zu Weiblich für dich. Du brauchst jetzt darüber gar nicht zu lachen, das ist ein sehr ernstes…“ weiter kam er nicht da ich meine Lippen auf seine gedrückt hatte. Etwas überrumpelt erwiderte er den Kuss. Er war zwar nicht so gut wie vorhin aber immer noch ziemlich gut.
„Schatz, du bist einfach perfekt. Ich liebe dich so wie du bist. Mir ist es egal ob du dich schminkst oder nicht.“ Er lächelte mich zufrieden an und Küsste mich wieder. Der Bus hielt an und wir mussten aussteigen. Zum Glück war das die Endhaltestelle, sonst wären wir weiter gefahren. Wir lösten uns voneinander.
„Ich lieb dich auch.“
Wir machten uns zu viert auf den Weg zum Alex.
„Oh wir sind wohl die ersten?“
„Naja Wunder geschehen immer wieder ne?“
Wir setzten uns in eine Ecke und bestellten erst mal was zum trinken.
Wir redeten und lachten so viel das ich schon Bauchschmerzen hatte. Das hatte mir die ganze Woche gefehlt. Das lachen mit meinen Freunden. Ich s mich um und sah wie Max reinkam. Ich stupste Bill in die Seit ich nickt zu Tür damit er sah wer reinkam. Wir wurde übel und ich hatte auf einmal Kopfschmerzen. Tom und Sandra sahen nun auch zu Tür. Bill lies mich in die Mitte Rücken da ich vorher am gang gesessen hatte. Max entdeckte mich. Er kam direkt auf uns zu als er plötzlich in eine andere Richtung ging, zu seien Freunden. Als das Blickfeld wieder frei war zur Tür sahen wir wie Georg. Gustav, Sabs und noch ein Mädchen rein kamen.

Kapitel 11

Das Mädchen stellte sich als Jessy vor. Sie sah gut aus. Groß, schlank, braune Augen und war offen uns allen gegenüber. Sabs setzte sich neben mich und klammerte sich an meinen Arm.
„Und, wie läufts?“ Gustav saß neben ihr, deswegen mussten wir flüstern.
„Ganz gut. Versteh das jetzt nicht falsch, aber ich muss dir dankbar sein!“ ich blickte sie etwas verwundert an.
„Warum das denn? Was hab ich den gemacht, ich war verschwunden!“
„Ja eben das meine ich. Wenn du nicht verschwunden wärst wäre ich wahrscheinlich Gustav nie so nahe gekommen.“ Ich musste lächeln also hatte diese ganze Drogen Sache wenigstens ein paar Leuten etwas gebracht, selbst mir. Ich legte einen Arm und sie und meinte.
„Hab ich doch gern gemacht süße.“ Wir mussten beide lachen und fingen von den anderen böse Blicke ein, da sie darüber redeten, was jetzt mit mir und der Polizei sei ob ich schon da war oder nicht..
„Naja wisst ihr, es alles einwenig anderes als ihr im Moment denkt.“
„Wie soll ich das denn jetzt bitte verstehen?“ Georg sah ein wenig böse aus und Gustav und Sabs eher besorgt und von Jessy fang ich erst gar nicht an sie wusste wieso nicht um was es ging. Ich sah flehend zu Bill der mir auch sofort half und die Wahrheit erzählte. Vielleicht kommt das jetzt feige rüber dass ich mein Freund vorschicke um die Sache aufzuklären. Aber eigentlich wollte ich ja wieso noch warten bis die andere alles erfahren würden.
„Aber wieso hast du uns das denn nicht gestern schon gesagt?“
„Ja genau, Sabs hat recht ich mein was sollte denn groß passieren?“ In diesem Moment stand Max auf und ging an unserem Tisch vorbei. Georg hatte sein Fuß ausgestreckt und Max lief so vorbei dass er genau an Georgs Fuß stieß.
„Tschuldigung.“
„Macht nix“ er wollte gerade weiter gehen als er sich wieder umdrehte und mir genau in die Augen sah.
„Ach hi michi ich hab dich gar nicht gehen wie geht’s denn so. Besonders deinem Rücken.“
„Besser den je du Arschgesicht.“
„Ach, wenn du mir blöd kommst bekommst du ein paar, ich hoffe das weißt du.“
„JA und ich geh dann zu Polizei wegen Körperverletzung und illegalem Drogen besitztes.“
„Tja wir werden ja sehen wer dann in den Knast kommt. Ich würd wenn ich du wäre nicht mehr alleine draußen rumlaufen.“
„Ach komm verpiss dich oda willst du stress. Ich hab kein Problem dir eins aufs Maul zugeben.“ So wütend hatte ich Georg noch nie gesehen. Ich klammerte mich an Bill der mir sanft über den Kopf strich und nur meinte “Es wird alles wieder gut ich versprechs dir.“ Max drehte sich um war auch schon aus der Tür als ich in Tränen ausbrach. Bill zog mich auf sein Schoß und ich vergrub mein Kopf in seiner Brust. Ich hörte die anderen nur fluchen und wie sie versuchten Georg und Tom davon abhielten Max hinterher zu rennen. Mir machte das alles angst und fing noch mehr an zu weinen. „Schatz ist gut er ist weg und du gehst einfach nicht mehr alleine Weg. Dann kann dir nix passieren.“ Die anderen Diskutierten immer noch darüber und wurden dabei immer lauter.
„Leute es ist gut, er ist weg und fertig. Man ihr macht ihr angst haltete einfach mal die klappe“ kam es von Jessy.
„Bill du kennst die Typen nicht mit dem er abhängt. Das sind voll die Bodybuilder. Da würdet ihr alle nicht gegen einen ankommen.“
„Lasst uns gehen es wird langsam Dunkel und nachdem was hier eben abgelaufen ist will ich nicht im Dunkeln heimgehen.“ Wie stimmten Tom alle zu und bezahlten und waren auch schon auf dem Weg zu Bushalte. Ich lief eng eingequetscht an Bill und Georg mit Alex genau neben mir. Georg stupste mich an und zeigte auf Gustav und Sabs. Sie liefen Händchen haltend durch Magdeburg. Wenn das ja nicht süß ist weiß ich auch nicht. Ich lies meine Hand runter an Bill hinter wandern und kniff rein. Aber nicht so das er schreien musste. Er sah mich empört an. Ich schenkte ihm ein lächeln und zeigte auf Gustav und Sabs.
„Oh wie Süß. Seit ihr jetzt zusammen?“ Ich kniff Bill wieder in den Po aber diesmal so dass es wehtat.
„Wasen?“
„Halt einfach die Klappe und las die da vorne doch machen.“
„Aber…“ meldete sich nun auch mal wieder Tom zu Wort wurde aber sofort durch Sandra abgewürgt, indem sie ihm einen Kuss aufdrückte. Wir hatten alle geschwiegen seit wir aus dem Alex raus sind.
Georg, Gustav, Sabs und Jessy wartete noch mit uns bis der Bus kam. Wir verabschiedeten uns und so gingen wie alle unsere Wege. Sabs ging natürlich zu Gustav und Jessy denk ich mal zu Georg. Sandra kam auch noch mit zu den Twins.
„War ja ein krasser Tag.“ Unterbrach Tom die stille.
„Jor kann man schon so sagen.“
„Sag mal Sandra pennst du heute auch bei den Twins?“ Alle sahen sie fragend an. Und Tom setzte sein Dackelblick auf dem niemand widerstehen konnte, selbst wenn man ihn nicht kannte.
„ja warum eigentlich nicht.“ Ich spielte mal wieder in Bills Haaren rum, das hatte ich früher nie gemacht aber ich liebte seien Haare. So perfekt gestylt wie sie immer waren ,achte es mir einen rießen spaß das alles ein wenig zu „verunstalten“. Bill lehnte seine Kopf an meine Schulter und sah aus dem Fenster. Nach 10 Minuten fahrt stiegen wir aus. Sandra und ich liefen vor den Twins, die mal wieder über irgendetwas Diskutierten. Sie kamen von einem Thema zum anderen. Ich fing wieder mit Sandra an zu reden, über Tom.
„Also, seit wann seid ihr zusammen?“
„Mittwoch. Ich hab bei ihm geschlafen. Er machte Musik an und ich lag in seinem Bett, schon im Schlafanzug. Er kam auf mich zu legte sich auf mich und wir küssten uns, aber wir haben nicht miteinander geschlafen.“ Ich musste lachen.
„Typisch Tom“
„Was is typisch ich?“
„Nichts, nichts.“ Bill schloss die Tür auf, wir gingen kurz ins Wohnzimmer um hallo zu sagen.
„Also in der Mikrowelle ist noch was zu essen. Wenn ihr wollt könnt ihrs noch essen.“ Tom und Bill schauten sich an. Wie auf Kommando liefen sie beide Richtung Küche um das essen zu ergattern. Sandra und ich machten uns nach oben auf den ins Bad um uns abzuschminken und zähne zu putzen. Wir sagten und gute Nacht und verschwanden in dem Zimmern von den Jungs. Bill saß in seinem Bett und schaute MTV.
„Wow, da läuft ja ma Musik.“ Er sah zu mir hoch und klopfte neben sich aufs Bett. Ich legte mich neben ihn und s das Bill anscheinend schneller war als Tom den er hatte einen ganzen Teller voller….ja was war das denn. Keine Ahnung irgendeine Suppe. Auf MTV fing ein neues Lied an, Nirvana mit Smells Like Teen Spirit. Ich liebte diese Lied über alles und Kurt Cobain sah wirklich gut aus, „zu schade dass er tot ist.“
„Schade dass wer tot ist?“
„Na Court Cobain. Der Typ war echt der Hammer. Wie findest du Nirvana.“ Bill schluckte den Rest Suppe runter, stand auf und stellte den Teller auf sein Schreibtisch. Er drehte sich wieder zu mir und fing an mit dem Kopf zu nickten erst langsam dann immer schneller. Ich wusste zwar nicht was er da machte aber es sah auf jeden Fall witzig aus. Ich bekam Bauchschmerzen vor lachen. Er hörte auf und kam zu mir aufs Bett gesprungen. Er sprang auf den Bett auf und ab bis er auf einmal so hoch war und an die Decke stieß. Bill fiel halb aufs Bett und halb auf mich.
„Oh mein Gott Bill alles okay?“
„Ahh, mein Kopf.“ Er rieb sich über den Kopf.
„Soll ich mal pusten vielleicht geht’s dann besser?“ ernickt ich nahm sein Kopf zwischen meine Hände und pustete.
„Und?“
„Nix! Aber ich weiß wies ganz sicher weg geht!“ Er zog mich wieder aufs Bett, da ich runter gegangen bin un besser pusten zu können. Er legte sich auf mich und Küsste mich. Ich erwiderte den Kuss.
„Und jetzt?“
„Hmm ich weiß nicht ich denke mal das das noch nicht ganz weg….“ Er hatte schon meine Lippen aus seinen bevor er weiter sprechen konnte. Diesmal nahmen wir die Zunge dazu. Er konnte verdammt gut Küssen muss ich feststellen. Er legte sich neben mich und ich kuschelte mich ganz eng an ihn.
„Ich liebe dich.“
„Ich dich auch.“ Noch mehr als mein leben dachte ich mir ins stille hinein.
„Süße ich würde auch für dich streben.“ Ergab mir eine Kuss auf die Haare.
„Hab ich da schon wieder laut gesagt?“
„Ja,. Passiert dir öfter in letzter Zeit gel?“ ich musste grinsen. So schliefen wir zusammen ein.


Kapitel 12

°°°°°°°°°°°Bill´s Sicht°°°°°°°°°°°°
Ich wachte mitten in der Nacht auf. 3.46Uhr. "Verdammt. Warum so früh." Ich sah neben mich, auf beiden Seiten war nicht das was ich mir erhofft hatte. Michi, wo war sie? Ich ging aus meinem Zimmer raus und sah dass unten Licht brannte. Ich ging so leise wie möglich die Treppen runter in die Küche. Sie wusste wirklich wo sie zu sein hatte, ich hatte nämlich verdammt großen Hunger, obwohl ich erst vor 4 Stunden gegessen hatte. Ich lehnte mich an den Türrahmen und sah wie sie am Fenster stand und raus ins Dunkle starrte. Ich ging zu ihr und umarmte sie um die Hüften. Sie zuckte kurz zusammen, da sie nicht mit jemandem gerechnet hatte.
"Warum bist du hier? Und warum alleine?"
"Ich konnte nicht schlafen, ich bin schweiß gebadet wach geworden. Ich wollte dich nicht wecken, du siehst so süß aus wenn du schläfst, weißt du das eigentlich?"
"Ja haben mir schon so manche Mädchen gesagt."
"Ach komm, so viele hattest du doch noch gar nicht."
"Ach nein?!"
"Nein!"
"Hast du ne Ahnung. Also da war z.B. Jenny, dann Maria dann ähm achso Nathalie, und dann noch ne Jenny und..."
"Ja okay ich hab’s verstanden." Ein lächeln. Ich liebte es wenn sie lachte. "Also ich weiß nur von einer."
"Naja okay stimmt, aber Nathalie hat wirklich gesagt das ich süß aussehe wenn ich schlafe."
"Womit sie auch voll und ganzen recht hat!" sie drehte sich um so dass wir uns genau und Augen sahen. Ich beugte mich runter um sie zu küssen, doch sie drückte mich sanft zurück und stellte sich auf Zehnspitzen und küsste mich erst vorsichtig und dann immer fester. Ich löste mich von ihr und sah in ihre Meerblauen Augen. Sie zog näher an sich ran sodass sich unsere Nasen berührten. Mit kaum hörbarer Stimme sagte sie "Ich lieb dich und werde nur dich lieben. Versprich mir dass du immer ehrlich bist und mich nie, nie, nie, nie im Leben betrügst." Angst, sie hatte angst. Ihre Stimme war brüchig. "Sie leidet so und ich kann ihr nicht helfen."
"Nein, ich versprechs dir. Ich würde dir nie absichtlich im leben wehtun wollen. Ich will dass es dir wieder gut geht, sag mir was ich tun kann. Ich kann dich nicht so leiden sehen." Ich bekam Tränen in die Augen. "Versprichst du mir auch was?"
"hm was denn?" "Versprich mir dass du dir nicht etwas antust weil es dir schlecht geht. Und bitte, komm immer zu mir wenn´s dir schlecht geht auch wenn wir mal streit haben, was ich nicht hoffe." Ich sprach so leise das nur sie mich hören konnte.
"Ich versprechs dir." Ich nahm sie so fest in den Arm wie ich konnte ohne ihr weh zu tun. Eine einigste Träne von mir suchte sich den Weg zum Boden. Wir küssten uns so leidenschaftlich, sodass sich jedes einzelne Haar an meinem Köper aufstellte. Ich packte sie am Arsch und trug sie hoch in mein Zimmer. Ihre Beine verkreuzte sie hinter meinem Rücken. Den ganzen Weg nach oben Küssten wir uns weiter. In meinem Zimmer ließ ich sie runter und machte die Tür zu. Sofort ging ich zu ihr und küsste sie weiter. Ich wollte sie, sofort. Wir lagen auf dem Bett und ich zog ihr gerade das T-Shirt aus. Ich streichelte sie von unten nach oben, am Rücken lang. Dann zog sie mir das T-Shirt aus und fing an meinen Bauch zu Küssen langsam arbeitete sie sich nach oben. Sie lag auf dem Rücken und ich über ihr. Mit einer Hand strich ich ihr weiter über den Rücken, mit der anderen stütze ich mich ab damit ich nicht ganz auf ihr lag und sie mein ganzes Gewicht tragen musste. Sie ließ ein Kurz Stöhnen von sich hören, als sie mich weg drückte. "Hab ich was falsch gemacht?" "Nein es ist nur so, ich will mir noch Zeit lassen, außerdem bin ich erst 13." "Okay, dann warten wir noch." ich gab ihr eine Kuss und legte mich neben sie. "Bist du wirklich nicht sauer?" "Nein, ich kann das verstehn, wirklich. Schlaf jetzt."

°°°°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°°°°°°

Ich renne. Durch Magdeburg. Alleine. Ich weiß nicht wohin. Ich renne einfach dort hin wo meine Beine mich hintrugen. Plötzlich ein Auflauf von Menschen vorm New Yorker. Ich quetsche mich durch die Menschenmenge. Bill!!! Nein. Tom ist auch da. Er kniet neben ihm und hält ihm die Hand. Die anderen sind nicht da. Ich geh ebenfalls zu Bill. Doch Tom drückt mich wieder weg. "Verschwinde, wegen dir ist mein Bruder wahrscheinlich tot." "Was redest du da?" "Dein Drogendealender Freund Max war hier. Mit einer Knarre, siehst du was wegen dir passiert ist?" Tom schrie mich an. Ich weinte und wollte wieder zu Bill. Tom stieß mich wieder weg. "Meinst du nicht du hast genug angerichtet?!" "Ich kann doch nix...." "Ach nein wer hat den was mit Max zu tun gehabt. Wir oder du? Du also alles ist deine Schuld. Bill ist tot, nur deinetwegen." ich entferne mich von den zwei und der Satz wiederholt sich immer und immer wieder in meinem Kopf „Bill ist tot, nur deinetwegen."

Ich schreckte auf. Wieder dieser Traum. Ich sah ängstlich zu Bill, der schlief jedoch seelenruhig. "Zum Glück" Ich hatte Bill noch nichts von dem Traum erzählt, warum weiß ich selber nicht. Ich hab ihm Sabs erzählt sie meinte ich sollte mit Bill darüber reden. Aber über was reden wenn´s nichts zu reden gab. Ich hatte Angst. Schreckliche Angst dass dieser Traum Wirklichkeit wurde. In zwei Monaten hatten die Zwillinge Geburtstag. Wir hatten eine kleine Feier für sie an der Strandbar geplant. Heute war der 5.Juli bald hatten wir Ferien. Die Jungs probten mittlerweile jeden Tag. Gott weiß warum. Mir sollte es recht sein, dann musste ich wenigstens nicht raus und Bill ebenso. Ich sah auf die Uhr 5Uhr. Wenn ich Bill jetzt wecke können wir noch eine Stunde kuscheln und vielleicht kann ich ihn dann drauf ansprechen. Ich küsste ihn auf den Mund keine Reaktion, noch mal immer noch nicht. Ich rüttelte an ihm er nichts "Bill". Langsam bekam ich Angst. Ich rüttelte immer heftiger an ihm "Bill mach kein scheiß und mach die Augen auf." Ich bekam Tränen in die Augen. Plötzlich fing Bill an zu lächeln und schlug die Augen auf. Er fing an zu lachen und fiel dabei vom Bett. Ich fand das ganze nicht besonders witzig. Er kam wieder ins Bett zurück und wollte mich küssen als ich aufstand und ihn einfach im Bett sitzen lies. Ich ging zum Fenster und sah in den Sonnenaufgang.
"Ach Schatz das war doch nur ein Spaß." Ich blieb stumm am Fenster stehn.
"Hey komm mach kein Drama draus." Immer noch keine Reaktion von mir. Ich versuchte meine Tränen leise laufen zu lassen. Leider musste ich kurz schiefen und so kam Bill hinter mich. Er nahm mich nicht in den Arm, nein er stand nur hinter mir und sah ebenfalls aus dem Fenster. Wir sahen uns durch unsere Spiegelbilder im Fenster an. Er sah meine Tränen.
"Schatz, es tut mir leid es sollte doch nur ein Spaß sein." Ich drehte mich um und sah ihn an.
"Bill ich muss dir was erzählen, ich glaub dann verstehst du mich warum ich so reagiere." Bill setzte sich aufs Bett und schlug sich mit seinen Händen auf seine Oberschenkel. Ich setzte mich auf seinen Schoß.
"Also ich hab da seit ein paar Tagen so ein Traum."
"Erzähl weiter."
"Also ich renne durch Magdeburg ganz alleine. Irgendwann steh ich dann vor dem Kaufhof und davor ein Menschen Auflauf. Ich Quetsche mich durch und sehen wie du da liegst. Tom neben dir und hält deine Hand. Ich will zu dir doch Tom schubst mich weg und sagt alles ist..." ich fing an zu weinen.
"Schatz ist gut erzähl weiter. Schhhhh, komm es ist doch nur ein Traum."
"Also Tom meint das sei alles meine schuld dass du tot wärst. Max wäre da gewesen und hätte dich erschossen und...und..." ich konnte nicht weiter reden. Meine Stimme war weg und ich heulte nun unaufhörlich. Bill schaukelte mich hin und her.
"Ich bin so froh dich zu haben. Ich wüsste nicht was ich ohne dich machen sollte."
"Naja dann hättest du bestimmt jemand anderen." Ich schaute Bill empört an.
"Okay jetzt mal ernst. Du wirst mich nicht verlieren klar?!" ich nickte "Und zweitens das eben war scheiße ich weiß, aber wenn ich gewusst hätte was du geträumt hast. Dann hätte ich das nicht gemacht. Du weißt doch was ich dir am Wochenende versprochen habe stimmts. Das ich dich niemals absichtlich verletzen würde. Ich liebe dich okay."
"Womit hab ich so jemand verdient wie dich?"
"Weil du ein guter Mensch bist darum und guten Menschen passiert auch etwas Gutes."
"Bill, halt mich bitte einfach nur fest ja?!" Er drückte mich ganz fest an sich. 6 Uhr, der Wecker klingelte. Bill ließ mich los, küsste mich und ging ins Bad. Ich ging in die Küche um für uns drei Schulbrote zu schmieren. Das hat sich mittlerweile so eingespielt. Zuerst geht Bill ins Bad. Ich mach uns das Frühstück. Dann geh ich ins Bad. Tom weckt in der zwischen Zeit Simone und Gordon. Bill packte unsere Sachen für die Schule, auch für Tom. Wir waren eigentlich eine Richtige WG. Um halb acht machten wir uns auf den Weg zu Bushalte, wo wir Sabs trafen, wenn sie nicht bei Gustav geschlafen hat und wenn Gustav bei Sabs geschlafen hat war auch dabei. Die zwei waren jetzt seit Samstag zusammen.
Wir stiegen aus und vor der Schule wartet schon Sandra auf uns. Tom ging auf sie zu und Begrüßte sie mit einem Kuss. Zusammen gingen wir in die Schule. Ich hatte heut gar keine Lust auf Schule, ich mein hallo. Noch drei Wochen dann haben wir Ferien und Arbeiten schreiben wir auch keine mehr. Doppelstunde Kunst war endlich vorbei. Fröhlich quatschend gingen Sabs, Sandra und ich runter in die Pause. Draußen sahen wir schon unsere Jungs stehen. Sabs fühlte sich in den Pausen wohl immer ein bisschen überflüssig.
"HI schatz." Ein laaaaanger Begrüßungs- Kuss gab es jede Pause.
"Also Bill und ich haben heut nach der 4 aus und ihr?"
"Ähm kp. Wir waren noch nicht am Plan."
"Ich geh mal gucken." Und schon war Sabs wieder im Gebäude verschwunden.
Ich lehnte mich mit den Rücken an Bill. Meine Hände waren in seinen Hosentaschen und seine waren an meinen Hosenbund. Max sah ich jede Pause, wie auch diesmal nur diesmal kam er zu uns.
"Passt bloß auf." Ich schaute die anderen an, die sahen eher ratlos aus und ich sah ängstlich aus.
"Was wenn der Traum war wird?!"
"Schatz nein. Hör auf son Stuss zu reden."
Sabs kam wieder mit einem lächeln auf den Lippen.
"Wir haben auch nach der vierten aus."
"Jawohl." Und schon klingelte es zur nächsten Stunde.
Die restlichen Stunden verbrachte ich damit mein Collegeblock mit Herzen in denen "Bill+Michi" stand.
Am Abend gingen wir alle zusammen ins Chaos, ein Club wo die Jungs öfters mal Auftritte hatten. Die Jungs gingen gleich Backstage, da sie in 5Minuten dran waren. Wir Mädels gingen zusammen zur Bar. Nachdem wir alle etwas Bestellt hatten machten wir uns auf in den VIP bereich wo wir uns in eine Ecke setzten wo wir die Bühne gut im Auge hatten und wo die Musik nicht so laut war.
"Was ist denn jetzt eigentlich mich Max?" fragte mich Jessy.
"Was soll mit ihm sein er ist noch da!"
"Er kam heute in der Pause zu uns und hat gemeint dass wir vorsichtig sein sollten!"

Kapitel 13

Unsere Jungs fingen zu spielen und wir hörten ihnen aufmerksam zu. Bill war voll in seinem Element, genau, genau wie die anderen drei. Nach zwei Songs hörte Bill auf zu singen und die Gitarre und der Bass verstummten. Gustav hatte sein Solo. Ich sah zu Sabs rüber die halb über dem Geländer hing und ihrem Schatz zu sah wie er da Publikum in seinen Bann zog. Er konnte wirklich echt krass spielen. Ich stellte mich neben Sabs und Sandra, Jessy stand links neben Sandra. Ich pfiff durch die Zähne damit Bill hoch sah. Was auch funktionierte.
„Man du hast Bill ja echt gut erzogen!“
„Warum das denn?“ fragte ich Jessy
„Naja du pfeifst und er guckt, ich glaub bei Georg würde das nicht gehen!“
„Auf probieren wirs doch aus.“ Kam es nun von Sabs. Gustav spiele immer noch aber Sabs pfiff trotzdem. Wie zu erwarten war keine Reaktion. Etwas enttäuscht sagte sie.
„Okay jetzt mach du Sandra.“ Sie warf Jessy einen etwas merkwürdigen Blick zu. Diese jedoch zuckte nur mit den Schultern. Wir drehten uns alle wieder zu Bühne und Sandra pfiff und oh Wunder, Tom guckte.
„Ah cool, hätte nicht gedacht das das klappt.“ Sabs sah ziemlich eifersüchtig aus.
„Okay jetzt mach schnell bevor sie wieder anfangen.“ Sandra piff ebenfalls und auch Georg hörte es und sah zu uns hoch. Er warf Jessy einen Luftkuss hoch. Ein paar Gesichter drehten sich zu uns um und Jessy lief rot an. Die Jungs fingen wieder an zu spielen und Sabs schmiss sich beleidigt auf die Couch.
„Ach komm schon war dich klar das Gustav das nicht hören kann er hat gerade gespielt.“
„NA und dann hätte er aufhören sollen zu spielen. Und jetzt last mich gefälligst in Ruhe.“ Sie drehte sich beleidigt zur Bühne und sah dabei zu wie die Jungs ihren letzten Song für heut Abend anfingen zu spielen.
„Kannst du mir sagen warum sie jetzt beleidigt ist?“ fragte mich Sandra etwas stutzig.
„Doch nicht etwa weil Gustav nicht geguckt hat.“ Ich musste mir ein lautes los lachen verkneifen und nickte nur stumm. Auch Sandra und Jessy fingen an zu lachen. Wir drei mussten alle auf einmal los lachen, weil das einfach nur kindisch war sich so aufzuregen.
Ich bemerkte nicht mal wie die Jungs aufhörten zu spielen. Sie kamen zu uns und Bill setzte mich auf sein Schoß genau wir Tom Sandra nahm und Georg Jessy. Bei Gustav war das etwas anderes. Er wollte Sabs auch auf den Schoß nehmen doch diese ging beleidigt an die Bar um sich noch etwas zum trinken zu holen.
„Könnt ihr mir sagen was das jetzt bitte war?“ Gustav sah verärgert und nichts wissend aus, was er eben falsch gemacht hatte. Wir nickten und probierten zu erzählen war warum sie sauer war.
„Als wir vorhin gepfiffen haben…“ ich musste wieder anfangen zu lachen und Jessy erzählte weiter.
„DA haben halt alle hoch geguckt.“ Auch sie musste wieder anfangen zu lachen und Sandra erzählte weiter.
„Naja außer du halt und jetzt ist sie deshalb sauer.“ Ich hörte hinter mir wie Bill ein lachen versuchte zu unterdrücken, was sich dann aber wie ein grunzen anhörte. Tom und Georg machten sich erst gar nicht die Mühe ihr lachen zu unterdrücken und ließen einfach alles raus. Auch was im Mund befand. Tom hatte gerade etwas getrunken und prustete sein ganzes Red Bull über den Tisch. Gustav konnte gerade noch aufspringen.
„Sorry alter, wollt ich echt nicht. Aber das is sone Kinderkacke…“
„Ich weiß ich geh sie mal suchen bis gleich.“
„JO viel erfolg.“ Kam es von uns allen aus einem Mund.
Nach ner viertel Stunde kam Gustav mit Sabs wieder zurück. Arm in Arm.
„Und wieder abgeregt?“
„Tom halt die klappe.“ Zischte ihn Jessy von der Seite an. Wir saßen noch bis 24 Uhr in dem Club. Als wir gerade gehen wollten kam ein Mann auf uns zu. Ich schätzte ihn auf knapp 30.
„HI darf ich mich Vorstellen David Joost.“
„Tom“
„Bill“
„Gustav“
„Georg“ Sie gaben ihm die Hand und ich musterte ihn misstrauisch.
„Ich arbeite als Manager und war gerade zufällig bei eurem Auftritt dabei. Ich muss sagen ihr habt mich echt umgehauen.“
„Hmm und was wollen sie wenn ich fragen darf?“ fragte nun Bill der ihn schief von der Seite ansah und anscheinend nicht so recht wusste was er von all dem hier halten sollte.
„Naja ich wollte euch Einladen zu mir ins Studio zu kommen. Diese Wochenende wenn´s passt. Hier meine Karte ihr müsst mir bis morgen bescheid sagen. Tschüss und hoffentlich bis Samstag.“ Er drehte sich um und war in Club verschwunden.
„Sollte das ein Angebot für ein Plattenvertrag sein?“ fragte Tom, der zuerst seine Stimmer wieder fand.
„Ich denke mal schon alter.“ Georg und Tom fielen sich in Die Arme und fingen an zu singen.
„Wir bekommen ein Plattenvertrag. Wir bekomm ein Plattenvertrag.“ Jetzt checkten auch Gustav und Bill was hier eben passiert war und sagen ebenfalls mit. Dann gab es eine Große Gruppen Umarmung. Völlig aufgeregt gingen wir aus dem Club, da Jungs alle durcheinander redeten ließen wir sie vor laufen damit wir Mädels in einem normalen Ton nach der reihe reden konnte..
„Man das ist doch echt krass oder? Stellt euch mal vor unsere Jungs berühmt und in der Bravo.“
„Wäre schon geil, dann könnten sie uns immer schön verwöhnen und wir könnten shoppen gehen bis zum Umfallen.“
„Tja ihr vielleicht Sabs, Aber ich mit Bill ist das etwas anderes der, müsste sich selbst erst mal einkleiden bestimmt.“
Aber wäre doch echt geil. Nur wenn sie wirklich berühmt werden dann sehen wir sie wahrscheinlich kaum noch.“ Jessy hatte Recht. Was wenn sie wirklich Berühmt werden. Werden Bill und ich zusammen bleiben?
„Was heißt denn wenn wir Berühmt werden?? Wir werden auf jeden fall Berühmt!“ Wenn Gustav wüsste wie recht er damit hatte.
AN der Bushalte verabschiedeten wir uns von Gustav, Georg, Sabs und Jessy.
Der Bus kam und wir stiegen ein. Sandra und Tom waren nur am knutschen. Ich sah Bill an der aus dem Fenster sah und träumte. Als er merkte dass ich ihn beobachtete guckte er mich an und gab mir einen schnellen Kuss.
Bei den Twins zu Hause gingen Sandra und ich zuerst ins Bad und machten uns fertig. Sandra legte sich Lippenstift auf. Etwas verwundert sah ich sie an.
„Warum…..“
„Ich glaube heute passierts und ich schlafe mit Tom. Wünsch mir Glück.“ Sie konnte es anscheinend gar nicht erwarten da sie ihre ganzen Sachen im Bad vergaß. Ich räumte ihre Sachen in ihren Kulturbeutel und entdeckte eine Leere Kondomhülle.
„Jaja von wegen erstes Mal mit ihm.“
Ich ging zu Bill in sein Zimmer. Er lag noch immer angezogen auf dem Bett und schaute die Decke an. Ich legte mich neben ihn. Mein Kopf neben seinen Oberkörper und er streichelte mir über den rechten oberarm.
„Schatz was ist los. Du bist so komisch seit der Typ da war.“
„Naja du weißt doch…..wir hatten schon mal einen Vertrag und der wurde ja gekündigt. Ich denke mal du weißt noch wie Fertig wir alle und das damals die Band daran fast kaputt gegangen wäre. Ich hab einfach Angst das wenn das wieder nix wird die Band auseinander bricht.“ Er setzt sich auf und sah mich an. Ich streckte ihm die Hand aus damit er mich hoch ziehn konnte. Ich setzte mich auf Bills Oberschenkel. Ich drückte ihn an mich und er zog mich weiter an sich ran damit er mich besser um armen konnte.
„Schatz, ihr seit jung und habt noch eine große Zukunft vor euch. Ihr werdet zwar darunter leiden wenn ihr es nicht schafft. Aber was euch nicht umbringt macht euch stärker. Und außerdem wart ihr noch nicht mal da und habt vorgespielt. Aber eins musst du mir versprechen.“ Er sah mich mit seinem Dackelblick an und seine Haare waren verstruppelt, er sah so noch süßer aus als sonst.
„Wenn ihr dann berühmt seit, vergess mich bitte nicht ja. Oder verleugne mich bitte nicht.
„Schatz ich hab dir schon mal gesagt ich würde dir nie absichtlich wehtun und ich würde sagen das gehört dazu.“ Ich küsste ihn. Erst sanft, dann nach und nach wurde der Kuss immer heftiger und Leidenschaftlicher. Wir ließen uns zurück ins Bett fallen und Knutschen noch etwas weiter bis ich mich von Bill rollte und mich neben ihn ins Bett legte. Wir lagen so dass wir uns in Augen sehen konnten und Bill hatte einen Arm um mich gelegt.






Kapitel 14

„99 Luftballons auf ihrem weg zum Horizont……..“ Ich hasste Bills Cd Wecker, weil er nur Nena spielte und ich hasst Nena. Ich drehte mich um und drückte auf ein paar Knöpfe bis er aus war. Ich drehte mich wieder um und wollte Bill gerade wecken als ich eine leere Bett hälfte fand. Ich streckte mich erst mal und sah dann auf die Uhr. 4.30Uhr am Samstag. „Boah ihr könnt mich doch alle mal“ ich drehte mich um, um weiter zu schlafen als ein paar gewisse Zwillinge ins Zimmer kamen und auf dem Bett hüpften. Mich erinnerte das alles an die Nacht wo Bill gegen die Decke gesprungen war. Ich musste los lachen und bekam mich gar nicht mehr ein.
„NA siehste sach ich doch das sie auch aufsteht.“
„Ja aber nur weil ich an eine gewisse Nacht denken musste.“ Tom war hellhörig geworden und drehte sich wieder um.
„Bill hast du mir vielleicht was zu sagen?“ Wir wussten genau was Tom dachte .
„Nein Tom hab ich nicht!“ Tom sah mit seinem Dackelblick zu mir.
„Ja Tom du hast Recht Bill und ich haben miteinander geschlafen.“ Ich schaute etwas verlegen auf den Boden.
„Och Schatz warum musst du denn alles erzählen?“ Bill spielte perfekt mit.
„Naja immerhin ist er dein Bruder und mein bester Freund. Und irgendwann hätte er es wieso raus gefunden.“ Tom sah abwechselnd zu mir und zu Bill.
„Und ich dachte wir wären Zwillinge da hab ich mich wohl geirrt.“ Tom drehte sich Richtig übertrieben um sodass ich seine Dreads voll in die Fresse bekam.
„Ey man sagt wenigstens Entschuldigung.“ Bill trat Tom in den Arsch und schon fingen sie sich an zu kloppen. Ich ließ sie nur ma machen vielleicht waren sie dann nicht ganz so aufgeregt mehr. Ich ging ins Bad und sah Sandra vor dem Spiegel stehen.
„Morgen“ murmelte ich mehr oder weniger vor mich hin da ich noch ziemlich müde war.
„NA auch so schön geweckt worden wie ich?“
„Ich weiß nicht wie du geweckt worden bist ich würde das erst mal von Nena geweckt und das zweite mal von ein paar Zwillingen die hier im Haus wohnen, sich gerade in Bills Zimmer kloppen und total aufgeregt sind, indem sie auf dem Bett gesprungen sind.“
„Ach na dann war ich ja noch gut dran. Ich bekam erst ein Küsschen von Tom und dann einen eiskalten Waschlappen ins Gesicht.“ Wir sahen uns durch den Spiegel an und musste beide los lachen.
Sandra ging schon reis weil sie fertig war und ich ging unter die Dusche. Leider hatte ich vergessen die Tür abzuschließen.
Ich war Fertig und als ich gerade aus der Dusche wollte und sah das jemand da stand. Dieser jemand war niemand geringeres als Bill. Er schminkte sich gerade und bemerkte wie ich ihn aus der Dusche beobachtete.
„Ach hi Schatz hab gar nicht gemerkt das du da bist.“ Begrüßte er mich mit einem lächeln.
„Achso du hast also nicht das Wasserrauschen gehört?“
„Also wenn ich ehrlich bin, nein.“ Ich musste anfangen zu grinsen. Es war ja schon süß der Versuch von ihm bei mir im Bas zu sein.
„Ähm könntest du mir vielleicht ein Handtuch geben?“ Er sah zwischen dem Handtuch, mir und sich selbst hin und her,
„Nöö du bist näher dran.“ Er hatte so ein freches grinsen drauf das ich ihn am liebste, ja was hätte ich denn am liebsten gemacht? So fies es auch war, mich in der Dusche stehen zu lassen, hätte ich ihn abgeknutscht. Ich warf ihn kurz einem Böseblick zu der ungefähr bedeuten sollte: bring- mir- das- Handtuch- sonst- gibt’s- keinen- Kuss- mehr. Er verstand was ich ihm sagen sollte und innerhalb von 2 Sekunden hatte ich ein Handtuch. Ich wickelte mir es um den Körper und stieg nun endlich aus der Dusche Bill stand nun halb Fertig geschminkt vordem Spiegel und sah mich an. Sah schon witzig aus. Ein Auge fertig geschminkt und das andere noch nicht mal angefangen.
Ich ging zu Bill und stellte mich genau vor ihn, wir berührten uns nicht.
„Ich hab noch kein guten morgen Kuss bekommen.“ Hauchte ich ihm ganz sanft ins Ohr. Er nahm ich in den Arm und ich ebenfalls. Er fing an mich zu küssen. Es war ein ganz zarte Kuss, so als ob er Angst hätte mich zu verletzten. Ich erwiderte den Kuss und bemerkte gar nicht wie sich mein Handtuch langsam löste. Gerade als es auf den Weg nach unten war hatte Bill es gemerkt und gerade noch so aufgefangen. Augenblicklich drückte ich mich so fest es ging an ihn, weil ich Angst hatte er könnte etwas sehn. Er legte mir das Handtuch auf die Schultern und schloss dann die Augen damit ich es fest machen konnte.
„Komm gleich wieder, warte hier okay!“
Ich sprang über den Flur zurück in Bills Zimmer und zog mich so schnell an wie noch nie. Ich sah auf die Uhr. 5 Uhr. Wir hatten noch 3Stunden Zeit bis wir am Bahnhof sein mussten, also noch zwei Stunden zu Hause. Ich ging zurück ins Bad und Bill stand an derselben stelle wo ich ihn zurück gelassen hatte. Ich musste grinsen.
„Ich hab dich wirklich gut erzogen!“
„Was hast du mich erzogen? Schatz, mich kann man nicht erziehen!“ sagte er kopfschüttelnd.
„Ach nein kann man nicht? Und warum stehst du dann immer noch hier und warum hast du im Club geguckt als ich gepfiffen hatte?“
„Liebe Schatz. Das nennt man Liebe.“ Er kam langsam auf mich zu. Er nahm mich in den Arm. Zuerst waren seine Hände in der Mitte meines Rückens. Je näher er mir kam desto weiter runter rutschen sie, womit ich kein Problem hatte. Dann stand er genau vor mir. Er hatte nun seine Hände an meinem Arsch. Im Gegensatz zu Bill lies ich meine Hände höher wandern, in seinen Nacken. Mich drückte sein Kopf an meinen Hals und er fing an ihn zu Küssen. Bill Berührungen machten mich verrückt. Er hob mich nun am Arsch hoch und setzte mich nebens Wachsbecken. Ich hielt sein Nacken immer noch fest da ich nicht wollte dass dieser Kuss- Berührung aufhörte. Ich konnte e einfach nicht zurück halten und lies ein Stöhnen von mir. Ich merkte dass er anfing zu Grinsen und vollstens zufrieden mit sich war. Ich legte meinen Kopf in den Nacken und genoss es. Bill fing an, an meinem Hals zu saugen. Er machte doch nicht? Doch er verpasste mir gerade ein Knutsch fleck. Na toll dann kann ich mit sonem roten Fleck am Hals durch Hamburg rennen. Egal dann hab ich immer etwas dabei wenn er gerade mal nicht da ist. Langsam löste er sich von mir und betrachtete sein Kunst werk.
„Perfekt. Findest du nicht auch?“ ich sah in den Spiegel und bekam einen Schock, doch dann musste ich anfangen zu lachen.
„Bill, so kann ich doch nicht rumlaufen. Guck mal wie groß der ist!!!!“
„War ja auch meine Absicht dass er so groß wird. Das ja niemand auf die Idee kommt dich auch nur anzusprechen.“
„Oh Bill. Dann sollst du auch einen haben.“
„Ähm nöö ich geh ja nicht ohne dich raus also brauch das nicht.“ Er grinste mich frech an.
„Okay dann halt nicht. Aber überleg ma das wäre dann Partner Look.“ Er schüttelte den Kopf. Ich sprang von der Platte und schob Bill aufs Klo. Etwas verwundert sah er mir nach. Als er erkannte dass ich ihn fertig schminken wollte, schloss er bereitwillig die Augen. Liedschatten, Kajal und dann Wimperntusche. Dann machte er sich die Haare und ich schminkte mich in der Zeit. Perfekt gestylt gingen wir zusammen in die Küche wo schon Tom mit einer Tasse Tee in der Hand saß und Sandra die gelangweilt in einer Modezeitschrift blätterte. Simone machte uns gerade Frühstück. Als Tom uns bemerkte sah uns an und verfolgte wo wir uns hinsetzten. Ich hatte mir erst gar nicht die Mühe gemacht den Knutschfleck verschwind zu lassen, da Bill das Make-up wieso wieder ab gemacht hätte.
„Also könnt ihr euch nicht mal beherrschen.“ Sagte Tom so laut das es alle im Raum mitbekamen. Simone sah erst Tom an und dann mich. Als sie den Knutschfleck an meinem Hals sah musste sie grinsen. Auch Sandra sah von ihrer Zeitschrift auf und musste ebenfalls grinsen.
„Tja Tom so was nennt man Leidenschaft.“ Simone war echt klasse. Sie wusste genau wie sie die Zwilling ruhig bekam wenn einer den anderen provozieren wollte. Wir aßen alle gemütlich auf und gingen dann zum Auto. Simone fuhr uns dann Zum Bahnhof, wo die anderen schon auf uns wartetet. Wir holten unser Gepäck aus dem Wagen und schleppten es zu unserem Zug. Wir verabschiedeten uns von unseren Eltern und stiegen in den Zug ein. Nachdem ich und Bill erst mal wegen dem Knutschfleck aufgezogen worden sind, haben wir uns alle noch mal hingelegt da es gerade Mal kurz vor acht waren und noch alle tot müde. Ich war mit Bill, Gustav und Sabs in einem Abteil und Tom, Sandra, Georg und Jessy in einem anderen. Ich konnte nicht mehr schlafen also hörte ich ein wenig Musik und rieb mir immer wieder über den Fleck. Ich sah zu Bill der wie ein Baby schlief.
„Zeit der Rache“ dachte ich mir und machte mich an seinem Hals zu schaffen. Bill seiner war etwas kleiner als meiner, aber immer noch ziemlich groß. Ich sah Bill zu wie er schlief als unsere Abteiltür aufging und Tom mich mit seinem Braunen Augen ansah. Man die Zwillinge hatten echt die schönsten Augen die ich je gesehen hatte. Wobei ich ehrlich zugeben musste, Tom hatte noch schönere Augen als Bill.
„Kann ich mal kurz mit dir reden.“ Ich nickte und wir gingen zusammen in ein leeres Abteil. Tom schloss die Tür und setzte sich gegenüber von mir.
„Also ich weiß nicht genau wie lange das zwischen Sandra und mir noch halten wird.“
„Warum denn liebst du sie nicht mehr?“ ich sah ihn etwas ängstlich an. Ich wusste für Sandra war Tom ihre große liebe.
„Nein ich glaube nicht mehr. Unsere Beziehung ist langweilig geworden. Immer nur das gleiche.“
„Dann Sorg doch dafür dass es wieder Abwechslung gibt.“ Ich versuchte Tom dazu überreden nicht mir ihr Schluss zu machen, ohne Erfolg.
„Ach und selbst wenn, ich liebe sie nicht mehr. Weißt du es sind genauso Gefühle wie ich für dich habe. Ich liebe dich ja, aber auf eine andere Art wie du Bill liebst. Zwischen uns ist das so…“
„So etwas wie Geschwisterliebe.“ Half ich ihm.
„Genau und für Sandra empfinde ich nicht mehr als Freundschaft.“
„Aber wieso denn so plötzlich??“ Er sah aus dem Fenster und überlegte.
„Wenn ich ehrlich bin, war ich glaub ich nie in sie verliebt. Es war einfach nur so du warst weg und ich brauchte etwas um nicht andauernd daran zu denken. Ich weiß dass hört sich jetzt vielleicht herzlos an, aber…..“
„Nein Tom du bist mir keine Erklärung schuldig sondern Sandra. Und wann willst du mit ihr Schluss machen. Nicht jetzt in Hamburg oder?“
„Nein, das würde ich nicht ausschalten sie dann noch jeden Tag zu sehen.“
„Ich bin wenigstens froh dass du mit ihr Schluss machst. Ich mag sie und sie hat es nicht verdient verarscht zu werden.“ Tom und ich standen auf und umarmten uns. Wir gingen zusammen zurück zu den anderen bevor ich wieder in mein Abteil verschwand flüsterte mir Tom noch ins Ohr. „Ich bin froh dass du da bist. Ich hab dich lieb.“ Und gab mir ein Kuss auf die Wange.
„Ich dich auch.“ und gab ihm auch ein Küsschen. Ich ging zurück und sah das Bill wach war und uns beobachtet hatte.
„Na um was ging’s?“ fragte er etwas eingeschnappt und neugierig.
„Das wirst du noch früh genug erfahren. Entweder am Sonntag oder am Montag.“ Ich gab Bill einen Kuss und legte mich auf Bills Beine und döste die fahrt nach Hamburg.



Kapitel 15

Als wir endlich im Hotel waren schmiss ich mich erst mal aufs Bett. Ich hatte ein Zimmer mit Bill, Gustav mit Sabs, Georg mit Jessy und Tom mit Sandra.
"Schatz, wir müssen gleich ins Studio. Willst du mit kommen oder lieber shoppen gehen?" Ich merkte gar nicht das Bill mit mir redete. Ich dachte darüber nach wie Tom dieses Wochenende überstehen sollte.
"Michi"
"Hmm. Was willst du?"
"Man kann auch netter zu seinem Freund sein."
"Ach man, jetzt stell dich nicht so an. Was hab ich denn gemacht?"
"Ich muss jetzt ins Studio. Entweder kommst du mit oder kannst irgendwas anderes machen."
"Bill, jetzt warte doch. Schatz, komm schon." Zu spät. Er hatte die Tür zugeknallt und war weg.
"Scheiße."
Ich legte mich zurück aufs Bett und wollte gerade ein bisschen Chillaui machen als es an der Tür klopfte. Etwas genervt stieg ich wieder aus dem Bett und öffnete die Tür. Bill. Er kam ins Zimmer holte sein Schlüssel und war schon wieder weg, als er stoppte und noch mal zurück ins Zimmer.
"Ich liebe dich."
Ich musste anfangen zu lachen. Gerade als ich mich hinlegen wollte klopfte es wieder an der Tür. Ich ging zur Tür und Sabs stand davor.
"Gehst du auch nicht mit ins Studio?" Begrüßte sie mich und kam einfach rein und schmiss sich aufs Bett.
"Nöö kein bog. Bleibst du auch hier?"
"Jor. Sandra und Jessy sind mitgegangen. Ich dachte vielleicht können wir ja mal wieder was zu zweit machen. Gehn wir einfach mal in die City und gehen ein bissi shoppen."
"Gib mir zwei Minuten ich geh mich nur schnell nach schminken." Als ich in den Spiegel sah musste ich unwillkürlich anfangen zu grinsen. Was in 5 Stunden so alles passieren kann. Erst Knutschfleck, dann sauer und jetzt? Ja was jetzt?! War er noch sauer? Egal, werd ich ja heute Abend dann merken.
Ich schnappte mir meine Tasche, Handy und Geld und schon waren wir unterwegs in die City. Nach 10Minuten waren wir da und schauten nicht schlecht als wir die ganzen Geschäfte sahen und die ganzen Discos.
"Also wohin zuerst?"
"Schuhe ich brauch unbedingt neue Schuhe und dann zum Juwelier."
"Was willst du denn da holen?"
"Na Bill hat doch bald Geburtstag und ich will ihm einen Ring kaufen mit Gravur!"
"Achso. Und was soll da drin stehn." Wir betraten den ersten Schuhladen und hätte am liebsten alle gekauft.
"Naja, ich denk mal das Datum wann wir zusammen gekommen sind und dann Bill+ Michi= 4ever. So was in der Art halt" Ich probierte gerade Weiße Riemchen Sandaletten von Buffalo an.
"Wie läufts bei dir und Gustav." Ich stand auch und lief ein paar Schritte um zu sehen wie sie passten. Perfekt und auch nicht zu viel Absatz 7cm.
"Gut, gut warum?"
"Nur so, darf ich nicht mal fragen?"
"Doch, doch." Ich sah sie etwas skeptisch an.
"Süße was is?"
"Naja weißt du, ich glaub Gustav will langsam mehr als immer nur Kuscheln, was ich auch Verstehen kann ich will ja auch mehr, nur......"
"Du hast Angst?"
"Ja. Hattest du schon dein erstes Mal mit Bill. Oder überhaupt dein erstes mal?"
"Nein, aber es wäre schon öfters fast zwischen mir und Bill soweit gewesen. Ich hab auch angst aber wenn ich mir aussuchen könnte mit wem ich mein erstes Mal hätte dann wäre es auf jedenfall Bill."
"Wieso hat man eigentlich so angst davor, also das erste Mal?" Wir gingen zusammen zu Kasse. Ich holte mir die Schuhe die ich eben anprobiert hatte und Sabs holte sich schwarze Pomps.
"75€ Bitte" sagte die Verkäuferin zu mir. Ich gab ihr das Geld und wir gingen weiter in ein Cafe. Wir bestellten beide Latte Macchiato
"Na überleg doch mal. Du bist dann diesem einem Menschen so nah es nur geht. Ist doch klar dass man da Angst hat. Deswegen ist es auch gut wenn du die Person mit der du das erste Mal Sex hast gut kennst und Vertrauen zu ihr hast."
"JA da hast du ganz klar ein Vorteil mir gegenüber. Bill war ja immerhin mal dein bester Freund."
"Hmm aber ich mein du kennst Gustav jetzt auch schon zwei Jahre oder so!"
"Stimmt schon, aber ich hatte nie so Richtig Bezug zu ihm."
"Bin gespannt was dieses Wochenende so alles passiert. Nicht nur wegen dem Plattenvertrag auch zwischen uns und den Jungs."
Wir bezahlten und gingen zu dem nächsten Juwelier.
"Wie meinst du das was zwischen uns und den Jungs passieren wird?"
"Naja mal sehn ob diese Wochenende jemand das erste Mal Sex hat." Sabs lief rot an. Es war ihr immer peinlich wenn man Sex sagte.
"Hi was würde ein Silberring mit Gravur kosten. Also das kommt auf den Ring drauf an." Der Verkäufer holte ein paar Silberringe, die wie Verlobungsringe aussahen. Ich suchte einen etwas dickeren Ring aus der eine glänzende Oberfläche hatte. Innen drin kam dann: 25.06.04 Bill+ Michi LoVe 4 EvA.
Der Ring kostete gerade mal 50€. Sabs war kurz raus da ihr Handy klingelte. Ich kam aus dem Geschäft und die Sonne schien so schön das es perfektes Schwimmbad Wetter wäre, leider hatte ich keine Schwimmsachen dabei und ich wollte die jetzt nicht auch noch hier kaufen. Sabs Telefonierte immer noch. Ich setzte mich auf eine Bank die da stand und von Bäumen umgeben war.
"Okay wir können weiter."
"Gut."
"Sag mal, was machst du wenn der Ring nicht passt?"
"Doch der passt schon. Ich hab von Bill einen anderen Ring mitgenommen um die Größe zu wissen."
Um sechs kamen wir zurück ins Hotel und meine Füße taten verdammt weh. Wir waren 6 Stunden durch Hamburg gelaufen. Und so ziemlich in jedem Klamottenladen der viel versprechend aussah. Bill war noch nie da. Ich hatte 6 neue Tops, 2 Jeans, 3 Röcke und natürlich meine neun Schuhe. Ich legte mich ins Bett und schlief ein.
"Schatz, hey Süße aufwachen." Etwas verpeilt schlug ich die Augen auf und sah einen strahlenden Bill vor mir.
"Hey." Meine Stimme war noch nicht da und bekam deshalb kaum ein Ton raus.
"Kommst du mit, wir wollen noch was trinken und essen gehen." Ich nickte und Bill verschwand im Badezimmer. Er hatte die Tür einen Spalt breit offen gelassen. Absichtlich oder nicht. Auf jeden fall zog mich das gerade magisch an. Ich stieg aus dem Bett und ging ins Bad. Bill stand nur noch in seiner Hose da. Als er die Tür Knarren hörte drehte er sich zu mir um. Er sah mich erst mit einem Enttäuschten Blick an und dann verwandelte sich der Blick in ein lächeln und in seinen Augen blitzte Hoffnung auf. Bill kam auf mich zu und sah mich durchdringend an. Mein Magen spielte verrückt und mein Herz fing an schneller zu schlagen. Jetzt standen wir genauso wie heut morgen bei ihm im Bad. Genau dieselbe Stellung, nur etwas war anders. Ich merkte dass es etwas Unausgesprochenes zwischen uns war. Es war keine Große Sache aber es war da.
"Es tut mir leid wegen heut, also das ich einfach so abgehauen bist. Ich war einfach ein bisschen übermüdet."
"Is okay, solange du wieder zurück zu mir kommst hab ich kein Problem damit."
"Intressiert´s dich denn gar nicht wies heut gelaufen ist?"
"Doch, wollte ich gerade fragen."
"Also.....er hat uns unter Vertrag genommen." Ich fiel ihm um den Hals und Küsste ihn.
"Achso danke für den Knutschfleck." Etwas irritiert sah ich Bill an. Dann fiel es mir wieder ein.
"Hab ich doch gern gemacht."
"Also wir haben jetzt zwei Möglichkeiten entweder kommst du mit Duschen oder du kommst mir Badesachen mit Duschen."
"Also wenn ich Badesachen dabei hätte würde ich die zweite Variante nehmen und da ich keine dabei habe, nehm ich keine von beiden."
"Also du müsstest mich eigentlich so gut kennen das ich für alles vorsorge. Ich hab dir ein Bikini eingepackt." Bill ging raus und man hörte nur ein paar Sachen durch die Gegend fliegen und schon stand er mit dem Bikini wider in der Tür. Ich schnappte ihn mir und ging aus dem Bad um mich umzuziehen. Ich ging zurück ins Bad und Bill lag in der Badewanne mit so viel Schaum das man ihn kaum sehen konnte. Ich stieg zu ihm in die Eckbadewanne und legte mich in seine Arme.
"Wolltest du nicht Duschen?"
"Jor, da wir aber jetzt zu zweit sind ist das doch Praktischer oder?" ich schmieget mich näher an ihn und genoss die Zeit wo wir endlich mal alleine waren und niemand störte. Leider blieb das nicht lange so nach ner viertel Stunde stand vor der Tür und hämmerte dagegen das man einfach aufmachen musste. Bill stieg aus der Wann und lies ihn rein. Da mir das zu lange dauerte stieg nun auch ich aus der Wanne und ging zu den zwei ins Schlafzimmer.
"Oh das stimmte ja wirklich, das ihr zusammen Baden wart, aber ich dachte da ihr ja heute stress hattet... " Tom grinste so hinterhältig das ich ihm am liebsten alle seine Dreads abschneiden wollte.
"Wir waren einfach beide ein wenig übermüdet und fertig." Ich war ziemlich angenervt was ich auch Tom zu spüren gab.
"Was machst du eigentlich hier?" fragte ich an Tom gerichtet. Bill verzog sich zurück ins Bad und gab mir vorher noch einen Kuss von dem ich nicht genug bekommen konnte. Tom räusperte sich und Bill warf ihm ein vernichtenden Blick zu und verschwand ins Bad um sich wieder zu schminken und zu Stylen.
"Naja, ich hab keine Lust auf Sandra."
"Achso, okay. Wann willst du jetzt eigentlich?"
"Gleich am Sonntag wenn wir wieder zu Hause sind." Nach einer Stunde kam Bill endlich aus den Bad und dann verschwand ich für 30 Minuten drin. Ich war noch nicht ganz Fertig und Bill kam schon wieder rein.
"Abow Schatz. Wen willst du denn verführen. Du siehst nämlich verdammt heiß aus." Bill kam zu mir und biss mir sanft in den Hals. Ich hatte die neuen Schuhe an, einen Weinroten Rock der schief geschnitten war und ein trägerloses Schwarzes Shirt.
Um halb neun gingen wir dann runter in die Bar wo die anderen schon auf uns warteten.
"Wow Applaus. Endlich können wir los man ich hab Hunger."
"Kannst du noch an was andere denken als an essen Georg?"
"Ja an Jessy."
"Heißes Outfit Michi!"
"Nicht anguckten darf nur ich." Bill nahm mich in den Arm sodass niemand anderes mich sehen konnte. Wir machten uns auf den Weg in eine Strandbar.


Kapitel 16

°°°°°°°°Bill´s Sicht°°°°°°°°

"Also Auf uns und darauf dass wir blad so viel Geld haben wie uns jetzt nur Vorstellen können!"
"Tom übertreibs nicht" Meine Zweifel waren immer noch nich ganz weg ob das alles so klappte wie wir uns das Vorstellten.
Wir stießen mit unseren Red Bull an, außer Michi die ne Cola trank. Die Bar war echt der Hammer noch besser als in Magdeburg. Als den langsam Dunkel wurde haben sie Fackeln angezündet und unser essen kam.
"Man das ist echt der Hammer nicht."
"Jo aber ma Hammer." Michi sah die ganze Zeit zu Tom der nur in seinem Essen rumstocherte und es dann aß. Sehr ungewohnt die beiden Mal nicht aneinanderkleben zu sehen.
"Weißt du was mit Tom und Sandra los ist? Die reden ja noch nicht mal miteinander!"
"Ähm ja ich weiß was da abläuft und ich denk du weiß es genauso gut wie ich."
"Also ich hab da ne Vermutung aber ich glaub kaum das sie stimmt."
"Was denkst du denn?" Sie sah die ganze Zeit Tom an und Tom sah zu ihr.
"Tom macht Schluss hab ich recht?!" Nun sah auch ich zu Tom der wohl mitbekam was wir geredet hatten, denn ernickte mir zu.
"Und wann?"
"Morgen, wenn wir zurück in Magdeburg sind. Bill mir geht’s gerade echt nicht gut kommst du mir zurück ins Hotel?"
"Ähm ja aber hier ist es doch gerade echt schön!"
"Ja aber mit geht’s echt schlecht und ich will dich mal ganz für mich haben. Ohne das Tom oder so mal ins Zimmer kommt." Sie zwinkerte mir zu und ein lächeln huschte über ihre Lippen. Ich wusste genau auf was hinaus wollte.
"Ähm Leute wir gehen mal. Michi geht’s nicht so gut. Wir sehn uns dann morgen okay?"
"Ach ja wer´s glaubt die geht’s schlecht!" Typisch Georg.
"Dann mal viel spaß ihr beiden und treibts nicht zu bunt!"
"Gustav, halt die Klappe das ist denen jetzt bestimmt voll peinlich." Michi und ich mussten anfangen zu lachen da Sabs rot wurde anstatt wir. Und Tom sagte gleich gar nix mehr er sah uns nur nach als wir uns auf den Weg Heim machten. Wir bezahlten und schon waren wir auf den Weg zurück zum Hotel. Wir wollten laufen, da es so eine schöne Nacht war. Hand in Hand liefen wir durch Hamburg und ich dachte "Mein Leben ist perfekt und niemand kann daran etwas ändern, solange alle meine Freunde, Geschwister und meine Freundin da sind." Der Abend war wirklich perfekt. Wir brauchten nix zusagen wir waren einfach so Glücklich.
Auf dem Weg zurück ins Hotel kamen wir an einen See vorbei. Ich zog Michi an den See. Er war perfekt. Auf der Wasseroberfläche spiegelten sich die Sterne, der Mond die drum rum stehenden Bäume. Wir setzten uns in den Sand und sahen in den Himmel.
"Also wenn wir uns irgendwann mal ein Haus kaufen dann an so einem Ort wie diesem hier." Sie sprach so leise das ich mich Richtig Konzentrieren musste.
Ich beugte mich über sie und Küsste sie. Wir ließen uns in den Sand fallen und küssten uns. Der Tag endete wirklich perfekt. Wir blieben bestimmt 2 Stunden am See liegen und Küssten uns. Natürlich nicht die ganze Zeit, aber die meiste.
Als wir im Hotel ankamen und ich auf die Uhr sah war es bereits 1Uhr morgens.

Wir gingen zusammen in Zimmer und ich schaltete das Licht an. Langsam ging ich auf sie zu und stellte mich vor sie. Sie hatte etwas im Haar was ich ihr dann vorsichtig raus machte. Der Moment hatte etwas an sich das eine Spannung zwischen uns entstehen lies. Ich fing sie an zu Küssen. Erst ganz sanft dann immer heftiger und sie hatte auch nix dagegen, sie erwiderte ihn und fing an noch heftiger zu Küssen. Langsam merkte ich wie sich wieder etwas in meine Hose regte. Michi musste es auch bemerkt haben weil sie anfing zu lächeln, was uns jedoch nicht davon abhielt weiter zu Küssen. Langsam gingen wir zum Bett und ließen uns drauf fallen. Mit den Händen wanderte sie nun in Richtung meiner Hose und zog mir das T-Shirt aus. Wir drehten uns auf dem Bett sodass sie auf mir lag und ich ihr das T-Shirt ausziehen konnte. Ich konnte es gar nicht fassen, ich würde mit Michi schlafen. Ich lies meine Hände an ihrem Rücken runter wandern und streifte ihr den Rock ab. Wir blieben kurz so und küssten uns weiter. Dann drehten wir uns um und sie Hantierte an meiner Gürtelschnalle. Nach ein paar Sekunden bekam sie, sie auf und Öffnete nun Meine Hose. Ich musste aufstöhnen. Es war einfach zu schön, wie sie mich anfasste und sie auf nackter Haut zu spüren. Plötzlich drückte sie mich weg.
"Bill. Kondom." Ich rannte ins Bad zog mir eins über und ging so schnell wie es ging zurück ins Schlafzimmer. Dort saß sie nun. Halbnackt, nur noch BH und Slip an. Als ich weg war hatte sie ihre Schuhe ausgezogen. Ich ging auf sie zu und wir fingen dort an wo wir eben aufgehört hatten. Ich Küsste sie am Hals und öffnete ihren BH. Ich küsste sie weiter am Bauch entlang. Sie streichelte mir durchs Haar und konnte ihre Lust nicht mehr zügeln.
"Bill, ahh, Bill." Ich machte weiter und Küsste sie weiter. Irgendwann kam ich dann wieder bei ihrem Mund an. Langsam zog sie mir meine Shorts aus und ich ihren Slip.
"Bill ich Liebe dich."
"Ich dich auch."

°°°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°°°°°°°

Schweiß gebadet rollte Bill sich von mir. Es war besser als ich es mir je erträumt hatte. Ich sah zu Bill und küsste ihn.
"Ich liebe dich" sagte er mit so viel Gefühl in der Stimme dass ich fast anfing zu Weinen.
"Danke." Etwas verwundert sah er mich an.
"Für was?"
"Also erstens das du so vorsichtig warst und zweitens das ich mit dir mein erstes Mal hatte." Er küsste mich wieder.
"Hab ich doch gern gemacht." Glücklich schliefen wir neben einander ein.
Als ich am Morgen aufwachte sah ich die Bill immer noch schlief. Ich wüsste gern was er träumt. Er hatte so ein zufriedenes Lächeln im Gesicht. Ich musste an die Nacht zurück denken und konnte gar nicht glauben wie perfekt das alles gelaufen ist. Ich stieg aus dem Bett und zog mir mein Slip und BH wider an. Ich ging zum Koffer und holte mir frische Sachen raus.
"Also meinte wegen kannst du Ruhig nackt rum laufen." Ich drehte mich zu Bill um und sah in sein zufriedenes Gesicht.
"Naja könnt ich, wenn du nicht da wärst?" ich streckte ihm die Zunge raus und verschwand ins Bad.
"Michi mach die Tür auf. Ich muss aus Klo!"
"Tja dann musst du jetzt warten!" Er hämmerte immer weiter gegen die Tür, was mich aber nicht weiter störte. Ich schminkte mich ruhe fertig, nachdem ich Duschen war. Ich kam perfekt gestylt aus dem Bad und sah Bill auf dem Bett liegen. Er hatte sich auch etwas angezogen.
"Bad is frei." Sagte ich frech und grinste ihn an.
"Naja jetzt muss ich nicht mehr!"
"Ach du willst ungeduscht zum Frühstück gehen."
"Bin in 30 Minuten wieder da." Ich setzte mich aufs Bett und schaltete den Fernseher ein. Ich lehnte mich zurück und nahm mir ein Kissen vor die Brust. Es roch nach Bill. Ich hielt mir das Kissen die ganze Zeit an die Nase. Endlich kam er aus dem Bad und ich rannte auf ihn zu und sprang ihn um den Hals.
"Also wie wird denn die Begrüßung wenn wir uns mal ein Tag nicht sehen?" Ich klammerte mich so fest es ging an ihn und so gingen wir aus dem Zimmer. Draußen ließ er mich los und wir liefen zu den anderen zum Frühstück. Tom und Gustav saßen schon da.
"Ach ne. Guck ma Tom wer da kommt." Beide mussten anfangen zu grinsen.
"Und wie war’s gestern Abend?"
Verführerich schlug ich meine Beine über die von Bill, sodass man möglichst viel Bein sah. Was ziemlich schwer war, weil der Tisch dazwischen stand.
"Perfekt." Ich küsste Bill und Tom konnte sich ein Kommentar mal wieder nicht verkneifen.
"Also jetzt habt ihr schon ein Zimmer und müsst trotzdem hier unten rummachen. Ist ja ekelig."
"Ach komm du weißt do wie es ist verliebt zu sein oder nicht. Und besonders wenn man gerade das erste mal miteinander geschlafen hat." Ich löste mich und sah Gustav entgeistert an doch dann musste ich anfangen zu lachen. Bill nahm eine Servierte und legte sie mir über die Beine.
"Keine Angst Bruderherz, wir nehmen sie dir nicht weg."
"Vor euch hab ich ja auch keine Angst, nur vor diesem Kellner da." Er nickte in die Richtung wo er stand und alle drehten sich zu ihm um. Peinlich berührt drehte er sich von uns weg.
Bill holte uns was zu essen und wir redeten über dies und das, nur wir kamen immer auf ein Thema. Was heute zwischen mir und Bill abgelaufen ist. Als Georg und die anderen Mädels dazu kamen wurde es nur schlimmer.
"Ja, habt ihr es nicht gehört wie die beiden gestöhnt haben?"
"Doch, doch aber ich dachte ich hätte es mir nur eingebildete!"
"Also alle mal her Hören." Ich stand auf und sah auf Bill der mich überraschend ansah. "Also, Bill und ich hatten heute Nacht Sex ja und was is so schlimm daran? Ihr habt doch auch schon so ziemlich alle Sex gehabt." Bill lief rot an. Ich nahm seine Hand und wir gingen gerade raus als er stehn blieb und noch sagte.
"Und noch was der, Sex war fantastisch." Triumphierend gingen Bill und ich aus dem Speisesaal.
Wir gingen wieder aufs Zimmer und packten unsere Sachen zusammen, da wir heute wieder zurück nach Magdeburg mussten.
"Wann müssen wir am Bahnhof sein?"
"Um 19 Uhr." Antwortete ich mit trauriger Stimme.
"Also dann müssen wir so um 6 hier los gel?"
"Bill worauf willst du hinaus?"
"Naja, ich dachte wir können uns einen schönen Tag machen, nur wir." Er nahm mich an die Hand und wir gingen an die Bushalte. Wir fuhren Stadtmitte und Bill führte mich in einen Vitaltempel.
"Wow Schatz, das ist echt krass."
"Gefällts dir?"
"Aber natürlich ich finds klasse!" Er bekam einen Kuss und wir gingen rein. Als erstes lies ich mich Massieren, dann ging’s in die Sauna und zum Schluss zum Visagisten.
Nach drei Stunden gingen wir dann erholt in die Strandbar von gestern. Bill setzte sich in einen Liegestuhl. Ich legte mich zu uns wir bestellten uns beide Alkoholfreie Cocktails.
"Hat dir der Tag gefallen Schatz?"
"Hmm."
"Wirklich?"
"Hmm."
"Bist du wach?"
"Hmm."
Um 5 Uhr weckte mich Bill. Wir machten uns auf den Weg zum Hotel.
"Und schön geschlafen?
"Bei dir oder auf dir doch immer."
Um 6 gingen wir runter zu den anderen. Die uns scharf von der Seite ansahen. Fröhlich schwatzend gingen wir raus, wo schon das Taxi wartete.
"Michi ich muss nachher mal mit dir reden." Tom warf mir einen fragenden Blick zu und ich nickte nur.


Kapitel 17

Nachdem wir schon die hälfte der fahrt hinter uns hatte, nahm Tom mich an die Hand. Bill guckte uns nur etwas skeptisch hinterher.
"Wohin wollt ihr denn?"
"Ich muss aufs Klo und trau mich nicht alleine." Gab Tom in einem Sarkastischen Ton zurück.
"Achso deswegen nimmst du ein Mädchen mit, die noch nicht mal da rein darf."
"JA." Wir gingen ohne ein weiteres Wort raus auf den Gang, da alle anderen Abteile voll waren.
"Also, ist da heute Nacht wirklich was zwischen Bill und dir gelaufen?" Ich sah Tom etwas schüchtern an.
"Ja."
"Was?"
"JA. Haben wir." Das ja schrie ich Richtig. Tom nahm mich in den Arm und erwürgte mich dabei fast.
"Und wie war’s?"
"Tom können wir das bitte wo anders besprechen?"
"Nein ich will das jetzt wissen."
"Tom es ist mir ein wenig peinlich dir mein erstes Mal zu erzählen wenn dauernd jemand aus einem Abteil kommt und an uns vorbei läuft." Tom sah sich um und zog mich Richtung Toilette. Als endlich eine frei wurde zog er mich mit rein. Die Leute die nach uns standen schauten uns nur angewidert an und meinten nur "Das ist ja ekelig." oder "Man kann doch auch warten bis man zu Hause ist." Am liebsten wäre ich da raus gegangen und hätte mit Tom vor ihnen Rumgeknutscht.
"Also jetzt sind wir ungestört." Tom machte den Toilettedeckel runter und setzte sich drauf. Er zog mich auf sein Schoß und ich fing an zu Erzählen.
"Tom, als Bill angefangen hat mich auszuziehen, zu Küssen, zu streicheln und sonst was, da wusste ich es einfach. Ich liebe ihn und bevor wir im Hotel waren hatte ich Angst. Als es dann aber soweit war, war ich mir sicher und meine Angst war wie weggeblasen..."
"Du hast ihm aber kein Geblasen oder?"
"TOM."
"Tschuldigung, is mir so raus gerutscht." Wir mussten beide lachen. Wir waren fast 45min Weg als wir wieder zurück ins Abteil gingen. Sandra sah ziemlich ängstlich aus. Tom war ihr das ganze Wochenende aus dem Weg gegangen. Ich glaube sie wusste dass er Schluss machen wollte. Ich warf ihr einen aufmunternden Blick zu.
"Wo wart ihr so lange??" Ich setzte mich neben Bill und gab ihm ein Kuss.
"Na wie vorhin schon gesagt aufm Klo." Ich musste los lachen.
"Wart ihr wirklich aufm Klo?" Ich nickte. Bill nahm sofort den Arm von Schulter.
"Schatz, das war ganz harmlos, wir haben nur geredet."
"Deswegen geht ihr aufs Klo?! Verarschen kann ich mich selbst!"
"Och Bill. Du weißt genauso gut wie wir das da nie etwas zwischen Tom und mir laufen würde." Er ging aus dem Abteil.
"Was für ne Zicke." Ich warf Tom ein vernichtenden Blick zu.
"Tschuldigung" Nuschelte er. Ich lief ebenfalls aus dem Abteil. Ich ging zu Gustav und den Rest. "Habt ihr Bill gesehen?"
"Nöö warum?"
"Naja er ist eben beleidigt abgezogen."
"Warum?"
"Weil.." Wenn ich das jetzt sagen würde, würde sie mich und Tom immer aufziehen.
"Geht euch nix an." Ich knallte die Abteiltür zu und machte mich wieder auf den Weg Bill zu suchen. Nach langer suche, 3 Minuten fand ich ihn dann. In einem Raucherabteil, alleine.
"Ach Schatz, komm schon wir haben wirklich nur geredet."
"Ja klar..." ich Küsste ihn damit er nicht weiter reden konnte.
"Bill ich liebe dich und nicht Tom. Wir sind nur in die Toilette gegangen weil..... Bill jetzt warte." Ich hielt ihm am Handgelenk fest. "Was soll diese Kinderkacke?" Er riss sich aus meinem Griff und war wieder weg. Ich stand fassungslos in dem leeren Abteil. Ich blieb noch 10 Minuten in dem Abteil bis ich zurück zu den anderen ging. Ich sah das Bill drin saß. Ich setzte mich neben ihn und alle schwiegen. Als wir in Magdeburg einliefen war Bill mit seinem Koffer schon draußen bevor der Zug überhaupt stand. Sandra folgte ihm.
"Is er jetzt nur so wegen der Klo Sache?" Ich nickte und musste meine Tränen unterdrücken. Tom nahm mich in den Arm und ich musste einfach los heulen.
"Das ist doch scheiße. Ich hab ihm probiert zu erklären dass wir nur geredet haben. Er ist einfach aufgestanden und gegangen." Simone klopfte von außen an das Fenster Tom lies mich los, nahm meine Koffer und machte uns zusammen auf den Weg nach draußen. Bill sah mich ziemlich wütend an und machte sich auf den Weg ins Auto ohne sich von den anderen zu verabschieden.
"Was gehten mit dem ab?" fragte Georg etwas irritiert. Tom und ich zuckten mit den Schultern und umarmten erst mal Simone und Gordon. Als wir das Gepäck im Auto verstaut hatten, setzte ich mich neben Bill. Ich beobachtete Tom wie er Sandra den letzten Kuss gab. Sie weinte. Sie wusste das es der letzte Kuss war den sie von Tom bekam. Sie tat mir unheimlich leid. Tom setzte sich links neben mich. Gordon fuhr los.
"Jetzt erzählt doch mal. Wie war’s in Hamburg?" Tom erzählte wie ein Wasserfall. Als er dann zum Schluss kam.
„.. Und jetzt sind wir hier." Bill sah aus dem Fenster. Ich hatte ihn die ganze fahrt über beobachtete.
"JA und du hast mit meiner Freundin gevögelt."
Tom verschluckte sich an einem Gummibärchen, von Simone hörte man ein kurzen schrei und Gordon bremste kurz. Ich sah Bill an. Er sah mir in die Augen. Ich sah das es kein scherz war, er meinte es ernst.
"Bill spinnst du jetzt total!!??? Du weißt das ich dir nie im Leben deine Freundin ausspanne würde oder schlafen würde. Wenn du das ernst meinst, dann weiß ich nicht wieso ihr überhaupt zusammen seit!!" Tom schrie und ich Richtig Angst, vor beiden.
"Achso, du willst mir doch nicht erzählen das ihr einfach so aufs Klo gegangen seit ohne das was passiert ist." Bill schrie lauter als Tom. "Man Bill. Wenn du schon ausrastet wenn dein Zwillingsbruder mit deiner Freundin aufs Klo geht um zu reden, wie soll das denn bitte werden wenn jemand sie in der Schule anspricht und sie vor dem Klo stehen???!!!" "Was würdest du denn bitte denken wenn ich mit deiner Freundin in einem Zug aufs Klo gehen würde????" Ich fing an zu weinen.
"Sagt mal spinnt ihr beiden. Haltet jetzt die Klappe. Ich fass es nicht dass ihr euch wegen so ner Kleinigkeit so streitet." Simone schrie die beiden an und Gordon hatte Probleme sich auf die Fahrt zu Konzentrieren. Ich weinte, so wie Tom vorhin geredet hat, wie ein Wasserfall. Ich fasste es nicht das Bill so was wirklich glaubte. Tom wollte mich in den Arm nehmen doch ich schubste ihn weg. Als wir bei den Zwillingen waren stieg ich aus nahm mein Gepäck und ging ausnahmsweise Mal nach Hause. Meine Eltern schliefen bereits. Ich fasste es nicht dass ich wieder hier war, ich wollte meine "Eltern" nie wieder sehen. Ich legte mich ins Bett und konnte nicht schlafen. Ich lag bis zwei Uhr wach, bis ich mich entschloss rüber zu gehen um mit Bill zu reden. Mittlerweile hatte Simone mir ein Schlüssel gegeben. Ich schloss so leise wie möglich die Tür auf und ging in Bills Zimmer. Ich öffnete sie und sah Bill, wie er auf seinem Bett lag, den Kopf in einem Kissen vergraben. Er weinte, das sah man wie sich sein Körper hob und senkte. Ich ging zu ihm und setzte mich neben ihn aufs Bett. Er setzte sich auf und sah mich an. Er hatte wirklich geweint, seine Schminke war verschmiert und er hatte rote Augen.
"Bitte sag mir jetzt die Wahrheit. Was ist da zwischen Tom und dir gelaufen?" Seine Stimme war brüchig und es zerriss mir das Herz ihn so zu sehen. Ich musste mich konzentrieren damit ich sprechen konnte ohne zu weinen.
"Bill, ich liebe dich und das müsstest du spätesten seit letzter Nacht wissen. Ich würde nie mit jemanden schlafen, den ich nicht Richtig lieben würde. Besonders nicht mein erstes Mal."
" Es tut mir total leid. Als ihr dann zurück kamt und lachtet und ihr das mit dem Klo erzählt habt bin ich einfach vor Eifersucht geplatzt. Ich hätte an Toms stelle sein sollen. Was habt ihr geredet?"
"Er hat mich über letzte Nacht ausgefragt."
"Und du hast es ihm erzählt?"
"Natürlich, er ist mein bester Freund, er hat mir sein erstes Mal auch erzählt." Er kam auf mich zu und Küsste mich ganz vorsichtig, als hätte er angst das er den frieden zwischen uns zerstören könnte. Wir legten uns ins Bett und ich konnte nun endlich schlafen. Bis ich wieder den Traum hatte wo Bill erschossen wurde. Nach einem prüfendem Blick das er noch lebte, legte ich mich wieder neben ihn und schlief weiter.


Kapitel 18

°°°°°°°°°Bills Sicht°°°°°°°°°

"BILL. VERDAMMT DU MUSST AUFSTEHEN. WIR HABEN SCHON 7.30 UHR“ Tom trat gegen meine Tür.
"Verpiss dich, ich bin müde."
"Bill, ich hab auch kein bog auf Schule. Aber verdammt steh auf ich will nicht allein dahin!"
"Och Tom, bist doch auch nicht sone Memme."
"Ich will aber nicht Sandra alleine treffen."
"Sabs und Michi sind doch auch noch da!"
"Ja aber die werden wahrscheinlich bei ihr sein. Bill jetzt komm endlich raus!" Er trat wieder gegen die Tür
"Und außerdem kannst du dich dann wieder mit Michi vertragen."
"Tom, erbrauchsichnichtmehrbeimirzuentschuldigen." nuschelte sie ins Kissen und alles zusammen, sodass man wirklich nix verstehen konnte.
"Ähm, Michi bist du da drin?"
"Ja ist sie."
"Habt ihr euch wieder Vertragen?"
"Wäre sie sonst hier?!"
"Also okay ich geh dann mal in die Schule. Vielleicht kommt ihr ja nachher auch noch ma!"
"Tom? Is Mama noch da, oder Gordon?"
"Nöö, mussten heute beide früher anfangen zu arbeiten. Tschöö bis nachher."
"Tschüss.“ Ich hatte heute echt kein nerv auf Schule. Erstens war ich todmüde, zweitens würden wir eh nicht viel machen und drittens hatte ich mich wieder mit meiner Freundin vertragen und das muss man doch ausnutzen oder?
"Schatz ich geh kurz ins Bad und komm gleich wieder." Es war nur ein brummen von ihr zu hören.
Ich ging aus meinem Zimmer und sah dass Tom immer noch vor der Tür stand.
"Was willst du denn noch hier? Wolltest du nicht in die Schule?"
"Jor ich nehm ein Bus später. Also was is da gestern noch zwischen euch passiert? Oder eher wie habt ihr euch wieder vertragen?" Tom zwinkerte mit den Augen als Andeutung dass er auf Sex hinaus wollte.
"Also auf jedenfall nicht so wie du denkst!"
"Was denk ich denn?"
"Na so eine Art versöhnungs- Fick. Aber so war’s es nicht. Tom warum willst du ein Bus später nehmen?"
"Lenk jetzt doch nicht vom Thema ab. Nur so neben bei, ich hab keine Lust Sandra zusehen. Also wann ist sie gekommen, also nicht beim Sex, sondern zu uns?"
"Tom, wir haben nicht mit einander geschlafen! Ich glaub so gegen zwei kam sie. Warum interessiert dich das den jetzt so?"
"Man Bill, wir sind Zwillinge und beste Freunde, die wollen doch immer alles übereinander wissen."
"Ja jetzt weißt du wieder alles über mich und kannst ja gehen!"
"Bist du dir da ganz sicher?" Tom kam mir so nahe das ich angst bekam er würde mich gleich Küssen. Tom hatte manchmal so Phasen da Küsste er alles was sich Bewegte.
"JA. Viel spaß in der Schule." Ich ging ins Bad und schloss ab. Ich hörte wie die Haustür ins Schloss fiel. Ich streite es nicht ab. Ich hätte gestern bzw. heute gerne mit ihr geschlafen. Ich spritze mir Wasser ins Gesicht. Ich ging zurück ins Zimmer. Sie war wach und sah mich mit einem lächeln an, was ich noch nie an einem Menschen gesehen hatte. Ich legte mich auf sie und Küsste sie.
"Was wollen wir heute machen?"
"Hmm ich weiß nicht aber wie wär’s mit......" Sie küsste mich und fing an mir über den Bauch zu streicheln. Mit ihren Händen fuhr sie meinen Körper ab. Ich wollte sie und zwar jetzt sofort. Ich ging ihr unter ihr Shirt. Als ich dann fast bei ihren Brüsten war stieß sie mich vorsichtig weg.
"Ich muss zum Arzt. Ich hab um halb 10 einen Termin." Enttäuscht sah ich sie an.
"Zu welchem? Soll ich mitkommen?"
"Also wenn es dir nicht peinlich ist, kannst du mitkommen."
"Was soll denn am Arzt peinl.." Ich musste stoppen. "Frauenarzt?" Ich sah sie verunsichert an.
"Ja."
"Oh mein Gott. Also ich weiß nicht so recht?!"
"Bill bitte, es bedeutet mir viel dass du mitkommen würdest. Ich mein ich hab mein erste Mal auch mit dir gehabt und da wäre es doch passend wenn du das erste Mal mitkommst!"
"Bedeutet es dir wirklich so viel?"
"Ja Bill, ich hab echt Angst davor!" Ich sah ihn liebenswürdig an.
"Okay ich komm mit."
"Oh Tausend dank Schatz du hast keine Ahnung wie viel mir das bedeutet. Ich liebe dich." Sie zog mich wieder runter und Küsste mich. Wir Küssten und noch Mindestens eine viertel Stunde. Wenn ich nicht solange im Bad brauchen würde, wären wir noch länger liegen geblieben.
Um neun machten wir uns auf den Weg zum Arzt. Wir konnten heute einfach nicht die Finger von einander lassen. Die ganze Busfahrt, während wir auf dem Bus warteten und zwischen durch einfach nur blieben wir stehen und Küssten uns. Ich ganz und gar nicht darüber einzuwenden. Als wir aus dem Bus stiegen, fiel mir auf das ich nicht mal wusste warum sie eigentlich hin musste.
"Schatz?"
"Hmm."
"Warum musst du eigentlich zum Arzt?" Sie blieb stehen und sah mich etwas verwundert an.
"Das fragst du noch. Nachdem was zwischen uns passiert ist?"
"Weil wir Sex hatten?!" Ich sah sie mit einem Fragezeichen im Gesicht an.
"Jap."
"Okay aber warum?"
"Bill. Also erstens......"
"Wenn du schon mit also und erstens anfängt dann könnte das länger dauern. Bevor du anfängst will ich ein Kuss sonst kann ich nicht zu hören." Anstatt eines langen und sehnsüchtigen Kuss, bekam ich nur einen flüchtigen Kuss.
"Was war das? Das war nicht was ich wollte!" Kopfschüttelnd kam sie auf mich zu und gab mir einen wunder schönen Zungenkuss.
"Also erstens willst du doch nicht immer die Romantische Stimmung kaputt machen, nur weil du ein Kondom anziehen musst. Und zweitens is die Pille sicherer."
"Hmm okay."
Als ich den Fuß in die Praxis setzte wurde mir ziemlich mulmig in der Magengegend.
"Krebs, Michelle"
"Nehmen sie bitte noch einen Moment im Wartezimmer platz." Wir setzten uns. Ich kam mir etwas komisch vor, ich war der einigste Mann.
"Sag mal bekommt man die Pille denn nicht erst ab 14?"
"Ja schon, nur der Arzt ist ein Kollege von meiner Mum. Deswegen geht das schon."
"Schatz ich fühl mich gerade ein wenig unwohl." Sie schlug ihre Beine über meine und sah sich um. Es waren noch 2 andere Frauen da. Ich schätzte sie so um die 40.
"Na was denn so schlimm? Es sind doch nur 2 andere da."
Sie sprach so leise und verführerisch, dass ich sie am liebsten zurück nach Hause in mein Bett getragen hätte. "Leider" gab es nur einen Leidenschaftlichen Kuss. Er wurde von beiden Seiten härte bis wir leider von diesem beschissenem Lautsprecher gestört wurden.
"Kommst du mit rein?" Sie sah mich mit ihrem Dackelblick an.
"Okay." Ich hatte Angst keine Ahnung wo vor. Als wir rein gingen traf mich der Schlag. Es war ein Mann. Ich drückte ihre Hand so fest dass sie fast brach.
"Du hast mir nicht gesagt dass das ein Mann ist!"
"Was denkst du warum ich unbedingt wollte warum du mitkommst!!"
"Aber nur ich darf dich nackt sehen!"
"Bill, jetzt reg dich nicht so auf. Er macht das nicht das erste Mal."
"Sicherlich nicht. Aber sicherlich das erste mal das er das bei einem so jungen und hübschen Mädchen macht." Wir wurden in unserer Diskussion unterbrochen, weil der Arzt auf uns zukam.
"Hallo Michelle. Na so was sieht man auch nicht häufig das der Freund mit kommt." Er gab uns beiden die Hand und ich glaube mir stieg die röte ins Gesicht.
"Also wie ich gehört habe wollen sie die Pille haben?"
"Ja." Er fragte sie über dies und das aus. Dann bekam sie die verschrieben und wir machten uns auf den Weg in Richtung Stadtmitte, um eine Apotheke zu suchen. Als wir vor dem Kaufhof standen sahen wir uns den Schmuck an der darin Ausgestellt war.
"Guck die Mal die Uhr von Fossil an. Die ist doch schön oder?"
"JA. Aber ich finde die da hinten von D&G besser." Plötzlich hörte ich hinter mir einen lauten Knall. Ich drehte mich um und alles wurde schwarz.
Kapitel 19

Piep, Piep, Piep, Piep, Piep. Ich wurde von so einem schrecklichen Piepen geweckt. Ich probierte die Augen aufzumachen, schloss sie aber gleich wieder weil das Licht zu grell war. Immer wieder dieses Piepen. Ich hatte unbeschreibliche Schmerzen in der rechten Schulter. Langsam öffnete ich wieder die Augen. Erst war alles unscharf. Dann erkannte ich wo ich war. Im Krankenhaus. Was war passiert? Ich wusste nur noch wie ich mit Michi beim Arzt war und dann vor einem Geschäft gestanden hatte. Eine Schwester kam rein. Sie schenkte mir ein aufmunterndes lächeln. Ich probierte zurück zu lächeln. Es funktionierte nicht da mich ein Schlauch im Mund hatte. Ich hörte wie jemand vor der Tür diskutierte. Es war ganz klar Toms Stimme. Mir viel ein Stein vom Herzen. Ich war nicht alleine. Dann kam jemand in einem Blauenkittel mit Mundschutz und was sonst noch so dazu gehörte. Ich erkannte an den Augen dass es Tom war. Er hatte verheulte Augen.
"Hi." Seine Stimme war brüchig.
"H" Ich bekam nicht mehr raus.
"Ähm, also ich weiß gerade nicht genau was ich dir sagen soll." Ich müsste lachen. Verschluckte mich leider dabei und musste fast kotzen. Tom kam zu mir mit einer Magnettafel und Buchstaben. Er legte sie auf mein Bett und ich wollte anfangen zu schreiben als er mir schon alle meine fragen beantwortete.
"Du wurdest angeschossen. Die Kugel ging vorne in deine Schulter rein und hinten wieder raus. Du wirst dein Arm wieder Bewegen könne. Michi ist nicht passiert. Georg, Gustav, Sabs, Mum, Dad, Jessy und auch Sandra ist da." Ich sah Tom fragend an.
"Also Bill bitte. Natürlich ist Michi auch da. Was denkst du denn?" Ich musste lächeln.
"Und hast du große schmerzen?" Ich nickte.
"Ey alter, weißt du eigentlich das du mir voll den Schreck eingejagt hast? Als Michi mich angerufen hat, dachte ich das es was schlimmes wäre!" Ich sah Tom mit einem Durchdringenden Blick an.
"JA okay. Das ist jetzt auch nicht gerade so ne leichte Verletzung, aber ich dachte es wäre etwas lebensgefährliche! Ich wusste irgendetwas stimmte nicht. Weißt du noch. So wie damals weißt du noch. Als ich mit Dad unterwegs war und du ins Krankenhaus musstest wegen dem Mückenstich." Tom musste kurz auflachen. "Und das war heute genauso. Als mein Handy klingelte und Michi drauf stand, wusste ich dass etwas nicht stimmte. Also es ist so, die anderen wollen auch noch rein und es darf immer nur einer rein. Soll ich Michi reinholen?!" Ich nickte. Ich war froh dass Tom zu erst da war. Als Michi in den Raum kam wurde mir schlagartig klar, das ich nie im Leben alleine sein werde. Nicht solange Tom und Michi da sind. Ich war froh so eine Freundin und so einen Zwillingsbruder zu haben und überhaupt so Freunde zu haben. Sie kam zu mir. Setzte sich neben mich aufs Bett und nahm meine Hand. Auch von der Hand ging ein Schlauch an ein Gerät.
"Hey Schatz."
"Hi" Wow ich bekam ein Wort raus.
"Du weißt was mit dir passiert ist?" Ich nickte. Ich wollte die rechte Hand heben doch der Schmerz war zu groß und ich musste sie wieder sinken lassen. Ich sah sie mit schmerz verzehrtem Gesicht an.
"Schatz alles okay?" Ich sah sie etwas ungläubig an.
"Bescheuerte Frage ich weiß!" Sie legte sich in meinen Arm und sah mich an. Sie fing an zu Weinen. Ich drückte sie so fest es ging an mich.
"Schatz es tut mir alles so leid. Das ist alles meine Schuld!" Ich schüttelte mit dem Kopf.
"Doch, doch. Wäre das nicht Max passiert dann würdest du nicht hier liegen und würdest nicht so leiden." Sie blieb noch 10 Minuten doch dann musste sie gehen. Dann kamen noch Gordon, Mum, Georg, Gustav, Sabs, Sandra und Jessy rein. Ich war dann auch ziemlich fertig und schlief dann sofort wieder ein.

°°°°°°°°°°°Toms Sicht°°°°°°°°

Ich saß mit Michi in meinem Zimmer und hörte irgend so ne komische Schnulze die sie eingelegt hatte. Eigentlich mochte ich diese Musik nicht, doch im Moment passte es zu meiner Stimmung. Ich saß auf meinem Bett und lehnte mich an die Wand. Sie legte ihren Kopf auf meine Beine. Wir waren beide völlig Fertig.
"Warum eigentlich immer die es nicht verdient haben?" Unterbrach sie die Stille. Ich sah sie an und wusste genau was sie fühlte und dachte.
"Keine Ahnung."
"Es ist alles meine Schuld. Wäre ich nicht......"
"Nein Michi, es ist nicht deine Schuld. Du hast ja nicht auf ihn geschossen."
"Naja, aber ihr habt erst was mit Max zu tun gehabt weil ich abgehauen bin."
"Ach komm. Jetzt sei nicht so streng zu dir!"
"Tom ich muss dir unbedingt was erzählen!"
"Was denn?"
"Also ich hatte es Bill auch erzählt und er meinte nur so: Nein, nein das passiert nicht das ist nur ein Traum Blablabla."
"Was denn für ein Traum?"
"Also weißt du das war so. Ich laufe durch Magdeburg und komme an so einem Geschäft vorbei. Davor stehen lauter Menschen und ich dränge mich dadurch. Da liegt Bill und du bist neben ihm und weinst. Ich will auch zu Bill doch du schubst mich weg und sagst das es alle meine schuld ist und...und" Sie fing an zu Weinen.
"Ach süße komm her!" Ich zog sie auf und nahm sie in den Arm.
"Hey du weißt doch ganz genau dass ich so was nie sagen würde. Und das hast du Bill gesagt?"
"Als ich das geträumt hatte, wusste ich nicht so ganz ob du mich wirklich nicht dafür verantwortlich machen würdest. Ja, ich hab’s Bill gesagt, warum?"
"Na, er hat mir davon nix gesagt! Und normaler Weise erzählt er mir doch alles! Also es ist jetzt nichts gegen dich, aber seit ihr zusammen seit, redet er kaum noch mit mir, also so über wichtige Dinge. Wie dein Traum."
"Warum hast du denn nix gesagt? Ich mein Bill würde das verstehen. Ich will nicht dass ihr wegen mir euch nicht mehr so gut versteht bzw. euch nicht mehr alles erzählst!"
"Naja ich wollte ihn ja drauf ansprechen, nur dann kam halt das, mit dem Schuss, dazwischen!"
"Versprichst du mir was?"
"Was denn?"
"Wenn Bill wider zu Hause ist, redest du mit ihm ja?" Ich sah ihr direkt in die Augen. Es tat ihr wirklich leid, das sah man an ihrem Ausdruck. Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
"Ich versprechs dir! Soll ich dir was erzählen?"
"Natürlich, du musst mir immer alles Erzählen. Ich muss dir ja auch immer alles Erzählen!"
"Also bevor wir zu mir kommen, was habt ihr heute gemacht?"
"Ich war beim Arzt!"
"Welchem?"
"Frauenarzt." Ich sah sie etwas entgeistert an.
"Bill war dabei als du da warst?"
"Ja."
"Was wolltest du da?"
"Pille verschreiben lassen."
"Achso. Also jetzt zu mir und was ich dir erzählen wollte! Heute in der Schule, des war total Krass. Also ich bin ja zu spät gekommen und da hatte ich keine Lust mehr in die erste zu gehen und mir ein Vortrag an zuhören. Also bin ich ein bisschen im Gebäude rum gelaufen. Da hat sie gesessen. Sarah."
"Moment. Welche Sarah? Etwas die mit der du das erste Mal geschlafen hast?!"
"Ja genau die. Auf jeden fall haben wir dann ein bisschen geredet und so und dann kam sie zu mir Küsste mich."
"Und du hast den Kuss erwidert?"
"JA hallo?! Wer würde das denn nicht bei sonem Heißen Mädel? Also sie hat mich dann auf Klos gezerrt. Aufs Mädchenklo."
"Bitte was?"
"Ja schon richtig gehört. Ich sag’s dir das war so krass. Ich hätte nie gedacht dass ich das mal machen würde, aber wir haben’s aufm Schulklo getrieben. Ich wäre dir sehr dankbar wenn du es nicht Sandra oder jemand anderen erzählen würdest." Sie sah mich total schockiert an.
"Also, was sagst du dazu?"
"Was soll ich denn dazu sagen? Ich find´s scheiße du hast Gestern erst mit Sandra Schluss gemacht und schon vögelst du ne andere auch noch aufm Schulklo!"
"Ich weiß, also so ist es ja eigentlich auch nicht meine Art, also so Klo Sachen, aber ich weiß nicht ich konnte ihr nicht wieder stehen."
"Du weißt schon dass das Pervers ist?" Sie sah mich ziemlich skeptisch an.
"JA. Man ich finds doch selbst Pervers!" Wir sahen uns an und mussten anfangen zu lachen.
"Hat’s wenigstens Spaß gemacht?"
"Also, was glaubst du denn?"
"Keine Ahnung ich hab nicht mit die sondern mit Bill geschlafen!"
"Achso können wir ja nach holen!"
"Tom!!"
"War ja nur son Vorschlag. Also es war echt der Hammer. Der beste Sex den ich jeh hatte."
"Tom, du bist echt nicht normal!"
"Ich weiß doch, deswegen magst du mich doch!"
"Haste recht. Des war jetzt echt ne gute Ablenkung."
"Schlafen wir? Dann können wir nicht mehr drüber nachdenken."
"Nein, aber Träumen." Wir legten uns angekuschelt aneinander und schliefen ein.


Kapitel 20

Bill war jetzt schon fünf Tage im Krankenhaus. Michi und ich waren jeden Tag da. Wir durften auch immer zu zweit rein, was uns nur recht war. Heute sollte Bill von der Intensivstation auf die Normale verlegt werden. Als Michi und ich nach der Schule hingefahren sind war er bereits Verlegt worden. Nach langem suchen hatten wir ihn dann endlich gefunden. Er hatte ein Einzel Zimmer mit schönem Ausblick auf den Park vom Krankenhaus.
"Hi Schatz! Na wie geht’s?" Michi ging auf ihn zu und Küsste ihn.
"Hey Schatz. Na wie geht’s?" Auch ich ging auf ihn zu und wollte ihn Küssen.
"Sama, bist du jetzt schwul geworden oder was?"
"Och Schatz, ich hab dich doch nur vermisst!"
"Tom lass ihn, sonst kommt er sofort wieder auf die Intensiv!"
"Ach is unser Billy so schwach mit den nerven?" Ich setzte mich neben Bill und wurde schon in die Seite geboxt.
"Mann verstehst du nich mal spaß?"
"Doch, doch nur musst du mich ja nicht vor meiner Freundin so fertig machen!"
"Naja, du könntest dich ja auch wehren!"
"Auf welcher Seite stehst du eigentlich?"
"Na wenn ich so überlege...." ich sah sie durchdringend an und Bill zog sie an sich und gab ihr einen Kuss.
"Ey, da kann ich ja nicht Gewinnen!"
"Erzähl doch deine Klo Gesichte. Dann geht’s dir doch besser oder?" Ich sah Michi an und musste grinsen.
"Was denn für ne Klo Gesichte?!" Bill sah mich fragend an und nun musste ich richtig anfangen zu lachen.
"Also das ist am Montag in der Schule passiert!" ich fing an zu Erzählen und wartete nun auf Bills Reaktion.
"Man du bist echt krass weißt du das?!"
"Ich weiß. Aber alter des musst du auch ma machen. Des is voll Krass!" Bill sah fragend zu Michi, die mir einen Tödlichen Blick zu warf. Ich zwinkerte ihr zu.
"Bill, denk erst gar nicht dran. Mit mir ganz sicherlich nicht!!"
"Warum denn? Ich mein man soll doch immer mal alles ausprobiert haben oder nicht?!"
"Nein, nicht auf dem Klo. Meinet wegen können wir keine Ahnung was ausprobieren, aber nichts auf dem Klo verstanden!!"
"Also Bill, das würde ich dann ja mal volle Kanne ausnutzen!"
"Hmm, zu schade dass ich im Krankenhaus bin, findest du nicht auch Schatz!"
"Ihr seit heute voll Pervers wisst ihr das eigentlich!"
"Tja, du musst wohl warte bis du wieder zu hause bist Bruderherz!"
"Nicht nur das. Auch bis wir älter sind!"
"Was spricht denn dagegen jetzt schon so was wie Kamasutra auszuprobieren?"
"Tom, ich bin 13 und net 23!"
"Man kann nie früh genug anfangen Sache auszuprobieren!!!"
"Tom musst du nicht langsam wieder gehen?"
"Ihr wollt mich wohl loswerden?" Ich setzet meinen Schmollmund auf. Leider hilft der bei Bill nix!
"Tom. Ich hab dich echt verdammt lieb und ich liebe dich auch, als Bruder natürlich, aber ich würde jetzt gerne ein bissi allein sein."
"Ach soll ich etwa auch gehen?"
"Nein. Alleine mit DIR will ich sein!"
"Okay ich geh dann mal. Wir sehen uns dann Morgen okay!?"
"Fahrt ihr nicht nach Hamburg?"
"Was sollen wir denn in Hamburg ohne unseren Sänger?"
"Ja stimmt schon!"
"Also wir sehen uns dann Morgen. Ciao." Ich umarmte Bill und gab Michi Küsschen auf die Wangen.
Ich machte mich auf den Weg zu Georg. Wir wollten heute mal einen Männer Abend machen und in die Disse gehen wollten. Als ich bei Georg dann ankam entwickelte sich alles anders als geplant. Ich klingelte und Gustav sah mich ziemlich entnervt an.
"Alter, du siehst echt scheiße aus!" Begrüßte ich ihn.
"Man wenn du wüsstest, dann würdest du auch nicht besser aussehen als ich jetzt!"
"Wasen passiert?" Gustav führte mich ins Wohnzimmer und dort saß ein völlig verstörter Georg.
"Alter, du siehst ja noch beschissener aus als Gustav!"
"Naja, vielleicht liegt´s daran das ich gesehen habe wie Sandra mit Johnny, sonem behinderten 12. Klässler geknutscht hat!"
"Oh, das is scheiße! Und wie geht’s jetzt mit dir und Sandra weiter?"
"Ja ich mach da weiter wo wir aufgehört haben weißt du! Man Tom, ich hab sofort Schluss gemacht!"
"Naja, also ich hab mich entschlossen das ich keine festen Beziehungen mehr aufbaue!"
"Ach das sagst du jetzt schon. Du bist noch nicht mal 15!"
"JA, stimmt schon aber trotzdem."
"Gustav eins sag ich dir. Wenn die Richtige vorbei kommt, vergisst er was er hier gesagt hat und wird sie Heiraten!"
"Hmm, kann schon sein, nur woher will er wissen das es die Richtige ist wenn er sie nur Vögelt und dann nie mehr anruft?"
"Hey Leute, kommt schon so schlimm werde ich jetzt auch nicht sein. Ich werde die Mädels schon anrufen, also manche zumindest."
"Wie geht’s eigentlich Bill?"
"Och den umständen entsprechend. Er wurde heute von der Intensiv auf die normale verlegt. Kommt ihr morgen mit ins Krankenhaus?"
"Jor. Oder Georg?"
"Hmm."
"Gehn wir heute in die Disse, oda bleiben wir hier und gucken DVD´s!"
"Also, seit mir nicht böse, aber ich würde lieber hier bleiben und ein paar Horrorfilme sehen."
"Na dann bleiben wir hier." Gustav und ich gingen in die Küche holten Knabberzeugs, Cola und Red Bull.

°°°°°°°°Bills Sicht°°°°°°°°°

Michi lag in meinen Armen und fuhr mit ihrem Zeigefinger meine Brust ab.
"Man, das mit dem Arm ist echt scheiße. Ich kann überhaupt nix machen."
"Es tut mir echt leid."
"Ach quatsch. Das war alles nur die Schuld von Max. Wenn er so Gehirn apportiert wäre, wäre das nicht passiert."
"Aber eins Verstehe ich nicht. Warum hat er auf dich geschossen und nicht auf mich. Ich mein was hast du ihm getan?"
"Naja, ich denke mal das es mehr weh tut wenn man jemand verliert den man liebt, als wenn einem selbst irgendetwas passiert. Und weil wir ja in der Schule auch immer aneinander hängen und knutschen...."
"Okay ich verstehe."
"Weißt du eigentlich wie froh ich bin dich und Tom zu haben?"
"Ähm, ja weiß ich!"
"Nein. Ernsthaft. Wenn ihr zwei nicht wärt, dann glaub ich würde mir das hier alles schwerer fallen. Ich liebe dich!"
"Ich liebe dich auch." Sie fing auf einmal an zu weinen.
"Schatz, was ist los? Sag was bitte!"
"Ich muss kurz raus. Ich komm gleich wieder." Ich sah ihr hinterher. Was war los mit ihr? Sie war die ganze Woche schon so komisch. Genau wie Tom. Aber...nein. Das würden sie mir nicht antun. Nicht die wichtigsten Menschen in meinem Leben. Ich wartete, doch sie kam nicht mehr.
Das war jetzt zwei Wochen her. Heute wurde ich entlassen. Wir fuhren nach Hamburg um unser Album aufzunehmen. Tom und ich hatten Morgen Geburtstag. Ich war ein Frack. Sie hatte mir nur ein Brief geschrieben.

Hi mein Schatz,
Wenn ich dich noch so nennen darf nachdem was ich dir jetzt hier beichte.
Es tut mir alles so unendlich leid. Eins darfst du nie vergessen, ich werde dich immer Lieben. Egal was du von mir hälst. Genauso hoffe ich dass du mir und Tom verzeihen kannst. An dem Tag als du angeschossen wurdest, hab ich bei Tom geschlafen. Er hat mir Mut zu gesprochen. Ich will nicht sagen, dass ich nicht bei Verstand gewesen war, nein, denn das wäre gelogen. Ich wusste was ich tue, weshalb ich mich noch mehr dafür schäme was ich dir angetan haben. Du hast so jemanden wie mich nicht verdient. Erst die Sache mit den Drogen, dann wurdest du wegen mir angeschossen und dann hab ich deinen Zwillingsbruder und mein besten Freund geküsst. Ja Bill, du liest Richtig. Tom und ich haben uns geküsst und es...es bricht mir das Herz dich anzulügen. Dein Leben wird bestimmt besser sein wenn ich nicht mehr da bin. Bitte tu mir den gefallen suche nicht nach mir und vergess mich bitte nicht. Bitte Verzeih auch Tom und wenn es geht mir auch. Ich hoffe dass du Glücklich wirst, auch ohne mich. Ich für meinen Teil werde dich immer Lieben. Bill, du bist und wirst immer meine große und einigste Liebe sein. Ich hoffe dass du einen kleinen Teil deines Herzens für mich freilässt und niemand dort reinlasst. Ich liebe dich. Wenn du mir verzeihst sehen wir uns bestimmt wieder. Versuchs erst gar nicht bei meinem Handy. Ich leg dir die Simkarte dazu.

ICH LIEBE DICH

Als ich den Brief gelesen hatte musste ich anfangen zu weinen, genau wie sie. Das Blatt war an manchen Stellen gewellt. Tränen. Ich hab Tom angeschrieen geschlagen und geweint. Ich hatte ihnen beiden verziehen. Sie sollte zurückkommen, sofort. Ich brauchte sie.
"Bill kommst du mit noch was trinken?"
"Ähm. Eigentlich wollte ich..."
"Nein. Du kannst dich nicht immer nur verkriechen. Du kommst mit und lenkst dich jetzt ab das Leben geht weiter." Gustav hatte Recht. Wir machten uns auf den Weg durch Hamburg um eine Kneipe zu suchen. Gustav war immer noch mit Sabs zusammen. Sie war auch geschockt das sie weg war aber sie machte weiter. Anscheinend störte sie es nicht wirklich. Tom war auch fertig gewesen. Er hatte sie sogar zum Bahnhof gebracht. Wir gingen in eine Karaokebar.
"Bill was willst du trinken?"
"Ähm Red Bull."
Nach ein paar Minuten kamen Georg und Gustav mit 4 Red Bull zurück.
"Man, ich kann noch gar nicht glauben das wir ein Album aufnehmen!" Tom´s Augen Strahlten Richtig vor Freude.
"Jo, ich auch nicht!"
"Leute versprecht ihr mir was?!" Alle sahen mich an.
"Was denn?" sagten die drei wie aus einem Mund.
"Wenn das Album, nun sagen wir nicht so erfolgreich wird, dann bleiben wir auf jeden fall eine zusammen ja?"
"Mensch Bill. Wir werden immer eine Band bleiben, egal was passiert. Auf uns, das Album..." Georg stoppte und sah auf die Uhr "Und auf euch. Alles Gute zum Geburtstag."
"Ja, auch alles gut von mir!"
"Auf uns!" Wir stießen zusammen an. Um zwei waren wir im Hotelzimmer.
"Du vermisst sie oder?"
"Ach quatsch Tom. Überhaupt nicht!"
"Bill, mir geht’s auch nicht gut seit dem sie weg ist, aber das Leben muss weiter gehen."
"Ich weiß. Aber wie würdest du dich denn fühlen wenn deine Freundin einfach abhaut und nix weiter als einen Brief zurück lässt."
"Ähm Bill. Ich hab da noch was für dich." Er ging an seine Tasche und gab mir eine Schmuckschatulle.
"Ein Ring? Von wem?"
"Machs auf!" Ich machte ihn auf und sah einen Silbernen "Verlobungsring" mit einer Karte dabei.

Alles Gute zum Geburtstag Schatz
I)ich Liebe dich

"Oh mein Gott. Seit wann hast du den?"
"Sie hat ihn mit gegeben als ich sie zum Bahnhof gebracht hatte. Warum?"
"Hat sie dir auch was geschenkt?"
"JA!" Er zeigte auf sein Piercing.
"Der ist mir ja noch gar nicht aufgefallen. Cooler Ring."
"Ja hab ich auch eben erst rein gemacht." Wir machten uns fürs Bett fertig und legten uns schlafen als um kurz vor drei mein Handy Klingelte. Etwas genervt ging ich dran.
"Wahrscheinlich wieder Sabs, die wissen will was Gustav macht." Lachte Tom. Sabs rief seit an paar Tagen immer bei mir, Georg oder Tom an um zu wissen was Gustav machte. Nummer unterdrückt.
"Hallo?!"
"Hey Bill, ich bin’s!" Mir wäre fast das Handy runter gefallen.
"Michi? Hey wie geht’s dir?" Tom drehte sich um und formte den Mund zu Michi. Ich nickte. Es breitete sich auf unseren Gesichtern lächeln auf.
"Ähm, ja es geht. Ich wollte euch nur alles gut zum Geburtstag wünschen."
"Ähm danke."
"Hat Tom dir den Ring gegeben?"
"JA. Der ist echt krass ich weiß gar nicht was ich sagen soll." ich sah mir den Ring genauer an und entdeckte dir Gravur.
"Michi, bitte komm zurück ich brauch dich, Tom brauch dich auch!"
"Bill nein. Zumindest jetzt noch nicht."
"Michi ich hab dir verziehen und Tom hab ich ebenfalls verziehen, bitte."
"Bill. Bitte es ist mir nicht leicht gefallen diesen Entschluss zu treffen. Gibst du mir bitte noch Tom?!"
"Du hast immer einen Platz in meinem Herz. Ich liebe dich."
"Ich dich auch."
Ich gab Tom das Handy. Er redete fröhlich drauf los. Nach ner halben stunde legte er dann endlich auf.
"Nacht Bill."
"Nacht Tom." Wir machten das Licht aus. Ich probierte zu schlafen. Es klappte aber nicht ich musste immer an das Telefonat denken und spielte an dem Ring rum.



Kapitel 21

°°°°°°°°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°°°°°°°°°

Heute ist der 1. September 2005. Tom und Bill hatten heut Geburtstag. Sie waren wirklich berühmt geworden und Bill sah besser aus denn jeh. Ich wohnte jetzt schon ein ganzes Jahr in Frankfurt. Mit einer meinen Besten Freundin kaufte ich mir wirklich alles über Tokio Hotel. Als ich sie das erste Mal auf Viva gesehen habe traf mich der schlag. Ich hatte nur mit halbem Ohr hingehört als sie angekündigt worden sind. Als ich dann auf den Fernseher sah und Bill sah, viel mir fast Hörer aus der Hand. Sie hatten ihren Namen geändert. Bill hatte ein Tattoo! Aber sonst sahen sie immer noch gleich aus. Ich stieg aus dem Bett und sah neben mich. Fabi lag neben mir und schlief noch tief und fest. Wir waren seit knapp zwei Wochen zusammen. Ich fischte mein Handy aus der Jacken Tasche und wählte Bills Nummer.
"Der gewünscht Gesprächspartner ist vorüber gehend nicht erreichbar. Bitte versuchen sie es zu einem Späteren Zeitpunkt"
War ja klar. Sie haben bestimmt neue Nummern. Ich wählte von ihnen zu Hause die Nummer.
"Kaulitz."
"Hallo Simone, hier ist Michi"
"Michi? Hey wie geht’s dir denn so?"
"Ähm ja ganz gut. Entschuldigung wenn ich jetzt so Plump frage, aber könntest du mir bitte die neuen Nummern von Bill und Tom geben?"
"Naja weißt du die Sache ist. Ich soll sie nicht weiter geben. Aber ich kann ihnen sagen das du angerufen hast?!"
"Ähm ja klar. Sag ihnen Bitte das ich sie lieb habe und alles gute zum Geburtstag. Ach und sag ihnen auch dass ich stolz auf sie bin!" Ich hatte Tränen in den Augen und meine Stimme war brüchig.
"Okay. Aber du kannst mir ja deine Nummer geben dann geb ich sie den Jungs weiter." Ich überlegte kurz warum eigentlich nich?!"
"Hast du was zu schreiben?" Ich sagte ihr die Nummer und legte auf.
"Mit wem hast du telefoniert?" Ich sah zu Fabi der mich anschielte.
"Mit ner alten bekannten." Ich hatte nix erzählt über meine Vergangenheit, nein, warum denn auch. Die Leute ging das alles nix an. Ich legte mich wieder zu Fabi ins Bett und hatte die ganze Zeit mein Handy im Auge.
"Was machen wir heute" unterbrach er die Stille.
"Ich bin mit Jenny verabredet."
"Und was soll ich machen?" Er sah mich mit seinem Dackelblick an.
"DU hast doch auch Freunde oder nicht?“ Ich wurde zickig.
"Okay, is ja gut werd nich gleich zickig!" Ich ging ins Bad und machte mich fertig. Mich machte es fertig den Jungs noch nicht mal persönlich zu Gratulieren. War es damals wirklich die richtige Entscheidung gewesen? Bill hatte an seinem letzten Geburtstag gesagt er hatte mir verziehen. Warum bin ich nicht damals zurück nach Magdeburg. Jetzt hatte er bestimmt eine neue Freundin von der nur Tom, Gustav und Georg wussten. Nach ner halben Stunde ging ich wieder aus dem Bad und hörte wie Fabi nur meinte.
"Okay Tschüss."
Ich kam rein und sah wie er gerade auf legte. MEIN HANDY.
"Wer war das?"
"Irgend so ein Bill." Bill? Und Fabi ist dran gegangen.
"Was hast du ihm gesagt?" Ich schrie ihn Richtig an.
"Nix nur das du keinen Bill kennst und das er nicht mehr anrufen soll."
"SAMA SPINNST DU TOTAL. WAS GEHST DU EINFACH AN MEIN HANDY UND SAGTS DANN AUCH NOCH DAS ER NIE MEHR ANRUFEN SOLL!"
"ENTSCHULDIGE MAL. ICH BIN DEIN FREUND!"
"NA UND!? WAS JUCKT MICH DAS? DAS IST MEINE SACHE. DU KANNST NICHT EINFACH AN MEIN HANDY GEHEN UND DIR WILDFREMNED LEUTEN SAGEN DAS SIE NIE MEHR ANRUFEN ZU BRAUCHEN! UND EINS SAG ICH DIR! DU BRAUCHST DICH AUCH NIE MEHR BEI MIR ZU MELDEN!" Ich packte meine Sache und war weg. Als ich zu Hause war schmiss ich mich aufs Bett und fing an zu weinen. Bill, bitte ruf noch mal an. Bitte. Doch mein Handy blieb für den Rest des Tages still. Am Abend bin ich dann mit Jenny ins Kino gegangen. Als ich wieder zu hause war hatte ich Bill ganz vergessen. Ich wachte morgens auf und ging runter zu meiner Tante.
"Na wie war’s gestern?"
"Ich hab mit Fabi Schluss gemacht?"
"Warum das?"
"Er ist an mein Handy gegangen und hat einem alten Freund von mir gesagt dass er nie mehr anrufen soll und dass ich keine Bill kenne!"
"Oh, aber ist das nicht ein wenig übertrieben?" Ich biss in mein Toast und überleget.
"Nein."
"Naja das ist deine Entscheidung. Ich muss jetzt Arbeiten gehen. Du bist spätestens um 11 zu Hause. Hab dich lieb!" Sie gab mir ein Kuss auf die Stirn und schon war sie weg. Gerade kam mein Cousine rein. Er war ca 1,90m, blaue Augen, Blond und er hatte einen Bräunlichen teilt. Also ein Typ auf den die Mädels fliegen. Er war schon 17 und ging auf dieselbe Schule wie ich. Nur er war 12 und ich kam jetzt in die 9. Hier in Frankfurt kam ich auf die Riedschule und wurde in die Hauptschule gesteckt.
"Morgen! Mum schon weg?"
"Ja eben gerade. DU siehst echt übermüdet aus!"
"Kam ja auch erst um 5 nach Hause und jetzt haben wir..." er sah auf die Uhr "...was? 10? Ich geh wieder pennen!"
"Gute Nacht!"
"Jor werd ich haben!" Ich ging in mein Zimmer und ging in MSN. 83 Leute und nur 5 waren on. Na wenigstens war Jenny dabei. Ich schrieb sie an

hi süzze, na wie gehtzz

gut un selbst

geht geht. was machste heut?

ähm kp. wollen wir Schwimmbad?

jor. um 12 im enkheimer?

jor. und hat sich FAbi gemeldet?^^

nöö, is mir aba auch recht so. muss off sehen uns dann um 12 cucu hdgdl michi

cucu lieb dich ;-)

Ich ging off und ging hoch in mein Zimmer und machte Musik an. Green day. Und sofort musste ich wieder an Bill denken, als auf einmal mein Handy klingelte. Nummer unterdrückt. Ich wollte es gerade weglegen, als ich mich doch unentschlossen hatte. Eigentlich ging ich nie ran wenn ich die Nummer nicht kannte.
"Hallo?"
"Michi?"
"Jah?" War das etwa
"Hi ich bin´s Bill!"
"Bill. Hey wie geht’s dir so?"
"Ähm ja gut, gut und selbst!"
"Ja jetzt wieder gut!" Oh hatte ich das eben gesagt? Egal was so schlimm daran. Ich liebe ihn doch immer noch.
"Ja, also wie soll ich das denn jetzt verstehen?" Sagte er mit Fröhlichkeit in der Stimme. Ich konnte mir so richtig vorstellen wie er am anderen Ende der Leitung anfangen musste zu grinsen.
"Na, so wie du´s verstanden hast."
"Okay, danke fürs Kompliment. Ich hatte gestern schon mal angerufen aber da ist so ein Typ...."
"Ja, das war mein Freund und seit gestern mein Ex."
"Warum seit gestern dein Ex?"
"Naja, er ist einfach an mein Handy hat mit dir getelt und er soll einfach nicht meinen alten freunden, altem Freund, sagen das sie nicht mehr anzurufen haben!"
"Achso und....."
"Auch wegen dir. Ich liebe dich. Wie schon in meinem Brief geschrieben habe."
"Also du hattest ja auch geschrieben, das wenn ich dir verziehen habe das wir uns wieder sehen werden. und naja das hab ich. Schon lange und du hast nicht nur ein Stück meines Herzens, dir gehört mein herz!"
"Bill, ich muss dich wieder sehen. So schnell es geht. Ich kann es nicht mehr ertragen ohne dich zu sein!"
"Wo wohnst du denn jetzt eigentlich?"
"In Frankfurt!"
"Also für Frankfurt ist im Moment nix geplant, aber du kannst ja auch so Mal vorbei kommen. Wir sind dieses Wochenende bei Dome in Erfurt."
"Okay ich frag nachher meine Tante okay? Aber ich denk mal schon dass ich kommen kann!"
"Ich freu mich schon drauf!"
"BBBBIIIIILLLLLLL!! Wer is da dran verdammt?!" Ganz klar Tom
"Gib ihn mir mal bitte."
"Hallo?"
"Hey Tom!"
"Michi. Hey süzze wie geht’s dir?"
"Gut un selbst."
"Echt geil, ich denke mal dass du uns immer im Fernsehen und Zeitung siehst?"
"Jor so ab und zu." Log ich. Ich hatte so ziemlich alles was ich über die Jungs finden konnte.
"Ich komm dieses Wochenende vielleicht auch nach Erfurt zum Dome, Bill hat mich eingeladen."
"Wow, das wäre echt geil ich freu mich schon. Hey wir müssen los. Ich ruf dich wieder an oder Bill halt. Hab dich lieb."
"Ich auch." Tom gab mir noch mal Bill.
"Also ich ruf dich dann noch mal an okay. Ich liebe dich Ciao."
"Okay. Ich dich auch. Ciao" Das Ciao hauchte ich ziemlich sexy in den Hörer. Glücklich lies ich mich aufs Bett fallen. Hatte Bill eben echt gesagt ich lieb dich? Ich blieb noch ein paar Minuten liegen, als ich mich dann fertig machen musste.

Kapitel 22

Das mit Dome wurde leider nix. Ich war zwar da, hab ihn aber leider nicht zu Gesicht bekommen außer auf der Bühne. Bill und ich telefonierten jeden Tag vor dem schlafen gehen. Zu Weihnachten hatte ich eine Konzertkarte für Tokio Hotel geschenkt bekommen. Ich ging mit Sevgi aufs Konzert. Heute war es soweit. Wir schwänzten extra die Schule. Um 12 Uhr waren wir schon vor der Halle. Wir bekamen Bändchen. Ich war 171. Wir Unterhielten uns mit ein paar anderen Mädchen und freundeten uns richtig an. Als wir dann endlich rein gelassen worden sind, waren wir Inder 2 Reihe. Blog 27 kam als erste. Sie wurden radikal ausgebuht und so was. Es war so was von verdammt warm das ich fast Kollabiert wäre. Dann ging es endlich los und ich sang wie alle anderen mit. Nach ca. 90 min war das Konzert vorbei. Alle gingen nach Hause außer ich und zwei andere Mädchen wir gingen zum hinter Ausgang. Nach ner halben Stunde sind die Mädchen gegangen. Doch ich blieb dort. Eine Stunde hatte ich gewartet dann endlich kamen sie. Bill kam hinter sonem Schrank von Bodyguard raus. Tom lief neben ihm und Gustav und Georg dahinter. Ich ging langsam auf sie zu, hatte aber angst vor diesem Schrank der mir einen bösen Blick zu warf. Alles vier Blickten zu Boden. Tom sah zu mir und musste so breit anfangen zu grinsen, dass ich auch anfangen musste zu lachen. Er kam auf mich zu gerannt, was ziemlich lustisch aussah mit seinen Baggys. Wir fielen uns in die Arme. Nun kamen auch die anderen. Ich wollte Tom gar nicht mehr los lassen. Er hatte mir schrecklich gefehlt. Danach kam Gustav und dann noch Georg. Ich hatte schon Tränen in den Augen als dann Bill vor mir stand. Er war riesig geworden. Er lächelte mich an. Mit seiner neuen Frisur sah er noch besser aus. Das hatte ich ihm auch schon ziemlich oft gesagt.
"Hi"
"Hi" Langsam kam er auf mich zu. Wir standen genau voreinander. Ich spürte seinen Atem auf meinem Gesicht.
"Ich hab dich vermisst." Er nahm mich in den Arm. Es war nicht wie erwatet, das wir angst hatten, nein es war wie früher. Genauso viel Liebe und Geborgenheit wie früher, wenn nicht noch mehr als damals. Ungewollt wurden wir auseinander gerissen. Dieser verdammte Schrank.
"Wir müssen los!"
"Okay, kommst du Michi?!" Der Schrank sah mich prüfend an.
"Nein geht nicht!"
"Und ob!" Bill und Tom nahmen mich an die Hand und zogen mich mit in den Van. Der Schrank gab sich geschlagen und stieg auch ein.
"Michi wir haben dich vermisst warum bist du eigentlich damals einfach so abgehauen?" fragte Georg.
"Ja die beiden haben nie was darüber gesagt!"
"Na, dann würd ich sagen hat das seine Gründe!"
"Och Michi jetzt sei nicht so und sag’s uns. Nöööö. Wie geht’s euch denn so?"
"Oh man, ihr seit voll unfair wisst ihr das eigentlich? Naja, wie soll’s mir gehen. Lauter Mädels und Musik machen. Was will man mehr?"
"Typisch. nur Frauen im Kopf Georg."
"Tja, ich bin halt ne tolle Partie findest du nicht?" Er sah mich Zucker Süß an. Ich sah zu Bill der einen Arm um mich legte.
"Na, Bill ist da besser ne?!"
"Ach kommt. Ihr kommt alle nicht gegen mich an. Ich bin doch wieso der größte!" Wir sahen Tom alle etwas komisch an und fingen an zu lachen.
"Ja, wers glaubt wird selig. Wer nicht auch." Gustav lebte noch. Wir waren dann auch schon am Hotel und stiegen aus. Wie zu erwarten war standen ein paar Fans hier. Fünf Mädels. Nach ein paar Autogrammen, Fotos und tödlichen Blicken die mir zu geworfen worden sind gingen wir rein und die Jungs Checkten ein.
"Nacht Leutzz."
"Gute Nacht"
"Nacht!"
"Schlaft gut." Jeder ging in sein Zimmer und ich ging mit Bill in seins. Ein Doppel Bett. Ich setzte mich aufs Bett und sah unsicher zu Bill. Er wusste wohl auch nicht so recht was er jetzt tun oder sagen sollte. Ich stellte mich wieder vor hin und er nahm mich in den Arm. Man wie hatte ich das vermisst.
"Ich hab dich vermisst!" Hauchte er mir ins Ohr. Ich schmiegte mich näher an ihn.
"Bill es tut mir alles verdammt leid. Ich wollte das eigentlich nicht. Nur ich war so verzweifelt."
"Schht. Mir ist es egal warum du abgehauen bist, außerdem weiß ich ja den Grund. Alles was für mich nur gerade zählt ist das du wieder bei mir bist. Hier in meinen Armen und das wir wieder zusammen sind!" Er sah mir in die Augen. Es war keine Lüge in seinen Augen. Er war wirklich Glücklich dass ich wieder da war.
"Also sind wir wieder zusammen?" Ich blickte ihn fragend an. Er kam auf mich zu und Küsste mich.
"Das heißt dann wohl ja?!" Er nickte. Wir gingen Küssend aufs Bett. Er lag auf mir und streichelte mich.
"Du weißt gar nicht wie ich dich und deine Berührungen vermisst habe." Ich hob meine Hüfte und schmiegte mich an ihm.
"Ich liebe dich." Ich zog Bill langsam das T-Shirt aus. Bill zog mich auf und setzte mich auf seine Beine. Seine Hände glitten an meinem Oberkörper hinunter und unter mein T-Shirt. Er streichelte mich am Rücken und zog mein T-Shirt aus. Wir ließen uns zurück ins Bett fallen und küssten uns weiter. Wir schliefen Glücklich zusammen ein.
Als ich am Morgen aufwachte sah ich auf die Uhr.
"Fuck 10.30Uhr" Ich hatte schon zwei Stunden verpasst. Also warum dann noch die mühe machen zurück nach Enkheim zufahren? Ich sah neben mich. Bill war weg. Ich stieg aus dem Bett und ging ins Bad. Als ich in den Spiegel sah musste ich lächeln. Bill hatte mit Kajal an den Spiegel seine neuen Handynummer geschrieben und ich liebe dich ruf mich heute Abend um 11 an.
Ich ging Duschen. Danach ging ich zurück und holte mir mein Handy. ich speicherte die Nummer und schrieb ihm sofort eine SMS

Hey Schatz,
schade dass wir uns heute Morgen nicht mehr gesehen haben!! Ich bin so froh dass wir uns wieder zusammen sind. Wann sehen wir uns wieder? Ich vermisse dich jetzt schon. Danke für die Liebe Nachricht. Ich liebe dich

Kaum zwei Minuten später kam eine SMS zurück.

Hey Schatz,
ja find ich auch schade, aber ich hatte dich ja noch gesehen ;-) Wollte dich nicht wecken, sahst so süß aus wie du da geschlafen hast! Ich weiß nicht wann wir wieder nach Frankfurt kommen, aber so wies aussieht die nächste Zeit wohl nicht mehr. Entweder du kommst am Wochenende da hin wo wir sind oder, wir sehen uns erst in den Ferien wieder, was ich glaub ich nicht aushalten würde. Besonders weil wir jetzt wieder zusammen sind. Und wegen der Nachricht. Glaubst du wirklich ich würde einfach so gehen? Ich liebe dich !!!!!!!!

Ich legte mich ins Bett und schrieb zurück

Also um ehrlich zu sein, nein. Ich wusste dass du nicht einfach so gehen würdest. Ich hoffe du hast ein schlechtes Gewissen! Wegen dir hab ich jetzt 2mal hinter einander die Schule geschwänzt! Also wenn das so ist dann weiß ich ja jetzt schon auf was ich immer sparen muss. :-) Ich lieb dich

Ich machte fertig und machte mich auf den Weg nach Hause. Den ganzen weg Heim hörte ich "Rette mich".
"Sag mal spinnst du etwa?" Als ich rein kam schrie mich meine Tante erst mal an.
"Wo warst du dich Nacht? Und gestern und heute warst du nicht in der Schule! Ich hab deinen Eltern noch nix gesagt weil ich warten wollte bis du mir das alles erklärst!" Shit. Das hatte ich völlig vergessen. Ich sah auf mein Handy, er hatte noch nicht zurück geschrieben.
"Naja gestern hatte ich geschwänzt wegen dem Konzert und zu Hause war ich nicht weil Bill mich mitgenommen hatte."
"Moment mal. Du warst mit dem begehrtestem Jungen in einem Hotelzimmer?"
"Naja das hört sich jetzt vielleicht scheiße an nur. Es ist so. Ich kenne die Jungs schon fast mein ganzes Leben lang. Und wegen den Twins bin ich damals auch aus Magdeburg weggezogen. Ich war mit Bill zusammen und er wurde angeschossen. Ich war so am ende das ich dann Tom geküsst hatte. Ich hatte es nicht ausgehalten Bill weiter zu sehen. Und naja als ich dann heute wach geworden bin war’s schon 10 oder so und das hätte sich nicht mehr gelohnt. Ich hätte mehr als ne Stunde gebraucht um in die Schule zu kommen und da ich keine Schulsachen dabei hatte, hätte ich erst heim gemusst um Schulsachen zu holen und...."
"Okay. Du weißt schon dass das aber nicht okay ist einfach so die Schule zu schwänzen?"
"Ja, natürlich. Es war ja auch ein besonderer Anlass. Ich verspreche dir dass es nicht mehr vorkommt."


Kapitel 23

Heute hatte ich meine letzte Prüfung, Englisch. Mathe hatten wir am Mittwoch geschrieben und Deutsch am Montag. Ich hatte richtig schiss davor. Ich hatte zwar in Englisch immer eine 2 gehabt, aber sone Abschlussprüfung ist dann doch was anderes als nur ne normale Arbeit. Die Tür wurde aufgemacht und ängstlich gingen wir rein. Keven war bekifft, genau wie Dominick. Man wie konnte man jetzt noch Kiffen? Naja die sind ja wie so immer High. Nach zwei Schulstunden hatte ich es dann endlich geschafft und lief mit ein paar Freunden an die U-Bahn. Thema des ganzen Weges, Englisch. Ich hatte mich raus gehalten, ich hatte keine Lust jetzt darüber zu reden. So schwer war das gar nicht, ich hab’s mir schlimmer vorgestellt. Ich verabschiedete mich von ihnen und stieg in meinen Bus ein. Als ich dann zu Hause war, war meine Tante noch da.
"Und wie is es gelaufen?"
"Oh so olala. Ich denk ma dass ich die auch bestanden habe. Hab’s mit echt schwerer vorgestellt."
"Was kam den alles vor?"
"Also, ein Text lesen und dann fragen dazu beantworten. Dann hat uns jemand ein Text vorgelesen und dann sollten wir dazu auch noch Fragen beantworten und dann noch ein eigenen Text schreiben."
"Hast du das alles hinbekommen?" Ich biss in einen Apfel und kaute genüsslich drauf rum.
"Jah geht das mit dem Text war schon etwas schwerer. Du ich muss hoch meine Sachen packen. Ich fahr heut zu Bill und den anderen."
"Okay viel spaß dann. Ich muss jetzt auch los. Wir sehen uns dann am Sonntag?"
"Jor. Bis dann." Ich ging die Treppen hoch und schmiss mich aufs Bett. Ich war jedes Wochenende zu Bill und den anderen Gefahren. Ich hatte kein Geld für was anderes mehr. Bill bezahlte mir zwar auch manchmal die Tickets, aber trotzdem musste ich jeden Cent sparen. Um zwei war ich schon im Zug in Richtung Hamburg. Nach vier Stunden (Keine Ahnung ob das stimmt?) stieg ich dann aus und stieg in den schwarzen Van der mich wie gewohnt abholte. Wir fuhren ins Hotel, leider waren die Jungs gerade im Studio. Ich bekam den Schlüssel für Bills Zimmer. Als ich oben an kam staunte ich nicht schlecht. So ein krasser Ausblick über Hamburg, bei Nacht wäre das sicher der Hammer. Das Zimmer war riesig. Ich ging ins Bad und bekam den Mund gar nicht mehr zu. Eckbadewanne so groß wie für fünf Personen. Extra Dusche mit rießem Duschkopf und ein genauso großer Spiegel hinter dem noch größeren Wachsbecken. Alles war in Weiß gehalten und mit Goldener Farbe umrandet. In dem Zimmer war alles größer und besser denn jeh. Man sah jedes Mal wie die Hotels immer besser und nobler wurden. Plötzlich spürte ich wie mich jemand von hinten umarmte.
"Is echt der Hammer oder?!"
"Ja, das ist echt krass, besser als die ganzen anderen und in letzter Zeit hab ich viele Hotels gesehen! Zwar nicht so viele wie du aber trotzdem viele!"
"Ich hab dich vermisst!" Ich drehte mich um und er sah ziemlich übermüdet aus. Ich gab ihm einen Kuss und umarmte ihn.
"Ich dich auch. Du siehst ziemlich müde aus!"
"Jo, bin ich auch. Hab gestern gar nicht geschlafen. Aber zum Glück hab ich das ganze Wochenende jetzt frei." Er grinste wie ein Honigkuchenpferd.
"Das ganze Wochenende? AHHH wie geil ist das denn?" Ich fiel ihm um den Hals.
"Das ganze Wochenende nur für uns! Ja das ist richtig geil und dazu noch so ein geiles Hotel und sooo ein großes Bett!"
"Bill! Also willst du das ganze Wochenende nur im Bett verbringen und schlafe?"
"Also an schlafen hatte ich da weniger gedacht. Also ich hab mir das alles so vorgestellt. Das wir das Wochenende ganz Romantisch verbringen und dann mal wieder du weißt schon. Ich mein lang genug sind wir ja zusammen und außerdem haben wir´s ja auch schon einmal gemacht." Ich sah Bill schockiert an.
"Schatz, das kann man doch nicht Planen. Also das mit der Romantik und so schon, aber wenn du dann meinst wir könnten doch mal wieder, dann fühl ich mich unterdruck gesetzt und das wäre dann doch auch nicht schön oder?" Er sah mich nachdenklich an musste dann aber doch anfangen zu lachen.
"Hast Recht. Wir lassen das Wochenende einfach auf uns zu kommen."
"BBBBBBBBIIIIIIIIIIILLLLLLLLLLLLL. Tür auf!"
"Nein keine Lust auf euch!"
"Bill komm schon, ich weiß Michi kommt heute, aber wir können doch vorher noch mal was machen!" Ich mochte die drein wirklich, aber heute nervten sie. Ich sah bettelnd zu Bill. Er verstand den Hinweis und ging auf die Tür zu. Er riss sie auf und ich sah einen strahlenden Tom und einen nicht weniger strahlenden Gustav neben ihm. Bill machte die Tür soweit auf das sie mich sahen.
"Achso, na dann." Tom kam rein und umarmte mich genau wie Gustav.
"Also, wir wünschen euch dann mal viel spaß!" Gustav ging zwinkernd raus und bekam von Bill eine aufm Hinterkopf geschlagen.
"Au, für was war das denn?"
"Dafür das du die Wahrheit gesagt hast!" Gab Tom frech als Antwort und fing sofort ein bösen Blick von Bill ein. Er knallte die Tür zu und kam auf mich zu. Er legte seine Arme um meine Hüfte.
"Also, wo waren wir stehen geblieben?"
"Ich weiß nicht, aber ich glaube du wolltest gerade Musik an machen und dann ins Bad gehen um die Wanne voll zu machen, mit ganz viel Schaum."
"Hmm. Also das wollte ich eigentlich nachdem hier machen!" Bill gab mir einen Kuss das ich einfach nicht anders konnte als ihn zurück zuhalten als er sich gerade von mir lösen wollte. Er hob mich am Arsch hoch und trug mich ins Bad. Er setzte mich nebens Wachsbecken und wir lösten uns voneinander. Er lies Wasser ein laufen und macht ein Duschbad rein. Er ging wieder ins Schlafzimmer und machte Musik an. Sofort kam Green Day mit Wake me up when September ends.
"Was sind da noch für Lieder drauf?"
"Nur so langsame und Romantische." Er kam mit meinem Bikini in der Hand auf mich zu.
"Wo haste den denn jetzt schon wieder her?"
"Na woher wohl?" Er ging raus und ich zog mich schnell um. Bill kam wieder rein. Er hatte nur noch seine Shorts an, seine Ringe und eine Kette. Ich ging auf ihn zu und nahm die Kette zwischen die Finger. Es war mein Ring drum den ich ihm Geschenkt hatte. Ich sah Bill mit einem lächeln an.
"Dachtest du ich würde ihn wegschmeißen oder nicht bei mir haben?!"
"Naja ich dachte halt, weil wir kein Kontakt mehr hatten und so.."
"Na, aber das war ein Geschenk von dir und außerdem, wenn du schon so was eingravieren lässt." Ich drehte den Ring und las mir die Gravur durch. Er schloss seine Hand und meine. Ich sah ihn an. Er hatte so ein Glanz in den Augen. Sie strahlten Freude aus. Er zog mich in die Wanne.
"Scheiße ist das heiß!"
"Och nö, ich will da jetzt nicht rein wenn das so heiß ist!" Er zog mich jetzt auch rein.
"OH. Heiß, heiß, heiß......."
"Schatz ich weiß das ich heiß bin das brauchst du mir nicht zu sagen!"
"Hahaha!" Er legte sich in die Ecke und ich mich auf ihn. "Warte kurz." Er stieg wieder aus und holte über ein Dutzend Kerzen. Er machte das Licht aus und kam zurück in die Wanne. Wir Küssten uns die ganze Zeit. Ich lag bei Bill im linken Arm und seine Rechte hatte er unter meinem Hintern platziert. Ich hatte meine Rechte Hand in seinem Nacken damit er ja nicht auf die Idee kam aufzuhören. Das Wasser wurde kalt und wir stiegen aus. So Nass wie wir waren gingen wir in Richtung Bett und ließen uns drauf fallen. Wir Küssten uns und Bill öffnete mein Oberteil. Seine Nassen Haare tropften auf meinen Mittlerweile trockenen Körper. Mein Körper Bebte vor Erregung. Ich konnte nicht anders und fing an ihm am Hals abwärts weiter zu Küssen. Ich war an seinem Bauchnabel angelangt und verpasste ihm einen Knutschfleck. Meine Hand wanderte dabei immer weiter, Stück für Stück an den Bund seiner Shorts. Ich ließ meine Hand rein gleiten und fuhr an seinen Oberschenkeln lang. Ich zog ihm jetzt die Shorts aus und Küsste mich wieder nach oben. Wir Küssten uns weiter. Ich merkte gar nicht wie er mein Höschen auszog. Wir drehten uns sodass er auf mir lag. Er fing an sich rauf und runter zu Bewegen.

°°°°°°°°°°°°°°Bills Sicht°°°°°°°°°°°°°

Am Morgen wachte ich erst um 14 Uhr auf. Ich griff nachdem Telefon und bestellte Mittagessen für uns zwei aufs Zimmer. Ich suchte meine Shorts und stellte mich vor die Tür damit der Portier nicht klopfen musste, da Michi nicht geweckt werden sollte.
Als ich da stand kam aus Tom´s Zimmer ein Braunhaariges Mädchen. Sie hatte gelockte Haare, einen Minirock der kaum kürzer ging, ein Oberteil, was man auch als Servierte bezeichnen konnte. Ich sah wie Tom aus seinem Zimmer kam und so breit grinste das es bestimmt wehtat. Er kam auf mich zu und lehnte sich an die gegenüberliegende Wand. Das Mädchen drehte sich um und warf Tom einen Luftkuss zu. Ich musste anfangen zu lachen da es zu witzig war.
"Chantal." Ich sah Tom an der ihr zum Abschied winkte.
"Stroh dumm aber verdammt gut im Bett!"
"Oh Tom. Siehst du sie wieder?"
"Hmm, nöö denke nicht!"
"War ja klar."
"Wir müssen wieder in Urlaub. Vielleicht nach Miami. Zwei Wochen." Ich sah Tom verwundert an.
"Wie kommst du auf Urlaub? Wir hatten doch erst Urlaub. Nichts das ich was dagegen hätte wieder in Urlaub zu fahren, aber wieso gerade jetzt?"
"Na, einfach so." In diesem Moment kam der Portier und stellte das Essen neben das Bett.
"Also soll ich mit den anderen darüber reden?!"
"Jo tut das. Am besten am 11.7.!"
"Okay. Ich geh dann mal. Viel Spaß."
"Den hatte ich heute Nacht schon." Ich drückte dem Portier 5€ in die Hand und ging zurück ins Zimmer.
"Lass die Sau raus, du Hengst!" Ich drehte mich wieder um und sah Tom ein wenig verwirrt an.
"Um die Sau raus lassen zu können muss dann aber auch Michi mitmachen. Und eigentlich bin ich nicht so das ich auf SM stehe und Michi erst recht nicht, zum Glück." Ich ging zurück ins Zimmer und Küsste sie ganz zärtlich wach.
"Morgen Schatz." Begrüßte ich sie.
"Morgen." Hauchte sie.
"Hab Mittagessen bestellt."
"Hmm. Was gibt’s denn?"
"Also wir hätten erst mal Hähnchen Flügel mit Pommes, ja und dann hörts jetzt auch schon auf außer dann noch Nachtisch.
Wir verbrachten das Wochenende zusammen im Hotelzimmer. Am Sonntag war es dann soweit wieder Abschied nehmen. Wir saßen alle fünf im Van als Georg mit Urlaub anfing. Ich hatte es ganz vergessen zu erzählen von unserem Vorhaben.
"Also Michi kommst du mit?"
"Hmm, ich weiß nicht. Wenn Bill mich nicht mal fragt dann weiß ich ja nicht....."
"Sry Schatz ich hab’s nur vergessen zu erzählen. Ich mein das Wochenende war einfach zu geil und da ist das eben so untergegangen." ich gab ihr einen Kuss als Entschuldigung.
"Also am 11.7? Okay muss nur nach Geld fragen. Aber sonst ja."
"Na, wenn du nix bekommst dann legen wir eben alle zusammen oder nicht Jungs?" Sagte Gustav so voller vor Vorfreude dass sich seine Stimme überschlug. Alle drei Stimmten zu doch ich war nicht so davon überzeugt.
"Also Jungs, das geht doch nicht. Das ist echt lieb gemeint aber ihr könnt mir doch nicht so was Bezahlen!"
"Also du fragst erst mal und dann können wir ja weiter sehen!"
"Okay Jungs ich muss dann mal." Michi gab Tom, Gustav und Georg einen Kuss auf die Wange und mir einen langen Abschiedskuss.
"Wir Telefonieren?"
"Na klar Schatz. Ich liebe dich!"
"Ich dich auch!"
"Und ich liebe euch auch!" Ich sah zu Tom und musste lächeln. Er hatte Georg in den Arm genommen und spielte einen Hollywood Kuss nach. Michi stieg aus und hatte Tränen in den Augen. Wir fuhren los und jetzt konnten wir uns wieder eine Woche nicht sehen.


Kapitel 24

Es war erst Mittwoch doch ich vermisste Michi jetzt schon so als hätte ich sie ein Jahr nicht gesehen.
"Bill! Komm wir müssen zum Soundcheck." Widerwillig machte ich mich auf den weg in die Halle.
"Ich hab beim Reisebüro angerufen. Also wenn wir am 11.7 für zwei Wochen nach Miami fliegen wollen, würde 1100€ kosten. Also Flug, Hotel mit Halbpension."
"Okay ich ruf dann gleich Michi an."
"Ach ne, das musst du nicht, Tom hat schon angerufen!" sagte Gustav. Ich warf Tom einen leicht säuerlichen Blick zu.
"Und? Was hat sie gesagt? Darf sie?"
"Jor, ich hab dann gleich gebucht. Aber das sind noch zwei Monate!"
"Ja, schon aber wir hatten ja auch erst Urlaub. Außerdem müssen wir noch die Tour fertig spielen und dann noch ein paar Auftritte." Antwortete Georg etwas nachdenklich.
"Ich kann noch gar nicht glauben dass wir nach den Ferien wieder in die Schule sollen!" Mischte sich nun auch Gustav ein.
"Also ihr glaubt doch nicht wirklich das das funktioniert oder?" Fragte Tom in die Runde.
"Na endlich Jungs. Warum denn so spät?"
"Na Bill musste sich wie immer neu Schminken, so Mädchen Kram eben!"
"Tom du musst dir was anderes einfallen lassen. Langsam wird’s langweilig!"
"Nöö, mir gefällts!"
"Ist ja jetzt auch egal. An die Instrumente und Proben!" unterbrach uns David.

10.7.06

"Leute, morgen fliegen wir nach Miami. Könnt ihr das glauben!? Ich freu mich richtig am Strand zu liegen und zu chillen und das alles mal ohne Fans!" Antwortete Gustav Glücklich. In den zwei Monaten war ziemlich viel passiert. Gustav hatte eine neue Freundin, wir hatten uns entschlossen doch nicht zur Schule zurück zu gehen, da alle gemeint hatten das würde nicht funktionieren und Michi würde das ganze nächste Jahr mit uns unterwegs sein. Ich freute mich schon Richtig darauf sie nicht immer nur am Wochenende sehen zu können. Wir kamen so gegen acht in Frankfurt an. Wir schliefen alle bei der Tante von Michi, da es wieso nur eine Nacht ist. Als wir ankamen fühlte ich mich gleich wie zu Hause.
"Hallo, du musst der Freund sein von Michi? Ich hab ja so viel von dir gehört und gelesen."
"Ähm ja das bin ich. Ich hoffe dass sie nix negatives gehört haben!"
"Ach nichts so schlimmes und bitte nennt mich Carolin." Wir gaben ihr alle die Hand und Carolin führte uns hoch ins Zimmer von Michi und ins Gästezimmer.
"Wo ist sie eigentlich?" fragte ich als Carolin gerade gehen wollte.
"Sie ist noch in der Schule. Ich denke mal dass sie so um 12Uhr da ist."
"Warum ist sie denn jetzt noch in der Schule?" Fragte Georg etwas verunsichert.
"Heute ist Zeugnis Ausgabe und dann will die ganze Klasse noch zu einem Klassenkameraden gehen um noch ein bissi zu Feiern!"
"Warum bekommen die denn ihr Zeugnis jetzt?" Tom verstand gar nix.
"Weil das bei allen Abschlussklassen so ist." Antwortete Georg. "Bei mir wäre das dieses Jahr auch eigentlich gewesen."
"Also ich geh dann mal nach unten. Fühlt euch wie zu Hause. Wenn ihr was braucht einfach bescheid sagen."
"Okay danke!" Sagten wir alle fünf im Chor. Gustavs Freundin war auch dabei. Sie hatte bis zum Rücken lange Haare, ohne eine Welle drin, ein rot das schon fast braun war, Braune Augen und eine Stupsnase. Gustav und Sabrina passten wirklich gut zu einander.
"Also wir gehn dann mal rüber okay!" Gustav, Sabrina und Georg gingen ins Gästezimmer und Tom und ich machten es uns in Michi´s Zimmer gemütlich.
"Bist du jetzt eigentlich eifersüchtig?" Ich ließ mein Blick durch hier Zimmer schweifen. Es trug ganz eindeutig hier Handschrift. Alles war Farbenfroh und freundlich. Hier und dort mal ein Poster von Greend Day, Blink, von uns und Korn. Passt echt geil zusammen. Wenn man ins Zimmer rein kam stand links neben der Tür ihr Bett. Am Fußende Stand ihr Schreibtisch. Rechts neben der Tür war die Wand die Mit Wellenspiegel dekoriert war, aber nur bis zur hälfte. Nach den Spiegeln kam ein Regal mit lauter Büchern und Bildern. Bildern von uns beiden im jetzigen alter, als wir Jünger waren, dann mit Tom, dann ein anderes wo wir alle drauf waren, sogar Sabs, dann von einem Mädchen das ich nicht kannte. Sie hatte braune Schulter lange Haar und war in der U-Bahn aufgenommen worden. Dann ein Klassenfoto, noch ein Foto von einem Junge mit dem sie Arm in Arm stand. Das Foto sah ich mir genauer an. Die Hände hatte er zumindest nicht zu weit unten. Ich weiß nicht wie viele Fotos es waren aber es waren verdammt viele und schöne von ihr und ihren Freunden. Gegenüber von dem Regal war ein rießen großes Fenster. Neben dem Fenster stand der Fernseher. Parallel zum Bett stand eine Rot Couch. Das ganze Zimmer war in Rot und Orange gehalten. Es gefiel mir und es war warm und einladend.
"Nein, wieso sollte ich?"
"Naja, erst mal wegen dem Foto und dann geht sie noch nachts um 11 zu irgendeinem Jungen, den du noch nicht ma kennst!"
"Tom. Ich vertrau ihr und das muss ich auch. Unsere Beziehung beruht auf Vertrauen, sonst würde das alles nicht klappen."
"Naja stimmt schon. Also ich weiß nicht was du jetzt machst ich geh jetzt auf jedenfall Mal pennen. Wir müssen morgen schon um 7 los fahren. Also stell dir den Wecker auf 5 das wir ja nicht zu spät kommen!"
"Ach komm, so schlimm bin ich auch nicht!"
"Naja, es sind ja auch noch zwei andere Mädels dabei." Ich schmiss nach Tom ein Kissen und traf genau ins Gesicht.
"Schlaf gut!"
"Jor werd ich!"
Tom legte sich auf die Couch und war 10 Minuten später schon eingeschlafen. Wir hatten erst neun und ich wollte unbedingt warten bis Michi heim kam. Ich holte mein I-Pod und guckte noch ein wenig in ihrem Zimmer um. Mein Blick fiel auf ihren Schreibtisch. Neugierig wie ich bin setzte ich mich davor und durchstöberte ihre Schubladen. "Was mach ich hier eigentlich? Ich sollte das hier nicht tun." Ich fand ein einen alten Brief von ihr und einer Sevgi.

Hi sevgi, kb mehr auf school, will heim!!!
jo ich auch. freu mich voll auf morgen
ich auch wird bestimmt echt geil. schwänzt du jetzt morgen?
ja, wann kommst du dann mit deiner Cousine?
so gegen 10?
okay, kannste machen. ey das Konzert wird bestimmt der Hammer.
hmm. auf wen freust du dich am meistens?
hmm kp Bill, Tom kp alle einfach

Ich legte den Brief zurück und guckte weiter. Eine alte Deutscharbeit. Eine Geschichte, ich las sie mir durch und mir verschlug es die Sprache wenn ich etwas gesagt hätte. Ein Aufsatz über selbst Mord. Ich las ihn mir durch und es las sich so als hätte sie selbst es auch schon probiert eine Satz erleichterte mich.

Ich weiß ich hab Freunde, auch wenn sie nicht bei mir sein können weil sie immer unterwegs sind.

Unter der Arbeit stand eine Bemerkung von der Lehrerin

Das hast du so geschrieben als ob du genau wüsstest was du da schreibst. Ich bin froh das es so ein ende hatte. Klasse gemacht ;-) Note 1

Ich legte sie zurück und ging zu dem Regal mit den Bildern und Büchern. Als ich genauer hin sah fand ich ein ganz dünnes Buch. Ich zog es raus und schlug die erste Seite auf. Ihr Tagebuch. "Seit wann schreibt sie denn Tagebuch?" Ich schlug eine Seite auf und sah auf das Datum 24.12.04

Heute ist das erste Weihnachten ohne Bill und Tom. Ich vermisse die beiden wirklich. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher ob das die Richtige Entscheidung war einfach so abzuhauen. Ich wollte Bill heut anrufen hab es dann aber doch gelassen. Ich mein was sollte ich denn sagen? Ich wünsch dir schöne Weihnachten. Nee dann lieber gar nix. Ich vermisse sie, ich will zu ihnen. Bill hatte mir verziehen, aber ich kann ihm nicht unter die Augen treten.

Ich legte es weg und ging zum Fenster und sah hinaus. Es war noch nicht ganz dunkel, es war ja auch erst halb 10. Ich hatte keine Ahnung dass es ihr damals so schlecht ging. Ich setzte mich wieder an den Schreibtisch. "Man was mach ich denn jetzt? Hab keine Lust mehr zu warten." Ich nahm mir ein Blatt und fing etwas drauf an zu zeichnen. Plötzlich spürte ich zwei Hände auf meinen Augen.
"Michi" flüsterte ich damit Tom nicht wach wurde. Sie lies die Hände sinken und ich stand auf um sie zu Begrüßen.
"Ich hab dich vermisst!"
"Ich dich auch!" Ich griff hinter mich und gab ihr das Bild. Ich hatte zwei Stunden daran gemalt. Es war ein Engel der von Flammen umgeben ist. Sie legte es zurück auf den Tisch und Küsste mich. "Danke" Wir legten uns angezogen wie wir waren zusammen ins Bett und schliefen sofort ein.

Kapitel 25

Ich hatte auf Toms Ratschlag gehört und hatte den Wecker auf 5 Uhr gestellt. Für meine Verhältnisse viel zu früh. Ich schmiss den Wecker vom Nachttisch.
"Warum denn schon so Aggro am morgen Schatz?" Ich drehte mich um und sah in ein Strahlendes Gesicht.
"Naja, vielleicht weil wir erst 5Uhr am Morgen haben."
"Genau und weil nicht jeder so lange im bad brauch wie du wär’s echt cool von dir wenn du die klappe halten könntest!" Wir schauten beide verwirrt zur Couch. Tom drehte sich um und versuchte weiter zu schlafen.
"Also ich geh dann mal ins Bad." Sagte Michi und stand auf.
"Ach so und mich lässt du einfach so liegen ohne ein guten Morgen Kuss. Naja das merk ich mir!" Ich stand ebenfalls auf und ging raus ins Badezimmer. Ich duschte, schminkte mich und was noch so dazu gehörte. Als ich zurück ins Zimmer kam war Michi auch schon fertig geduscht und angezogen, gestylt und geschminkt.
"Wo warst du denn duschen?" Sie grinste mich frech an.
"Na, unten im Bad!" Sie kam auf mich zu und Küsste mich.
"Wo is Tom?" Sie sah mich skeptisch an.
"Na wo wohl? Auch im Bad!" Um halb sieben saßen wir dann endlich alle am Frühstückstisch. Fröhlich quatschten wir alle durcheinander und aßen dabei das niemand etwas verstehen konnte.
"HEY. Also wir müssen dann mal langsam mal los." Wir stopften uns alle den Rest von Frühstück in den Mund und stürmten zu den Autos. Michi, Tom und ich fuhren bei Carolin mit und der Rest + Koffer war in unserem Van verstaut. Wir saßen alle drei total Hibbelig im Auto.
"Man schneller wir verpassen noch unser Flug!" Tom wiederholte sich schon zum 15-mal.
"Tom, wenn du nicht gleich die Klappe hälst, dann krachts hier!" und boxte ihn in die Seite.
"Au. Aber guck dir doch den Verkehr an, da kommen wir nie Pünktlich hin und dann müssen wir noch länger hier bleiben."
„ Man Tom! Übertreibs net. Bist doch sonst auch immer so gechillt und lässt dich von nix aus der Ruhe bringen!"
"Ja schon, aber nicht wenns um mein Urlaub geht!"
"Die Flieger haben doch wieso immer Verspätung. Also gleicht sich das doch aus!"
"Wie ich unser Glück kenne, hat gerade unser Flieger keine Verspätung." Ich konnte nicht mehr und hielt ihm den Mund zu. Er versuchte zu beißen was aber nicht klappte. Also fing er an zu lecken. Angeekelt zog ich die Hand weg und wischte sie an ihm ab.
"Haste jetzt davon!"
"Jungs, könnt ihr bitte die Klappe halten ich bin voll müde und hab voll die Kopfschmerzen!"
"Na haste dir gestern die Kanne gegeben?" Ich warf Tom einen vernichtenden Blick zu und formte die Lippen zu einem "Halt die Klappe!"
"Ja genau, was haste gestern eigentlich noch gemacht nach der Zeugnis Ausgabe?"
"Wir waren bei Nici und haben noch ein bissi gefeiert!"
"Wer is denn wir?"
"Na also erst mal Nici, Natha, Murat, Sven, Giovanna, Lucia, Sevgi, Jenny, Alfo und ich."
"Wer is denn Alfo? Der ist aber nicht bei euch in der Klasse oder?" Fragte Carolin etwas verunsichert.
"Alfo ist der Freund oder Verlobte von Natha." gab sie dann nur gelangweilt zurück.
"Wie alt sind die denn?" fragte Tom so fasziniert.
"Beide 15. Warum?"
"Wie lang sind die zusammen?"
"Ähm bald 4 Monate." Ich sah sie etwas verwirrt an, genau wie Tom.
"Hab ich gerade richtig verstanden? 4 Monate?" Man Tom dachte und sagte immer genau dasselbe wie ich. Er warf mir einen wissenden Blick zu.
"Jap!" Sie lehnte sich an mich und ich legte einen Arm um ihren Oberkörper. Nach 45 Minuten kamen wir dann endlich an. Wir verabschiedeten uns von Carolin und gingen dann in den Bereich wo man nur mit Ticket hinkam. Sabrina und Michi gingen mit Abstand neben uns. Ein paar Fans kamen zu uns und fragten uns nach Autogramme. Die wir auch bereitwillig gaben, was uns auch nicht entgangen ist waren die Tödlichen Blicke die sie den beiden Mädels zu warfen. Zum Glück kam aber kein Fan mit in unser Flugzeug. So ziemlich den ganzen Flug über schliefen wir alle. Nach 8 Stunden Flug kamen wir dann in Miami an und fuhren ins Hotel und Checkten ein. Michi und ich hatten ein Zimmer, Gustav und Sabrina hatten ein Zimmer und Georg und Tom waren in einem Zimmer. Wir waren alle ziemlich fertig von dem Flug, machten uns aber trotzdem noch auf den Weg zum Strand. Wir saßen alle am Strand, tranken Alkoholfrei Cocktails und hörten Musik. Es war einfach fantastisch. Nach zwei Stunden machten wir uns wieder auf den Weg zum Hotel um uns für die Nacht fertig zu machen.
"Bill?"
"Ja Süzze?"
"Sama, wie viel Geld nimmst du heute mit?"
"Ähm, keine Ahnung. Aber du musst kein Geld mit nehme ich bin dein Freund und muss dich einladen!" Sie sah mich durch den Spiegel hindurch an und warf mir einen Luftkuss zu.
"Danke Schatz." Ich stellte mich hinter sie und fing an sie zu Massieren.
"Okay, fertig." Sie stand auf und legte sich mit den Bauch aufs Bett. Ich ging ihr hinterher und setzte mich auf sie und Massierte sie weiter.
"Du kannst das echt gut."
"Tja, leider müssen wir jetzt gehn. Sonst meckern die anderen wieder!" Etwas widerwillig stand sie auf und wir gingen runter wo auch schon Georg und Tom warteten.
"Wow, wir sind mal nicht die letzten!"
"Tja Bill. Wunder gibt es immer wieder!"
"Wo gehen wir jetzt eigentlich hin?"
"Also erst mal Essen, oder nicht? Und dann in einen Club!"
"Wo gehn wir essen? Nicht in son bekloppten Fast Food Laden, oda?" Fragte Michi besorgt.
"Nee, zum Italiener, der is hier auch gleich um die Ecke." Endlich kamen dann auch Gustav und Sabrina. Wir machten uns dann alle zusammen auf den Weg und Georg und Tom ärgerten Sabrina und Gustav jetzt dass sie zu spät kamen.
"Was habt ihr denn so getrieben?"
"Ich hoffe doch nix unanständiges!" Ich hatte mich noch gar nicht Richtig mit Sabrina unterhalten. Was aber auch fast unmöglich war, weil Gustav immer an ihr hing und ich glaub das war ihr nicht gerade unangenehm. Ich beugte mich zu ihr und flüsterte ihr ins Ohr.
"Nur Mut. Die haben uns auch immer aufgezogen weil wir zu spät gekommen sind und da war auch noch Gustav dabei! Aber es geht vorbei wenn einer der anderen auch ne Freundin hat." Ich zwinkerte ihr zu.
"Na dann bin ich aber froh. Aber was ich bis jetzt von den zwei weiß, in Beziehungen, ist das sie nicht so auf feste Sachen stehen." Ich musste grinsen. Sie hatte Recht. Seit Sandra hatte Tom fast nur One´s und Georg, tja der wusste nicht so genau was er wollte. Er hatte zwar schon noch Freundinnen nach Jessy, aber er machte nach zwei Wochen mit ihr Schluss oder betrog sie. Und seit dem wir Berühmt sind macht er auch einen auf Tom.
"Was grinsten so blöd?" Riss mich Georg aus den Gedanken.
"Naja, mein Bruderherz muss die ganze Zeit an die nächsten Wochen ohne Fans denken und was er nachts im Hotelzimmer veranstalten kann!" Wir setzten uns und blätterten die Karte durch.
"Also Tom, erst Mal, denk ich das ihr euch alle auf die nächsten zwei Wochen Ferien freut oder? Und zweitens gehören zwei oder mehr Leute dazu um Abends was im Hotelzimmer zu Veranstalten!" Sagte Michi etwas Eingebildet, was aber ziemlich Süß aussah wie sie da in der Karte las und dabei Tom einen Korb gab.
"Schatz, ich hab nicht so viel Hunger. Wenn ich......"
"Ja, ich ess deins dann auch mit. Kennst mich ja!" Wir bestellten und Tom startete einen ernst haften Versuch bei der Bedienung. Die jedoch lies ihn immer eiskalt abblitzen. Gustav, Georg und ich machten uns über Tom lustig und Michi und Sabrina unterhielten sich über irgendein Mädchen Zeugs. Die Kellnerin kam zurück und brachte uns unser Essen. Dabei stieß sie "ausersehen" mein Cola Glas um und die ganze Cola lief über meine Hose.
"Shit!"
"I´m so sorry!" Sie entschuldigte sich noch ein paar Mal und nahm eine Servierte und tupfte die Cola auf meinen Beinen weg. Dabei grinste sie mich Sexy an. Ich wusste nicht wie ich reagieren sollte, aber zum Glück hat mir Michi das abgenommen. Sie schlug die Hände von der Kellnerin weg und Küsste mich. Blitzschnell war sie auch schon verschwunden und genauso schnell wie der Kuss anfing endete er auch wieder. Als ob nix gewesen wäre fing sie an zu Essen und sich mit ins Gespräch einzubringen. Bevor die Kellner in zum Abkassieren kam, schlug Michi ihre Beine über meine und spielte in meinen Haaren. Peinlich berührt legte sie jedem die Rechnung hin. Ich nahm die Rechnung von Michi und bezahlte für uns beide. Eigentlich wollte ich ihr Trinkgeld geben, aber nach dem Blick den Michi mir zu warf blieb ich beim richtigen Preis.
"Man Bill, was bist du denn für ne Lusche?!" fragte Georg etwas überheblich.
"Er weiß einfach was sich gehört. Wenn man ne Cola über den Schoß gekippt bekommt gibt man nicht auch noch Trinkgeld."
"Wow Michi, mach ma en bissi Chillaui!" Wir standen auf und gingen langsam in Richtung Strandpromenade zu einer Disco. Wir kamen alle ohne Probleme rein. Den ganzen Weg zur Disse hat Michi mich ignoriert.
"Was is denn mit ihr los?" fragte mich Tom etwas verunsichert.
"Ich denke mal wegen vorhin im Restaurant."
"Na was war denn daran so schlimm?"
"Ich glaub, ich würde aber auch so reagieren und du auch. Versetz dich ma in ihre Lage. Erst mal seht ihr euch nur am Wochenende oder so und dann seid ihr im Urlaub und dann tupft jemand deiner Freundin auf den Oberschenkeln rum! Was würdest du dann machen?"
"Also ich glaub ich würde den Typ zusammen schlagen."
"Eben. Und das ist nix anderes, nur eben ein wenig anders gemacht." Wir setzten uns zu den anderen. Ich legte meinen Arm um Michi, die jedoch war total unbeeindruckt und schob sie wieder von ihrer Schulter.

°°°°°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°°°°°°°

Man, wie konnte er jetzt noch sein Arm um mich legen, nachdem er sich von dieser komischen Tusse begrabschen lassen hat. Ich war wirklich angepisst.
"HEY, Georg. Kommst du mit tanzen?" Er warf Bill einen fragenden Blick zu. Der zuckte nur mit den Schultern. Georg stand auf und führte mich zur Tanzfläche. Ich tanzte richtig eng mit Georg, es wurde aber keine Schnulze gespielt. Bill drehte fast durch, was mich aber nicht groß störte, ich hatte meinen spaß und konnte mich abreagieren. Plötzlich tanzte mich jemand von hinten an. Georg bedeutete mir dass er sich wieder hinsetzte. Ich drehte mich um, legte meine Arme um seinen Hals. Ich fing an meine Hüften kreisen zu lassen. Er legte seine Hände auf meine Hüfte und lies sie weiter runter Wandern. Ich versuchte mich aus seiner Umarmung zu lösen. Ich rückte mich so fest es ging von ihm weg, doch er war leider viel stärker als ich. Bill musste es gesehen haben, denn ich hörte jemanden hinter mir schreien.
"EY, VERPISS DICH!!!! LASS MEINE FREUNDIN IN RUHE!!!" Er riss mich von ihm weg. Der Typ sah ihn nur verärgert an und baute sich in seiner ganzen Körpergrößer vor uns auf.
"What’s your problem?!"
"This girl, is my girlfriend okay?!"
"And if?!" Ich zog Bill zurück zum Tisch. Der Typ sah uns noch nach, verschwand dann aber wieder auf der Tanzfläche. Die anderen waren ebenfalls auf der Tanzfläche. Ich setzte mich auf sein Schoß, lehnte meinen Kopf an seinen und er legte die Arme um meine Hüfte.
"Wollen wir langsam gehen? Ich hab keine Lust mehr!"
"Okay können wir machen. Ich geh nur kurz den anderen bescheid sagen!" Wir standen auf und nicht mal 10 Minuten später waren wir auch schon aus dem Club. Es war gerade mal 1, aber der Tag war verdammt lang. Der jacklag machte mir zu schaffen. Ich wollte nur noch ins Bett. Wir brauchten ca. 20 Minuten zu Fuß ins Hotel zurück und meine Füße taten jetzt schon weh. Bill und ich schwiegen uns die erste hälfte des Weges an.
"Ist jetzt wieder alles okay, also..........zwischen uns mein ich?!" Er sah mich hoffnungsvoll an. Ich hielt an und sah Richtung Strand. Er folgte meinem Blick und zog mich dann zum Strand. Wir zogen unsere Schuhe aus und liefen durch das Meer. Es war nicht kalt, es war immer noch schön angenehmem warm. Kurz vor dem Hotel hielt ich Bill zurück und zog ihn in den Sand. Wir lagen nun nebeneinander am Strand, sahen in den Sternenhimmel und man hörte nur das Meer rauschen. Es war alles perfekt. Jetzt fehlte nur noch das er mir einen Heiratsantrag machte. Ich musste bei dem Gedanken grinsen.
"Was denn los?"
"Hmm nichts. Erzähl ich dir irgendwann später!" Ich rutschte näher zu ihm, sodass mein linker Arm auf seiner Brust lag, mein Kopf auf seinem linken Arm mit dem er mir über die Schulter streichelte.
"Ja, ist es!" Wir blieben noch fast eine Stunde so liegen bis ich eingeschlafen war.

Kapitel 26

Am morgen wachte ich erst um kurz nach 12 auf, weil irgendein Idiot gegen die Zimmertür donnerte. Langsam öffnete ich die Augen und hatte Probleme zu Atmen. Bill lang mit seinem ganzen Gewicht auf mir drauf. Er wiegt zwar nicht viel, aber wenn man morgens aufsteht und jemand auf dir liegt, egal wie viel er oder sie wiegt, man bekommt Atem not. Ich schubste Bill von mir runter und ging langsam zur Tür. Wie konnte Bill bei so einem Krach bloß schlafen? Aber wenn ich´s mir recht überlege, kann er und die anderen immer schlafen, außer Gustav der is genauso ein Frühaufsteher wie ich. Ich öffnete die Tür und ein strahlender Tom stand vor mir.
„Hey, süzze! Warum seit ihr gestern so schnell abgezogen?“ Wir umarmten uns.
„Sch, nicht so laut Bill schläft noch!“ Tom grinste mich frech an und war auch schon auf unserem Bett und sprang darauf rum wie ein bekloppter. Was wir beide nicht wußten, Bill war schon wach. Er hielt Tom am Fuß und der landete mit dem Arsch aufm Bett und das das Bett so schön federte flog er im hohen bogen vom Bett. Bill und ich mussten erst mal eine viertel Stunde Dauer lachen, bis wir wieder reden konnten. Tom fand das alles am Anfang gar nicht so witzig, musste dann aber doch auch lachen.
„Man wegen dir tut jetzt mein Arsch weh!“
„Tja das hättest du dir vorher überlegen sollen, bevor du mich wecken wolltest!“
„NA egal, kommt ihr mit zum Strand? Die anderen warten schon unten, also ich denk mal nur Georg, weil die anderen zwei kommen ja wieso immer zu spät!“
„Also warum denn immer? Das war einmal!“ ich suchte meine Badesachen zusammen und ging ins Bad.
„Sag mal, Frühstück is schon vorbei oda?!“ fragte Bill etwas traurig.
„Ja, scheiße wenn man so lang schläft gel?“
„Wann bist du denn aufgestanden Tom?“
„Um 10.“
„Wie kommst du denn so früh ausm Bett? Sonst schläfst du doch auch immer bis in die Puppen!“
„Na, Weckruf. Ich bin nicht so blöd und verpass das Frühstück!“
„Schatz ich hab Hunger!“
„JA und? Was soll ich da jetzt machen?!“
„Mach mir was bitte.“ Ich streckte den Kopf ausm Bad.
„Aber sonst geht’s gut ja? Ich mach dir doch im Urlaub kein Frühstück!“
„Man Michi! Mach deinem Freund doch mal was zu Essen!“
„Tom, was soll er denn Essen? Wir haben gar nix dabei. Wir können uns ja was an der Strandbar holen!“
„Okay dann halt so.“
„Also ich geh dann mal runter okay. Wir sind dann wahrscheinlich schon am Strand.“
„Bis später dann!“ Ich war fertig und setzte mich auf den Balkon und s raus aufs Meer. Hier war es wirklich wunderschön mit dem Blick aufs Meer. Hier war es wirklich wunderschön mit dem Blick aufs Meer. Bill kam nach einer schier unendlichen Zeit aus dem Bad und schlang seine Arme um meine Hüfte. Wir schaukelten ein bisschen hin und her, bis er mich zu sich umdrehte und mich mit einem lächeln anlächelte, das so unglaublich war, dass ich darin hätte versinken können. Ich zog ihn zu mir runter und küsste ihn.
"Wir müssen langsam zu den anderen." Etwas enttäuscht nahm ich meine Sachen und machte mich auf den Weg zur Tür als Bill mich zurückzog.
"Wir gehen heute shoppen okay!" Ich lächelte etwas gequält.
"Wasen los süße?"
"Nix. Ich will dich nur mal für mich alleine haben. Nicht das ich die anderen nicht leiden kann, ganz im Gegenteil. Tom ist ja einer meiner besten Freunde genau wie die anderen zwei, es ist nur so das ich dich entweder nur durch Fernseh oder Zeitschriften seh und wenn wir dann am Wochenende uns mal sehen, dann sind wir nur nachts alleine."
"Och süße komm her." Er nahm mich in den Arm. Ich fing an gestockt zu Atmen. Ich merkte es Richtig wie meine Augen sich mit Tränen füllten. Warum fang ich denn jetzt an zu Weinen, was is denn daran so schlimm?!
"Wir gehen jetzt zu den anderen an den Strand okay und dann gehen wir shoppen, wenn jemand will kann er oder sie mitkommen und Morgen gehör ich nur dir. Du kannst mit mir machen was du willst, oder ich mit dir was ich will." Ich musste grinsen.
"Also, ICH mach dann mit dir was ich will!" Eine einsame Träne rollte mir über die Wange. Bill küsste sie mir weg.
"Okay. Gehn wir." Er legte mir den Arm um die Schulter und wir gingen zum Strand.
"Ey, na endlich. Wir dachten schon ihr kommt gar nicht mehr!"
"Tja Tom, ein paar Menschen haben auch ein eigenes Leben!" Bill legte sich mit auf die Decke und ich setzte mich auf Tom´s Schoß. Tom legte seinen Kopf auf meine Schulter und seine Arme um meinen Bauch. Bill warf mir einen Angst erfüllten Blick zu.
"Keine Angst Bill, ich spann sie dir schon nicht aus!"
"Na, dann bin ich ja beruhigt." Meinte Bill in einem sarkastischen Ton.
"Also, wir sind hier um Spaß zu haben! Wer kommt mit ins Wasser?!" Wir stürmten alle samt ins Wasser und fingen an mit einer Wilden Wasserschlacht. Gustav holte seine Luftmatratze und Sabrina und ich legten uns drauf. Wir unterhielten uns und schlossen dabei die Augen. Wir merkten gar nicht wie wir immer weiter aufs Meer hinaus trieben.
"Wie stehst du eigentlich zu Gustav?"
"Wie meinst du das?"
"Naja, also ist es nur ein bekannter, einer deiner besten freunde oder vielleicht mehr? Ich weiß is ne blöde frage, weil du ja mit Bill zusammen bist, aber wenn ich euch ihn irgendwie weg nehme, dann....."
„ Nein, nein. Gustav und ich sind nur sehr gut Befreundet und ich werde mir ihn schon nehme wenn ich mit ihm reden muss und die anderen auch. Mach dir da mal keine Sorgen, wir sagen alle was wir denken!"
"Okay. Danke!" Ich setzte mich auf und suchte den Strand.
"Ähm, Sabrina. Sag mir bitte dass sich nur meine Augen noch nicht an die Sonne gewöhnt haben und dass der Strand nicht so weit weg ist!" Sie setzte sich ebenfalls auf und man hörte nur noch ein Gebrummel.
"Scheiße was machen wir denn jetzt?" fragte sie etwas besorgt.
"Naja, ich denke mal wir haben zwei Möglichkeiten erstens wir Paddeln zurück, oder wir lassen uns weiter treiben und kommen nie wieder zurück."
"Also wenn ich´s mir so überlege, dann denke ich mal ich würde mich für die erste Variante entscheiden." Lachend fingen wir an zu paddeln.
"Wir kommen gar nicht vorwärts kann das sein?!"
"Keine Ahnung, aber ich glaub der Strand kommt näher!"
"Nein, is nur ne Vatermorgana!"
"Man, Sabrina musst du alles so negativ sehen?"
„ Nöö, ich sag nur die Wahrheit!" Plötzlich hörten wir ein Motorboot.
"Die Küstenwache!" Sabrina drehte sich ebenfalls in die Richtung von wo das Boot kam.
"Man, Mädels, was macht ihr denn hier draußen?" Wurden wir von unseren Jungs Begrüßt.
"Na, ihr wollt doch immer auf uns aufpassen! Und wenn man euch mal braucht, dann seid ihr weg!" erwiderte ich etwas schnippisch.
"Ja, warum habt ihr eigentlich erst so spät gemerkt das wir weg waren?" Sabrina stieg von der Luftmatratze und fiel Gustav um den Hals. Der Bademeister streckte mir seine Hand hin. Ich nahm sie dankbar an und war ziemlich eifersüchtig auf ihn. Er war so Braun. Bill bemerkte meinen Blick und nahm mich auch sofort in den Arm. Georg holte die Matratze aufs Boot und wir fuhren alle zusammen zurück zum Strand. Dort angekommen gingen wir alle zurück zu unseren Sachen. Neben uns hatten sich ein paar wirklich hübsche Mädchen gesetzt. Zwei Mädels, beide Blonde gelockte Haare, braun gebrannt, super Figur und Stahl Blaue Augen. Ich musste aus Reflex zu Tom und Georg sehen, genau wie die anderen drei. Tom und Georg setzten sich ihr Macho- Lächeln auf und gingen schnurstracks zu den Mädels.
"Also man sieht sich gel!" Nach einem kurzen Hallo und wie geht’s, saßen die zwei auch schon bei den beiden Mädels auf den Handtüchern.
"Ich glaub die beiden, werden nie Freundinnen finden, zumindest wenn sie so weiter machen!" Gustav sah nachdenklich zu den beiden Jungs.
"Nöö. Aber ich glaub das wollen die auch gar nicht, also sich so zu binden wie wir!"
"Also wenn man das so hört, könnte man gar nicht denken dass ihr zwei Zwillinge seid." Sabrina spielte verträumt an ihren Haaren rum.
"Die beiden sind wirklich ein süßes paar, findest du nicht?!" Ich blickte hoch zu Bill, der fasziniert auf meine Brüste starrte.
"Schöne Aussicht ja?!"
"Aber immer doch!" Nun konnte auch er sich lösen und sah mir in die Augen.
"Bill, ich liebe deine Augen."
"Ach und deswegen bist du mit mir zusammen? Nur wegen meinen Augen?" Er schob die Unterlippe vor und spielte beleidigt.
"Naja, also wenn ich ehrlich sein soll......"
"Sag jetzt nichts Falsches!"
"Also.." Er fing an mich zu kitzeln.
"Biihhhiiillllllllll, neeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiin hör auuuuuff. Ich bin kitzlig!"
"Deswegen mach ich´s ja!" Er hörte auf und sah mir wieder in die Augen, sodass es mir eine Gänsehaut verschaffte und sich jedes einzelne Haar an meinem Körper aufstellte. Er legte sich auf mich und fing an mich zu küssen. Ich winkelte mein rechtes Bein an und sofort kam ein Kommentar von Georg oder Tom, keine Ahnung auf jeden fall nervte es. Bill schien es auch egal zu sein, nein im Gegenteil, der Kuss wurde Heftiger und Leidenschaftlicher.
"Man Bill! Ihr habt doch ein Zimmer!"
„ Aber wirklich, immer müssen wir euch zugucken wie ihr fast miteinander schlaft!"
„ Jungs, lasst die beiden in Ruhe. Junge liebe soll man nicht trennen und außerdem habt ihr ja auch zwei neue Chayas am start!" Tom und Georg Wanten sich wieder den beiden Mädels zu. Ich war Sabrina dankbar dass sie sich eingesetzt hatte. Gegen meinen Willen löste Bill sich von mir und Strahlte mich an.
"Ich hab Hunger!" Ich dachte ihr hör nicht Richtig. Dafür löste er sich von mir. Aber ein lächeln konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen.
"Bill, du hast echt Ahnung wie man jeden Kuss und jede Romantik zerstören kann!" Gustav fing ebenfalls an zu lachen und Bill checkte gar nix.
"Warum? Ich hab doch nur gesagt dass ich Hunger hab!"
"Naja, aber nur deshalb hast du unseren Wunderschönen Kuss unterbrochen um mir zu sagen dass du Hunger hast! Also es gibt ja kaum etwas Unromantischeres!" Bill setzte sich im Schneider sitz hin und sah fragend in die Runde.
"Na, egal. Aufjeden wollten ich nur sagen das wir ja eigentlich noch Shoppen gehen wollten!" Keine drei Sekunden später stand ich schon und packte meine Sachen zusammen.
"Können wir mitkommen?" Bill sah mich fragend an, ich nickte.
"Okay dann packen wir mal zusammen." Ich sah mich suchend nach Tom und Georg um.
"Die zwei sind schon vor ner ganzen Zeit mit den Mädels abgezogen." irritiert sah ich Gustav an und musste lächeln. Wir machten uns auf den Weg zurück zum Hotel.
"Also sagen wir in eine Stunde unten an der Bar?" schlug Gustav vor.
"Jor können wir machen!" Bill und ich gingen in unser Zimmer. Bill machte Simple Plan an und wir gingen dann zusammen Duschen, mit Bikini und Shorts. Nach ner halben Stunde stieg ich dann aus der Dusche und zog mich an, nur was? Mir gefielen die ganzen Sachen nicht mehr die ich dabei hatte. Also eigentlich schon, nur ich hatte das Gefühl sie würden nicht hier in die Stadt passen. Letztlich entschied ich mich für ein schwarzes Spagetti Träger mit einem rießen ausschnitt am Rücken, unten war ein Gummizug damit das Top nicht hoch rutschen kann. Dazu einen Rock an der bis zu den Knien geht und rot weiß gestreift war und dann noch weiße Riemchensandaletten von S. Oliver mit 7cm Absatz. Ich liebte diese Schuhe aber dennoch war ich immer noch kleiner als Bill, was auch gut so ist. Nun kam auch Bill endlich ausm Bad und drehte sich zum Kleiderschrank. Ich schmiss mich aufs Bett obwohl ich noch nicht mal fertig mit Schminken und Haare Stylen war. Bill hatte zu meinen bedauern einen Bademantel an, er zog sich gerade eine frische Boxershorts an als ich ihn mit einem Kissen bewarf. Er verlor das Gleichgewicht und kippte nach vorne über. Zum Glück konnte er sich noch rechtzeitig am Schrank festhalten. Ich hatte vor Schreck die Luft angehalten. Bill drehte sich um und sah mich empört an. Er kam zu mir aufs Bett gesprungen und kitzelte mich bis ich keine Luft mehr bekam.
"Weißt du eigentlich das du voll die Quietsch Maus bist?" Ich sah ihn etwas verwundert an. Musste dann aber doch grinsen.
"Ja. Meine Cousine hat mich auch immer gekitzelt und mich quitsch maus genannt!" Bill gab mir ein Kuss und zog sich weiter an. Ich ging ins Bad und schminkte mich wie immer weißer Liedschatten, Kajal und blauen Mascara. Die Haare machte ich mir zu einem Zopf. Voila und fertig. Bill war fertig geschminkt und machte sich nun an seine Haare.
"Schatz du musst dich ein bisschen beeilen. Wir müssen in 10 Minuten unten sein."
"Glaubst du echt das Gustav und Sabrina pünktlich sind? Wohl kaum. Also lass mich hier in Ruhe fertig machen okay!?"
"Is ja schon gut!"
"Hast du dir eigentlich schon mal überlegt was wir morgen machen wollen, alleine!"
"Hmm. Nöö, noch nicht wirklich, warum?"
"Naja, damit ich mich drauf vorbereiten kann!" Ich sah Bill etwas merkwürdig an.
"Auf was willst du dich denn vorbereiten? Auf einen Tag nur mit mir? Na danke!"
"Ach komm. SO war das jetzt nicht gemeint!"
"Wie war’s denn sonst gemeint? Das du dich erst Seelisch einen Tag vorher drauf vorbereiten musst was du am nächsten Tag mit deiner Freundin macht’s?"
"Nein." Er stand auf und setzte sich neben mich aufs Bett. "Ich wollte einfach nur wissen was wir morgen machen wollen, oder eher du machen willst!"
"Lass ich doch einfach Überraschen!" Ich lächelte etwas gequält. Er gab mir einen Kuss und setzte die letzte Strähne an die Richtige Stelle.
"Okay, fertig." ich stand auf nahm meine Tasche und wir gingen zusammen runter.
"Siehste sach ich doch die sind noch nicht da!" Wir setzten uns an die Bar und bestellten eine Cola.
"Hätte ich mich gar nicht so zu beeilen brauchen, dann hättest du jetzt einen gut Aussehenden Freund." Ich wusste auf was Bill hinaus wollte, ich stieg ein.
"Schatz. DU siehst immer gut aus!"
"Echt? Findest du?"
"Also sorry das ich euch stören muss, aber könnt ihr euch vielleicht später weiter streiten das Bill immer gut aussieht!" Ich knuffte Gustav in die Seite.
"Hat’s wehgetan?"
"Nöö, sollte es?"
"Dafür dass es nicht wehgetan hat musst du aber ganz schön drüber reiben." Bill nickte zu der Stelle wo ich ihn geknufft hatte. Bill bezahlte die Cola und wir machten uns auf den Weg zu den ganzen Geschäften.
"Aber soll ich dir was sagen?" flüsterte ich ihm ins Ohr. Er nickte eifrig und wir blieben stehen.
"Nachdem Sex, wenn du so verschwitz, außer Atem und nackt neben mir liegst, siehst du am besten aus!" Bill musste grinsen und gab mir einen Kuss.
"Du aber auch und wenn ich dir so am besten gefalle, dann wissen wir beide ja was wir in nächster Zeit zu tun haben oder?!" Bill redete so leise und verrucht das es mir einen Schauer über den Rücken jagte. Er nahm mich an die Hand und wir liefen zu Gustav und Sabrina.
"Und wo wollen wir überall hin?" fragte Sabrina um die Stille zu durchbrechen.
"Na in alle Läden oder was meint ihr?" Alle nickten bis auf Gustav.
"Ach komm Gustav, wird bestimmt voll lustig!"
"Aber ich hab immer noch Hunger!" Meinte dann Bill und wie gerufen knurrte sein Magen und das nicht gerade leise. Wir musste alle lachen.
"Okay, dann gehen wir erst mal was essen würd ich sagen oder?!"
"Wäre keine schlechte Idee!" Wir machten uns auf den weg in Richtung Stadtmitte wo alle Geschäfte und Restaurante waren.
"Was wollen wir denn Essen?"
"Pizza!"
"Gustav!"
"Was denn?"
"Du hattest doch gestern erst Pizza!"
„ Na und? Ich will aber noch mal!" Ich blickte mich um und entdeckte einen Deutsche Restaurant. Sabrina sah es auch und wir zogen unsere Jungs sofort in Richtung des Restaurants.
"Wo geht’s denn hin?" Fragte Bill etwas verwundert. Wir beide sagten kein Wort und gingen Schnur stracks weiter.
"Na damit sind wir alle einverstanden." Meinte Gustav und grinste bis zu beiden Ohren.
"Man, wann kommt das Essen ich hab Hunger!" Wir hatten uns alle Schnitzel mit Pommes bestellt.
"Also, nach was wollt ihr alles gucken?" Fragte ich an Sabrina gerichtet, da Gustav wieso nicht Richtig Lust hatte Shoppen zu gehen.
"Hmm. Also da wäre erst mal Oberteile, Röcke, Hosen, Schuhe ach einfach alles!" Gustav verdrehte die Augen.
"Ach komm. So schlimm wird’s schon nicht!" Bill schenkte Gustav einen aufmunternden Blick.
"Naja, du hast da ja weniger Probleme. Du gehst ja genauso gerne Shoppen wie Mädels!" Zum Glück kam unser Essen und wir konnten uns nicht weiter übers Shoppen Unterhalten. Während dem Essen hörte man nix außer Geschmatze von den Jungs. Nach dem Halben Teller legte ich mein Besteck weg. Bill sah mich fragend an.
"Bischu fertisch?" Fragte er mit vollem Mund.
"Ja." Er sah mich hoffnungsvoll an.
"Ja, du kannst es Essen!" Bill nahm sich sofort den Teller und mampfte den auch noch auf. Ich schaute mich Kopfschüttelnd im Lokal um.
"Ähm, ich komm gleich wieder!" Ich ging auf einen Tisch zu der am anderen Ende stand. Ich blickte noch kurz zurück und sah das Bill mit seinen Blicken mir folgte. Ich stellte mich hinter einen Jungen und legte meine Hände auf seine Augen.
"Wer bist du?" Ich lies meine Hände sinken und der Junge drehte sich um.
"Michi! Hey wie geht’s dir?"
"Ja ganz gut. Aber was machst du hier? Ich dachte du wohnst jetzt......."
"In Frankreich. Ja eigentlich schon, nur meine Mutter wohnt hier und ich bin nur über die Ferien hier. Mit wem bist du denn da?"
"Mit ein paar Freunden und meinem Freund!"
"Cool. Wie lange bleibt ihr?"
"Bis zum 2.8."
"Achso, naja dann wünsch ich dir mal noch viel Spaß!"
"Ja danke, ich will auch gar nicht weiter stören. War schön dich wieder zu sehen." Wir umarmten uns zum Abschied.
"Ja, fand ich auch. Wir sehen uns bestimmt irgendwann mal wieder!" Ich drehte mich um und machte mich auf den Weg zurück zu den anderen Gustav und Sabrina waren mal wieder dabei zu Knutschen und Bill hatte mich die ganze Zeit beobachtet.
"Wer war das?" Fragte er mich nicht gerade nett.
"Spiro, ein Freund aus Frankfurt. Er ist letztes Jahr an Weihnachten weggezogen!" Er sah mich mit zusammen Gekniffen Augen an.
"Und mehr war da nicht?" Ich setzte mich auf seinen Schoß und schlang meine Arme um seinen Hals, er jedoch lies die Arme vor der Brust verschränkt.
"Bill. Schatz, glaub mir. Da war nix!" Ich fing an ihn zu Küssen. Nach kurzen Überlegen erwiderte er den Kuss und legte mir nun seine Arme um die Hüfte.
"Also. Wollen wir jetzt gehen?" Unterbrach uns Gustav.
"Jo gehn ma!" Gustav hob die Hand und die Kellnerin brachte die Rechnung. Wir Bezahlten alle und machten uns auf den Weg. Zu erst in so ein komischen Hippi Laden. Wir zogen die Schrägsten Sachen an die sie nur hatten. Nach einer halben Stunde und außer Atem vor lachen, machten wir uns auf den Weg zu den Richtigen Geschäften. Zuerst D&G, dann Gucci, Prada, Versace, Louis Vouitto und Schluss endlich Manolo Blahnik. Ich hatte viel zu viel Geld ausgegeben, besonders für Schuhe. ich hatte mir 3 Shirts, 5 Röcke, 2 Hosen, 3 Paar Schuhe, eine Handtasche die mir Bill gekauft hatte und dann noch Unterwäsche, die Bill noch nicht gesehen hatte, erst heute Abend ;-).
"Mein Füße tun weh!" Protestierte Gustav. Gustav hatte sich auch 2 neue Shirts, 2 Hosen und 3 Snikers geholt.
"Ach komm. Hat sich doch auch für dich gelohnt." Bill zeigte auf seine Tüten. Bill hatte sich 5 neue T-Shirts geholt, 6 Hosen, 2 Lederjacken und 3 neue Schuhe. Sabrina hatte sich 4 Shits geholt, 2 Röcke, 2 paar Schuhe.
"Ja und?! Trotzdem tun meine Füße weh!" Mir graute es auch davor jetzt noch Heim zu laufen. Ich war den ganzen Tag in den hohen Schuhe rum gelaufen.
"Ja, Gustav hat Recht. Lasst uns ein Taxi nehmen."
"Okay." Sabrina hatte schon eins angehalten und wir stiegen alle samt ein. Nach 10 Minuten waren wir am Hotel und verabschiedeten uns erstmal bis zum Abendessen. Erschöpft lies ich mich aufs Bett fallen und Bill lies sich neben mir aufs bett sinken.
"Was glaubst du was mit Tom und Georg ist?!"
"Was soll schon mit denen sein? Entweder Popen die gerade oder sind gerade dabei die zwei zu Verführen." Ich kuschelte mich an Bill und musste grinsen.
"Wasen so witzig?"
"Ach nix, nur das du und Tom in Sachen Frauen so verschieden seit ist echt krass!"
"Naja, wir sind ja nicht nur in Sachen Frauen verschieden sondern auch in Klamotten, Musik und...nein nix mehr."
"Hmm. War schön heut mit den beiden!"
"Ja, fand ich auch. Gustav hatte echt einen Glücksgriff mit ihr. Ich glaub sie Liebt ihn wirklich. Also nicht nur weil er Berühmt ist."
"Also weil sie nicht so ist wie ich!" Bill sah mich empört an.
"Genau. Die beiden Lieben sich wirklich. nicht so wie wir!" Wir mussten beide grinsen.
"Ich liebe dich."
"Ich dich auch." Wir schwiegen kurz bis ich wieder was sagen musste.
"Schatz?" Er lies ein brummen von sich hören.
"Schläfst du?"
"Nein, aber fast. Wieso?"
"Naja, gestern als wir am Strand lagen, da musste ich doch grinsen und du hast gefragt wieso!"
"Ja und?"
"Willst du immer noch Wissen warum?"
"Klar."
"Also gestern, an dem Strand, das war einfach nur perfekt."
"Ich weiß was du meinst. Ich fand´s auch perfekt."
"Und naja da kam mir halt der Gedanke, wenn du mir irgendwann mal einen Antrag machst, dann müsste das an so eine Stelle sein wie gestern."
"Was soll ich dir den für einen Antrag machen?" Ich zwickte ihm in die Seite.
"Man Bill! Du weißt was mir Heiraten bedeutet!" Er küsste mich auf die Stirn.
"Ach Schatz, war doch nur ein Spaß!"
„ Ich weiß ja. Aber wenns um Heiraten geht dann macht man bei mir keine Scherze!"
"Jop, schon verstanden. Wie viel Uhr haben Wir ich hab Hunger!"
"Bill! Du hast erst vor 3 Stunden ein eineinhalb Schnitzel gegessen!"
"Ich kann auch nix dafür! Des is halt meine Verdauung!"
"In ner halben Stunde können wir Essen!"
"Was können wir bis dahin noch machen?!" Bill sah mich etwas skeptisch an.
"Da fragst du noch?" Er kam mit einem Verruchten lächeln auf mich zu. Ich lehnte mich zurück in die Kissen und Bill fing an mein Hals zu Küssen.
"Bill?"
"Hmm" Er lies sich nicht stören.
"Also heute Abend, wenn wir wieder hoch kommen, da hab ich ne Überraschung für dich!"
"Hmm!" Ich winkelte meine Beine an und zog ihn höher, damit wir uns Richtig Küssen konnten. Der Kuss war Leidenschaftlich, Hart und Sanft zu gleich. Bill fing an sich rauf und runter zu Bewegen. Langsam beendete ich den Kuss. Wir beide Strahlten über beide Ohren. Er zog mich hoch und wir gingen zusammen runter zum Essen.
"Guck mal wer da ist!" Bill suchte den Speisesaal ab und entdeckte Tom und Georg. Wir setzten uns zu den beiden.
"Nahhhh. Wie war euer Tag?" Fragte ich die beiden neugierig und stieß Tom dabei immer in die Rippen. Tom nahm mich in den Arm und flüsterte mir ins Ohr.
"Also, ich sag’s dir so was von keusch!" Ich musste anfangen zu grinsen.
"Hey! Auch wissen will!!"
"Also wenn du´s genau wissen willst, nein da ist nix passiert, bis jetzt!" Gab Georg etwas enttäuscht zurück.
"Na, scheiße en Korb zu bekommen!" Tom schnitt eine Grimasse.
"Also, erzählt doch mal. Was habt ihr denn so gemacht mit den Mädels?" Stichelte ich nach.
"Also, nachdem wir weg gegangen sind, sind wir zuerst was trinken gegangen. Dann wollten die Mädels unbedingt Shoppen gehen und haben uns mitgeschleppt. Naja dann nach kp wie langer Zeit waren sie dann Fertig. Sie drückten uns ihre Nummern in die Hand und verschwanden." Bill und ich mussten lachen.
"Tja. Scheiße war’s."
"Ach Bill es kann ja nicht jeder so viel Glück haben wie wir!" Wir Küssten uns und unser Essen kam.
"Na dann mal guten Abbo." Nach dem Essen verabschiedeten sich Bill und ich von den anderen und verzogen uns aufs Zimmer.

Kapitel 27

°°°°°°°°°Bills Sicht°°°°°°°°°°°°

Als wir auf unserem Zimmer waren machte ich eine CD an, mit langsamen und romantischen Liedern.
"Schatz, ich komm gleich!" Sie warf mir einen Luftkuss zu und verschwand mit einer Tüte im Bad. Ich wusste nicht so recht was ich jetzt tun sollte. Ich sah mich im Zimmer um und ging zum Balkon. Es war echt der Hammer bei Nacht, das Meer, indem sich die Sterne und der Mond spiegelten und die beleuchtete Strandpromenade.
"Hammer!"
"Danke Schatz, aber du hast mich doch gar nicht gesehen!" Ich drehte mich erschrocken zum Bad und mir fiel die Kinnlade runter.
"Schatz das ist.. Du siehst echt.....einfach......heiß!!!!!!" Ich merkte wie mir der Sabber fast ausm Mund lief, rechtzeitig kam sie auf mich zu und Küsste mich. Sie nahm mein Kopf zwischen ihre Hände und Küsste mich so vorsichtig, als ob ich bei nur einer falschen Bewegung kaputt gehen konnte. Sie hatte nur ein Spitzen String und ein Spitzen BH in Weinrot an. Ihr Haare trug sie offen, was verdammt scharf aussah.
"Du könntest ruhig öfters so rum laufen!"
"Naja, schon. Nur dann müssten wir immer in irgendwelchen Zimmern sein, weil so lauf ich bestimmt nicht draußen rum!" Sie lies eine Hand sinken und öffnete mir die Gürtelschnalle und die Hose. Wir Küssten uns weiter, immer heftiger. Ich zog mein T- Shirt aus und legte den Kopf in den Nacken. Sie Küsste meinen Hals und lies ihre Hand in meine Shorts gleiten. Mein Atem wurde schwer und immer heftiger. Sie schloss ihre Hand um mein bestes Stück.
"Ahh, Michi." Sie sah mich verführerisch an und ging langsam in die Knie und streifte meine Shorts ab. Man, der stand echt wie ne eins. Michi nahm ihn nun in den Mund und fing an zu saugen und ihren Kopf vor und zurück zu Bewegen.
"Hmm, Michi!" Ich war fast so weit als sie aufhörte und wieder hoch zu mir kam. Ich sah sie mit einem Fragezeichen im Gesicht an. Sie Küsste mich und wir ginge zum Bett und ließen uns drauf fallen. Ich fing an, an ihrem BH Verschluss rum zu fummeln. Nach ein paar Sekunden hatte ich ihn auf und Küsste sie an ihrer Schulter, den Arm runter und streifte ihr dabei den BH ab. Ich küsste ihre Hüfte und immer weiter nach oben. Wir Küssten uns weiter und ich lies meine Hände wieder Richtung Slip wandern. Kurz bevor ich ihn ausgezogen hatte schob sie meine Hand weg.
"Was?" Sie sah mich entschuldigend an.
"Es tut mir leid Bill.......aber ich weiß nicht, ich kann das gerade nicht!" Ich sah sie etwas enttäuscht und verständnislos an.
"Aber warum? Hab ich was falsch gemacht? Ich mein du kamst doch so rein, was erwartest du das......" Ich redete so schnell und schrie schon fast, dass ich fast gar nicht bemerkte dass sie richtig Angst bekam und ihr Tränen in die Augen stiegen. Ich nahm sie in den Arm schubste mich weg, stand vom Bett auf und zog ihren BH wieder an. Ohne auch nur ein weiters Wort zu sagen, zog sie sich ganz wieder an und sah mich mit Tränen in den Augen an und verschwand.
„Was war das denn jetzt?!“ Sofort sprang ich ausm Bett, zog mich an und schnappte mir den Schlüssel fürs Hotel. Ich rannte auf den Flur und stieß auch prompt mit Tom zusammen.
„Au. Sama Bill, kannst du nicht aufpassen?“
„Hast du Michi gesehen?“
„Ähm, ja wieso? Sie sah ziemlich aufgelöst aus!“
„Man, Tom. Jetzt sei nicht so blöd und sag mir lieber wo sie lang ist?“
„ Ähm wenn du ausm Hotel gehst dann links und weiter keine Ahnung!“
„Danke Tom!“ Ich lies meinen Bruder einfach stehen und rannte die Treppen runter da der Aufzug gebraucht hätte. Ich rannte aus dem Hotel und dann nach links. Ich weiß nicht wie lange ich gerannt bin, auf jeden fall hatte ich schon Seitenstechen. Als ich an einer Seitenstraße vorbei gerannt war hörte ich gerade noch so wie jemand reif.
„BBBBBBBBBBBBBBBIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILLLLLLLLLLLLLLLL, HHHHHHHHHIIIIIIIIIIIILLLLLLLLLLLLLLLLLLLFFFFFFFFFFFFFFF MMMMMMMMMMMMMMMMMIIIIIIIIIIIIIIIIIRRRRRRRRR. AAAAAAAAAAAHHHHHHHHHH.“ Abrupt blieb ich stehen und rannte zurück in die Seiten Straße. Was ich da sah erfüllte mich mit so viel Hass, das ich nicht mehr Richtig denken konnte. Ein Typ hing auf Michi und begrabschte sie an ihren Brüsten.
„EY, FINGER WEG VON MEINER FREUNDIN. DU MIESES SCHWEIN!!!!“ Der Typ sah hoch und ich rannte schon auf ihn zu, Ich schmiss ihn zu Boden und Schlug und trat ihn immer weiter. Auf einmal kickte der Typ meine Beine weg und schlug nun auf mich ein. Ich probierte mich zu wehren, was aber nicht klappte. Im Hintergrund hörte ich wie Michi immer wieder schrie dass er aufhören sollte. Sie riss ihn von mir runter. Ich brachte noch so viel Kraft auf um ihn noch ein paar Mal in die Rippen zu trete.
„BILL! Hör auf1 Du schlägst ihn ja noch tot!“ Sie riss mich von ihm weg und nahm mich in den Arm. Der Typ stand mit mühe auf und machte sich davon, sein rechtes Bein schleifte er hinterher. Erschöpft legte ich den linken Arm um die Schulter von ihr. Ihr Shirt war zerrissen, ihr Rock war nach oben geschoben und sie weinte. Ich drückte sie vorsichtig weg uns hob ihren Kopf mit meinem Kinn an, sodass wir uns in die Augen sahen.
„Lass uns gehen!“ Sie nickte nur und wir machten uns auf den weg zurück zum Hotel. Ich legte mein linken Arm um ihre Schulter da ich nicht ohne Hilfe laufen konnte. Auf den weg dorthin schwiegen wir uns an. Wir brauchten fast eine Stunde bis zum Hotel, weil ich immer stehen bleiben musste und weil ich mein rechtes Bein nicht knicken konnte. Als wir im Zimmer ankamen gingen wir ins Bad. Ich setzte mich auf die Toilette.
„Ahh. Scheiße!“ Michi kam auf mich zu und warf mir einen Mitleid vollen Blick zu. Sie tupfte meine Wunden im Gesicht ab und setzte sich auf meinen Schoß. Sie sah auf meine Wunden und sah so konzentrierte dabei aus.
„Ich….es tut mir leid Bill.“ Sie ließ ihren Arm sinken und sah mich mit Tränen in den Augen an. Ich versuchte zu lächeln, was aber nicht so ganz klappte und eher zu einer Grimasse wurde.
„Hey, schon okay. Du hast keine Schuld!“
„Doch. Weißt du es ist wie damals wie mit Max. Nur wegen mir wurdest du angeschossen und nur wegen mir wurdest du jetzt wieder zusammen geschlagen.“ Ich wusste nicht was ich antworten sollte, obwohl ich ja nicht auf den Mund gefallen war. Deswegen drückte ich ihr einfach einen leidenschaftlichen Kuss auf, so gut es eben mit den Verletzungen ging.
„Schatz. Lass es okay. Es ist passiert und ich bin dir nicht böse und ich hoffe das du auch nicht sauer auf mich bist!“ Sie s mich verwundert an. Sie sah mich mit ihren, eigentlich Ausdrucks starken Augen an. Doch jetzt konnte ich nix außer leere in ihnen sehen.
„Warum sollte ich DIR böse sein? Du hast dich für mich geschlagen!“ Ich schüttelte den Kopf.
„Naja, also erst mal würde ich für dich sterben und naja weil ich dich vorhin so angeschrieen habe!“
„Bill!“ Ich sah sie mit einer Mischung aus Unschuld und Unverständnis an.
„Jah?“
„Ich will so was nie wieder hören. Ich hätte in deiner Situation genauso reagiert und jeder der sich für mich schlägt………..“ Sie stoppte und sah mir einfach nur in die Augen. Wir Küssten uns und ich wusste dass alles wieder in Ordnung war. Genauso gut wusste ich aber, dass es noch einige Zeit dauern wird bis wieder alles so ist wie vor dem Vorfall mit der „Vergewaltigung“.
Wir lösten uns voneinander und ich stand auf um mir meine Wunden genauer an zu sehen.
„Scheiße!“ Ich s echt schlimm aus. Ich hatte eine Platzwunde am der Lippe an der Augenbraue knapp neben meinem Piercing. Ich versuchte mein T-Shirt auszuziehen was aber nicht klappte, weil ich mein rechten Arm nicht heben konnte. Michi half mir es auszuziehen. Mein Oberarm war geschwollen und ein einziger blauer Fleck , mein Bauch sah auch nicht besser und war mit lauter Blutenden Wunden übersäht. Mein Bein wollte ich erst gar nicht sehen. Michi umarmte mich von hinten und legte ihren Kopf auf meine Schulter. Ich strich über meine Wunden. Ich drehte mich um und Michi wischte mir vorsichtig, mit dem Lappen über die Wunden. Bei jeder Berührung zuckte ich zusammen und sie zog immer ihre Hand weg. Nach einer weitern Stunde war wenigstens das ganze Blut weg und wir zogen uns um und legte uns ins Bett. Michi legte sich an meinen Rücken und streichelte mir über meinen Bauch.

Kapitel 28

Am Morgen wachte ich auf und konnte mich nicht Bewegen, weil Michi mich so fest hielt und ich mich nicht zu sehr anstrengen wollte, da meine Wunden auch so schon weh taten. Langsam und trotzdem voller schmerzen drehte ich mich um, um sie ansehen zu können. Ich fragte mich ob ich gestern noch rechtzeitig gekommen war. Also noch bevor er in sie eindringen konnte. Ich strich ihr die Haare aus dem Gesicht. Sie zuckte etwas und öffnete dann langsam die Augen. Sie sah mich am und grinste.
"Hey."
„ Hey"
"Wie geht’s deinen Verletzungen?"
"Naja, wie schon. Tut sau mäßig weh. Aber ich hab da mal ne frage."
„ Was denn?"
"Also gestern, als ich dann gekommen bin, war es da schon zu spät oder...?“
"Nein, soweit war er noch nicht." Ich hörte quasi wie der Stein in Tausend Teile zerbrach. Sie Küsste mich.
"Ich liebe dich und bin dir echt so was von dankbar, das glaubst du gar nicht!"
"Ich bin nur froh dass dir nichts passiert ist!!" Wir blieben noch mindestens eine Stunde einfach liegen und sahen uns an oder Küssten uns.
"Machen wir uns langsam fertig?" Ich nickte und stieg so vorsichtig wie es nur irgendwie ging ausm Bett. Michi half mir ins Bad, da ich nicht richtig laufen konnte.
"Sag mal, willst du nicht lieber zu einem Arzt? Ich mein guck dich an. Du kannst noch nicht mal alleine ins Bad."
„ Aber ich will den Urlaub genießen und...“
„ Kannst du mir bitte sagen wie du den Urlaub genießen willst wenn du nicht mal laufen kannst? Außerdem wissen wir doch gar nicht was du hast. Vielleicht bleiben irgendwelche bleibende Schäden und dann hat niemand etwas davon!" Ich setzte mich auf die Toilette und war völlig außer Atem.
"Naja, das sind doch nur ein paar Kratzer. Kannst du mir bitte einen Waschlappen geben." Sie reichte mir einen nassen Lappen. Ich wollte ihm nehmen, doch ich hatte keine Kraft ihn zu halten und ließ ihn wieder fallen. Sie sah mich mitleidig an und meine Laune verschlechterte sich noch mehr als sie wieso schon war.
"Bill! Bitte! Tu mir, Tom, Georg, Gustav und allen anderen Gefallen!" Sie nahm den Lappen und wischt mir über die Wunden.
"Es sind doch nur Kratzer und mein Bein bestimmt nur verstaucht! AH! Kannst du nicht aufpassen!"
"Tschuldigung. Wieso wehrst du dich so zum Arzt zu gehen?"
"Darum." Bis zum Frühstücksraum schwiegen wir.
"Ey Bill! Alter, wasen passiert?!" Tom sackte in sich zusammen und den anderen stand der Mund offen.
"Mund zu, es zieht."
"Man, was gehten bei dir ab. Wir haben doch gar nix gesagt." Michi wollte mir helfen mich zu setzten, doch ich schubste sie weg, wenn man das denn so nennen konnte. Sie warf mir einen enttäuschten Blick zu und ich drehte mich weg. Michi erklärte den anderen was passiert war. Man hörte aber nur: Oh Michi das ist ja schlimm, zum Glück ist dir nix passiert. Nicht mal etwas wie Bill das war echt mutig von dir. Nein nur sie wurde bemitleidet. Ich mein hallo, wer hat denn Verletzungen davon getragen?
"Bill. Wie geht’s dir?" Tom riss mich aus meinen Gedanken.
"Wow, auch schon aufgefallen das ich etwas davon getragen habe. Man sieht´s so aus als ob´s mir gut gehen würde??" Kaum hatten die Worte meinen Mund verlassen hätte ich mich selbst schlagen können. Warum war ich denn so aggressiv? Warum? Sie haben doch gar nix gemacht!
"Man alter, chill dich mal. Sorry das du nicht sofort im Mittelpunkt gestanden hast!"
"Halt die Klappe Georg. Wisst ihr was! Ihr könnt mich alle mal! Ich bin weg!" Ich war sowas von angepisst. Michi hielt mich am Handgelek fest.
"Wo willst du hin?" Ich riss mich von ihr los.
"Geht dich und auch die anderen gar nix an!"
"Bill, verdammt! Natürlich geht uns das was an. Wir sind deine Freunde, Freundin oder dein Zwillingsburder!!" Ohne auf Gustavs bemerkung ein zugehen, ging ich raus und nahm mir ein Taxi.
"Hospital, please." Das Taxi fuhr los und ich sah nur noch wie Tom aus dem Hotel gerannt kam. Man ihr könnt mich doch mal alle. Wieso reagier ich so? Was haben sie mir getan? Nix, genau nix und ich behandel sie so scheiße. Aber es kommt einfach so aus mir raus. Ich wollte sie alle gar nicht beleidigen, vor allem nicht Michi. Sie wollte mir helfen und ich reagier so scheiße und denk so´s scheiß über sie, von wegen das nur sie bemitleidet wird. Der Taxifahrer riss mich aus meinen Gedanken.
"15,87, please" Ich gab ihm das Geld und verschwand im Krankenhaus.

°°°°°°°°°°Michi´s Sicht°°°°°°°°

"Warum reagiert er so? Was hab ich ihm getan? Sag´s mir! Ich wollte ihm doch nur helfen und er...........er ist so behindert zu mir, nein nicht nur zu mir auch zu dir, Gustav, Georg und Sabrina. Was ist bei diesem Jungen gestern kaputt gegangen?? Tom! Verdammt, ich versteh ihn nicht." Ich sackte in mich zusammen und ließ meinen Tränen freien lauf. Tom stand von Bett auf und kam zu mir auf den Boden und nahm mich in den Arm. Er schaukelte mich hin und her, bis ich mich ein wenig beruhigt hatte.
"Ich weiß es nicht. Aber er ist bestimmt nur so weil er im Moment einfach nix selber machen kann, wie du schon gesagt hattest mit dem Wachsen und so was. Bill hat Stolz und im Moment ist der halt gebrochen!"
"Aber Tom. Warum ist er erst so aggressiv geworden als ich zu ihm gemeint habe dass er zum Arzt gehen sollte. Was ist denn daran so schlimm zum Arzt zu gehen?"
„ Ganz ehrlich? Ich hab keine Ahnung. Warte einfach ab bis er wieder kommt. Ich rede mit ihm."
„ Was ist wenn ihm was passiert ist. Du hast gesehen er konnte gar nicht laufen. Mich hat’s echt gewundert dass er es raus geschafft hatte." Ich hatte mich langsam beruhigt und Tom zog mich auf seinen Schoß.
"Er ist bestimmt ins Krankenhaus gefahren. So vernünftig ist er, also denk ich mal. Ich kenn Bill. So blöd ist selbst er nicht mal!" Ich musste lächeln.
"Man, das ist nicht zum lachen Tom!"
„ Ich hab nicht gelacht, das warst du." Er grinste frech und ich biss ihm in den Hals.
"Also! Was soll denn Bill denken wenn er biss Wunden von dir an meinem Hals sieht?!" Wir sahen uns ganz tief in die Augen. Ich beugte mich vor und flüsterte ihm ins Ohr.
"Solange es kein Knutschfleck ist, was soll er da schon denken?!" Ich wusste gar nicht dass ich so verführerisch reden konnte. Eigentlich sollte das nicht so verführerisch klingen. Tom stieg voll drauf ein und antwortete mindestens genauso verrucht.
"Also, soll die eine Anspielung sein? Wenn ja, dann bleibt das unter uns und du haust nicht wieder ab!" Ich sah Tom etwas verwirrt an. Wir bewegten uns aufeinander zu und Küssten uns. Der Kuss war der Hammer, man merkte zwischen den Küssen von den beiden schon Ähnlichkeit, aber Tom Küsste heraus vordenter und irgendwie verdammt antörnend. Nicht das, das bei Bill anders wäre aber Tom geht mehr ran. Wir Küssten ziemlich lange bis wir uns wieder von einander lösten. Ich sah in Toms Gesicht, er grinste so zu frieden wie ich es schon lange nicht mehr bei ihm gesehen hatte. Tom unterbrach die Stille.
"Also, das bleibt unter uns und war nur freundschaftlich, aber dennoch gut, sogar sehr gut wenn ich ehrlich bin!"
"Natürlich bleibt das unter uns! Bill würde sofort Schluss machen und es war wirklich gut." Nachdem Kuss hatte ich kein schlechtes Gewissen. Ich weiß nicht warum, aber ich brauchte das. Ich brauchte den Kuss. Selbst wenn Bill da gewesen wäre, ich hatte schon lange einen Kuss von Tom gebraucht. Tom und ich gingen an den Strand und redeten über die verschiedensten Sachen. Der Kuss belastete unsere Freundschaft nicht im Geringsten und Bill würde auch nix merken, das wussten wir beide. Um 18Uhr machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel. Als ich in unser Zimmer kam waren die Rollos unten und Bill lag friedlich auf dem Bett. Ich war nur froh dass er wieder da war. Er hatte Krücken neben dem Bett stehen, also hatte Tom Recht und war beim Arzt. Ich legte mich neben ihm ins Bett und kuschelte mich an ihn. Er war wach sagte aber nix. Er lag einfach nur da und hatte die Augen geschlossen.
"Warum ist das im Moment alles so schwer?"
"Bill, es tut mir echt verdammt leid was mit dir passiert ist...“
„ Nein, ich muss mich entschuldigen. Du wolltest mit nur helfen und ich war so scheiße. Ich weiß auch nicht warum ich so reagiert habe, aber es tut mir leid." Ich setzte mich auf ihn und er sah mich an.
"Kannst du mir Verzeihen?!" Er sah so unschuldig und einfach nur zum knuddeln aus. Ich beugte mich zu ihm runter und Küsste ihn.
"Aber natürlich." Wir schwiegen kurz bis ich an Tom´s Vermutung dachte.
"Also, Tom hat da seine eigene Vermutung warum du so warst!" Bill schaute mich interessiert an.
"Ahja, und die wäre?"
„ Naja dein Stolz."
„ achso, naja wenn ermeint dann stimmt das bestimmt. Ich mein wir sind immerhin Zwillinge und da weiß der eine immer wies dem anderen geht oder wir wissen auch immer alles von dem anderen!" Ich musste grinsen. ´Wenn du wüsstest was vorhin passiert ist! `
"Ja schatz. Ich weiß das hast du mir schon ein paar Mal gesagt."
"Was wollen wir heute eigentlich noch machen?!" Ich überlegte kurz.
"Wie wär’s mit Essen gehen und dann Kino, mit den anderen zusammen halt!"
"Jor, klingt gut. Gehst du die anderen fragen?"
"Jap. Bin gleich wieder da." Ich küsste ihn und war auch schon verschwunden. Zuerst Tom.
"Bog auf Kino mit den anderen und Bill?"
„ Ach is unsere Zicke wieder da? Jo, könn ma machen. Wann denn?"
„ In ner halben Stunde unten." Dann zu Gustav und Sabrina.
"Hey Lust auf Kino mit den anderen?"
„ Jo, könn ma machen!"
„ Okay, dann in ner halben Stunde unten." Und dann schlussendlich Georg. Als ich bei Georg klopfte, machte ein Halb nacktes Mädel die Tür auf.
"Oh äh, is Georg da?"
„ Ja, wer bist du?"
"Ähm eine Freundin, ich wollte eigentlich nur fragen ob er Lust hat mit den anderen und mir ins Kino zu gehen."
„ Warte kurz." Man die is ja ma voll eingebildet. Kurz darauf stand ein genauso halb Nackter Georg vor mir.
"Was gibt’s denn?"
„ Also ich wollte fragen ob du Lust hast mit uns Kino und essen zu gehen?"
„ Ähm nöö, nicht wirklich." Und schon knallte er die Tür zu. Ich konnte mir ein lachen nicht verkneifen und ging zurück zu unserem Zimmer.
"Und wer kommt alles?"
„ Alle bis auf Georg, der hat mal wieder ne Tusse am Start! Wir treffen uns in 20 Minuten unten. Also musst du dich beeilen wenn du dich noch mal schminken willst."
"Ich kann mein rechten Arm nicht bewegen, also kann ich mich nicht schminken, das musst du machen!"
"Darf ich das?"
"Hmm, ja. Aber auch nur du!"
„Oh, da fühl ich mich aber geschmeichelt!!" Ich machte die Rollos hoch und holte die Schmink Sachen von Bill. Ich setzte mich auf ihn und fing an ihn nach zu schminken.
"So, fertig. Gen mah." Bill schnappte sich seine Krücke und kam mir hinterher gehumpelt.